Masterarbeit, 2008
101 Seiten, Note: 1.8 (Schweiz 5.2)
1 Management Summary
2 Einleitung
2.1 Phänomen
2.2 Arbeitsinhalt und Abgrenzung
3 Theorie
3.1 Die Entwicklung von Burnout
3.2 Der Krankheitsstatus von Burnout
3.3 Heutige anerkannte Erklärung von Burnout
3.4 Symptome und Phasen von Burnout
3.5 Einflüsse auf die Entstehung eines Burnout-Falles
3.5.1 Einfluss der Persönlichkeit auf ein Burnout
3.5.2 Einfluss des Unternehmens auf ein Burnout
3.6 Rechtliche Situation für Arbeitgeber
3.7 Abgrenzung zu Arbeitsunzufriedenheit, Depression, Müdigkeit und Stress
3.8 Messung von Burnout
3.9 Burnout-Prävention
3.10 Stand der Burnout-Forschung
3.11 Auswirkungen von Burnout auf ein Unternehmen
3.12 Weitere finanzielle Einflussfelder von Burnout
3.12.1 Die Krankentaggeldversicherung
3.12.2 Die Krankenkasse
3.12.3 Die Invalidenversicherung
3.12.4 Schadensersatzklagen / Gerichtsurteile
3.13 Die Rolle der Unternehmen auf die Ausbreitung des Syndroms
3.14 Herleitung der Theorie
3.15 Aus der Theorie abgeleitete Hypothesen
4 Methodologie
4.1 Lösungsstrategie, Erhebungsdesign, Untersuchungsanordnung
4.2 Erhebungsmethoden
4.3 Methodenumsetzung
4.4 Datenauswertung
5 Ergebnisse aus Interview- und Erhebungsanalyse
5.1 Resultate aus Interviews
5.1.1 Burnout als Thema im Unternehmen
5.1.2 Burnout-Fälle im Unternehmen: Entstehung, Umgang und Kosten
5.1.3 Umgang mit Präventionsmassnahmen und deren Einfluss
5.1.4 Zukünftiger Umgang mit Burnout im Unternehmen
5.2 Resultate weiterer Einflussfelder
5.2.1 Krankentaggeldversicherung
5.2.2 Krankenkasse
5.2.3 Invalidenversicherung
5.3 Auswertung Kosten/Nutzen-Betrachtung
5.4 Hypothesenabgleich
6 Konklusion
6.1 Fazit Datenauswertung
6.1.1 Umgang der Unternehmen mit Burnout
6.1.2 Einfluss von Präventionsmassnahmen auf den Unternehmenserfolg
6.2 Prophylaktische Handlungsempfehlung
6.2.1 Arbeitsmodell
6.2.2 Führung durch Vorgesetzten oder Human Resources
6.2.3 Unternehmenskultur
6.2.4 Weiterbildung
6.2.5 Umgang und Support im Unternehmen
6.2.6 Events für Gesundheit, Fitness und Networking fördern
6.2.7 Rahmenbedingungen für Präventionsmassnahmen
6.3 Kritische Hinterfragung mit Literaturabgleich und Praxis
6.3.1 Kritische Hinterfragung der Vorgehensweise
6.3.2 Kritische Hinterfragung der Auswertung
6.4 Neue Erkenntnisse aus der Arbeit
6.5 Empfehlungen für zukünftige Forschungen
Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die Untersuchung des Umgangs von Unternehmen mit dem Phänomen Burnout und dessen Präventionsmassnahmen. Die Arbeit zielt darauf ab, zu klären, ob sich Burnout-Fälle im Betrieb negativ auf den Unternehmenserfolg auswirken, welche konkreten Massnahmen dagegen ergriffen werden können und inwieweit sich eine aktive Burnout-Prävention wirtschaftlich für Unternehmen lohnt.
