Bachelorarbeit, 2018
81 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung, Zielsetzung und Gliederung der Arbeit
1.1 Problemstellung und Herausforderung
1.2 Aufbau und Vorgehensweise
1.3 Zielsetzung und Eingrenzung der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen der DIN EN ISO 9001
2.1 Historische Entwicklung der DIN EN ISO 9001 Reihe
2.2 Definition und Begriffe
2.3 Allgemeine Aspekte der DIN EN ISO 9001:2015
2.3.1 Gründe der neuen Revision
2.3.2 Änderungen zur DIN EN ISO 9001:2008
2.4 Interne Audits nach DIN EN ISO 19011
2.4.1 Definition Audit
2.4.2 Auditziele
2.4.3 Auditarten
2.4.4 Ablauf eines Systemaudits
3. Praktische Umsetzung der Normrevision im Unternehmen
3.1 Vorgehensweise bei der Umsetzung
3.1.1 Delta-Analyse der DIN EN ISO 9001:2015 zur bestehenden DIN EN ISO 9001:2008
3.1.2 Planung der praktischen Umsetzung
3.1.3 Implementierung der neuen Anforderungen
3.1.4 internes Audit und die Re-Zertifizierung
3.2.1 Grundlagen FMEA
3.2.2 Umsetzung der FMEA im Entwicklungsprojekt
4. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Qualitätsmanagementsystem der Mustermann GmbH unter Berücksichtigung der neuen Normrevision DIN EN ISO 9001:2015 erfolgreich re-zertifizieren zu lassen und dabei eine formale Risikobetrachtung im Entwicklungsprozess zu etablieren.
Risikobasierter Ansatz
Qualität managen heißt Qualität zu planen, die Planungsergebnisse systematisch umsetzen, überprüfen und ggf. Maßnahmen einleiten. Qualität managen heißt aber auch vorbeugend tätig sein, vorausschauend Störgrößen berücksichtigen und Abwehrmechanismen aufbauen. Potenzielle Schadensszenarien, wie Fehler, Beschwerden, Havarien etc. und deren Konsequenzen können auch mit einem anderen Wort umschrieben werden: Risiko. Das risikobasierte Denken ist in der DIN EN ISO 9001 nicht neu. Schon ab der DIN EN ISO 9001:1994 waren die Unternehmen gefordert, Vorbeugemaßnahmen zu definieren, um potenzielle Schwachstellen und Probleme zu verhindern. Neu ist, dass zum ersten Mal klare Anforderungen an das Thema Risiken und Chancen gestellt werden. Hierfür bekommt das risikobasierte Denken ein eigenes Kapitel 6.1 und zieht sich durch die komplette Norm. An verschiedenen Stellen wird thematisch das risikobasierte Denken aufgegriffen und gefordert (vgl. Koubek 2015, S. 77–93).
Durch das Rücken des risikobasierten Denkens in den Fokus der 2015er Norm mussten die Unternehmen sich mit Ihren Chancen und Risiken im Unternehmen systematischen auseinandersetzen. Die Organisationen müssen zukünftig Risiken und Chancen identifizieren, analysieren, bewerten, und, wenn notwendig, Gegenmaßnahmen planen, umsetzen und die Wirksamkeit dieser Gegenmaßnahme kontrollieren. Dadurch sollen unerwünschte Auswirkungen in Form von Risiken auf die Organisation vermieden und gewünschte Auswirkungen in Gestalt von Chancen gefördert werden. Wie das Unternehmen diese Bewertung durchzuführen hat, lässt die Norm jedoch offen. Es wird kein umfassendes formelles Risikomanagement gefordert (vgl. Waldy und Obrist 2014, S. 30). Gängige Methoden zur Risiko- und Chancenbeurteilung sind eine Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse (FMEA), Strengths-Weaknesses-Opportunities-Threats-Analyse (SWOT-Analyse) oder eine Risikomatrix.
1. Einleitung, Zielsetzung und Gliederung der Arbeit: Einführung in die Problemstellung des Unternehmenswachstums sowie Definition der Ziele zur Umstellung auf die DIN EN ISO 9001:2015.
2. Theoretische Grundlagen der DIN EN ISO 9001: Erläuterung der historischen Entwicklung des Qualitätsmanagements sowie Darstellung der Kernanforderungen der neuen Normrevision und der Audit-Methodik.
3. Praktische Umsetzung der Normrevision im Unternehmen: Beschreibung der IST-Analyse, der Delta-Analyse, der Projektplanung und der Implementierung neuer Methoden wie FMEA im Entwicklungsprozess der Mustermann GmbH.
4. Fazit und Ausblick: Bewertung des Projekterfolgs und Empfehlungen für die weiterführende Anwendung der risikobasierten Prozesssteuerung im Unternehmen.
Qualitätsmanagement, DIN EN ISO 9001:2015, Re-Zertifizierung, Mustermann GmbH, Risikomanagement, FMEA, Prozessorientierung, Audit, Integriertes Managementsystem, Confluence, Risikobasierter Ansatz, Produktentwicklung, Qualitätssicherung, Unternehmensprozesse, Stakeholder.
Die Bachelorarbeit behandelt die notwendige Anpassung des bestehenden Qualitätsmanagementsystems der Mustermann GmbH an die Anforderungen der Normrevision DIN EN ISO 9001:2015 sowie die Einführung systematischer Risikobewertungsmethoden.
Zentrale Themen sind die Umstellung auf eine High Level Structure, die prozessorientierte Organisation im Wiki-System Confluence und die Implementierung der Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse (FMEA) in der Produktentwicklung.
Das Ziel ist die erfolgreiche Re-Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems sowie die Etablierung eines lebenden, mitarbeiterorientierten Systems, das eine risikobasierte Betrachtung integriert.
Es werden eine IST-Analyse zur Bestandsaufnahme, eine Delta-Analyse zur Lückenidentifikation sowie das interne Systemaudit zur Bewertung der Normkonformität eingesetzt.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Analyse des Status quo, der Planung der Umsetzung, der methodischen Durchführung des Delta-Audits und der Anwendung von FMEA zur Risikobeherrschung im Entwicklungsprojekt ABC.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Qualitätsmanagement, DIN EN ISO 9001:2015, Re-Zertifizierung, FMEA und Prozessorientierung beschreiben.
Die Methode wurde aufgrund ihrer einfachen Handhabung und ihrer Eignung zur präventiven, systematischen Identifikation potenzieller Fehlerquellen in der Produktentwicklungsphase ausgewählt.
Confluence dient als Plattform zur Integration des gesamten Qualitätsmanagementsystems, um eine kollaborative Zusammenarbeit zu ermöglichen und die Dokumentation für alle Mitarbeiter transparent und aktuell zu halten.
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