3.4 Symptome und Phasen von Burnout
Für den richtigen Umgang mit der Problematik ist es für die Unternehmen respektive den Vorgesetzten, Human Resources Betreuer oder auch den Mitarbeiter wichtig, die Symptome zu kennen, um möglichst früh im Entwicklungsstadium reagieren zu können. Dies ist ausserdem eine wichtige Voraussetzung, um nötige Präventionsmassnahmen entwickeln und einsetzen zu können. Deshalb soll in diesem Kapitel auf die Symptome von Burnout eingegangen werden. Wobei beim Gefährdeten respektive Betroffenen nicht die Symptome einzeln betrachtet werden sollten, sondern eher die Veränderungen.
Burisch (2006, S.25-34) hat aus der kompletten Burnout-Literatur die Symptome zusammengetragen und festgestellt, dass sie zwar sehr vielschichtig, aber auch überraschend einheitlich sind. Jedoch wird klar festgehalten, dass bei einem Burnout-Fall nicht zwingend alle Symptome vorhanden sein müssen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass bei mehreren zutreffenden Symptomen auch die Gefahr einer Burnout-Gefährdung steigt.
In der folgenden Tabelle werden die Symptome kurz aufgelistet. Dabei ist auch wieder der im vorangegangen Kapitel erläuterte Prozesscharakter von Burnout ersichtlich.
1 Management Summary: Bietet einen Überblick über die wirtschaftlichen Zusammenhänge von Burnout und die Zielsetzung der Studie.
2 Einleitung: Beschreibt den sozioökonomischen Wandel, den steigenden Leistungsdruck und die wachsende Relevanz von Burnout als unternehmerisches Thema.
3 Theorie: Erläutert die theoretischen Grundlagen, die Entstehung, Symptomatik sowie die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen von Burnout.
4 Methodologie: Definiert den Forschungsansatz, die Wahl von halbstrukturierten Interviews als Erhebungsmethode und das Vorgehen bei der Datenauswertung.
5 Ergebnisse aus Interview- und Erhebungsanalyse: Präsentiert die empirischen Daten aus den Unternehmensinterviews sowie die Kosten-Nutzen-Analyse und den Hypothesenabgleich.
6 Konklusion: Führt die Erkenntnisse zusammen, bietet Handlungsempfehlungen für die betriebliche Prävention und reflektiert die Vorgehensweise.
Burnout, Präventionsmassnahmen, Unternehmenserfolg, Gesundheitsmanagement, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Humankapital, Arbeitsbelastung, Kosten-Nutzen-Analyse, Frühherkennung, psychische Gesundheit, Fehlzeiten, Personalführung, Leistungsdruck, Schweiz, Unternehmenskultur.
Die Arbeit untersucht, wie Schweizer Grossunternehmen mit dem Thema Burnout umgehen und welchen Einfluss Präventionsmassnahmen auf den Unternehmenserfolg haben.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die betriebliche Gesundheitsvorsorge, die finanziellen Folgen von Burnout für Unternehmen sowie auf die Identifikation wirksamer Präventionsstrategien.
Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, dass ein aktiver Umgang mit Burnout durch Prävention nicht nur ethisch geboten, sondern auch wirtschaftlich vorteilhaft ist, indem Burnout-Folgekosten minimiert werden.
Die Arbeit basiert auf einer empirischen Querschnittsstudie, die mittels halbstrukturierter Interviews bei neun Schweizer Grossunternehmen durchgeführt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriebildung zu Symptomen und Ursachen, eine methodische Beschreibung des Vorgehens sowie eine detaillierte Auswertung der erhobenen Daten inklusive einer Kosten-Nutzen-Betrachtung.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Burnout-Prävention, Humankapital, Kosten-Nutzen-Analyse und Unternehmenserfolg geprägt.
Die Autoren haben sich für diesen Fokus entschieden, da viele bestehende Fachbücher nur das Schicksal des Individuums beleuchten, während für Unternehmen kaum fundierte wirtschaftliche Analysen oder Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Burnout vorlagen.
Die Analyse zeigt, dass sich Präventionsmassnahmen langfristig auszahlen: Die Einsparungen durch verhinderte Burnout-Fälle sind deutlich höher als die für die Prävention aufgewendeten Kosten, wobei sich die Investitionen in etwa um den Faktor 2 zurückzahlen.
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