Masterarbeit, 2018
119 Seiten, Note: 1,0
Diese Masterarbeit untersucht ein Sportprojekt in Kenia, das Kindern und Jugendlichen Werte wie Respekt, Toleranz und Selbstbewusstsein durch Sport und insbesondere Fußball vermitteln möchte. Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob diese von Projektseite ins Spiel gebrachten Werte tatsächlich von den Teilnehmern, insbesondere Kindern und Jugendlichen, angenommen werden. Zudem wird analysiert, welche Rolle diese Werte in der Lebensrealität der Teilnehmer spielen und welche Motivationen hinter der Teilnahme an dem Projekt stehen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den aktuellen Kontext von Sportprojekten in der Entwicklungszusammenarbeit beleuchtet. Es werden verschiedene Perspektiven auf die Rolle von Sport in der Entwicklung vorgestellt und die Relevanz der ethnologischen Betrachtungsweise für dieses Themenfeld betont. Anschließend wird der theoretische Rahmen der Arbeit vorgestellt, in dem verschiedene Konzepte wie „Sport evangelism“, Wertevermittlung, Kindheit und Ethnizität im kenianischen Kontext behandelt werden. Kapitel 3 beschreibt das Projekt NGUVU Edu Sport e. V. und seinen Standort in Juja, Kenia. In Kapitel 4 werden die Forschungsmethoden und der Forschungsverlauf der Feldforschung in Juja erläutert. Kapitel 5 analysiert die Motive von Kindern und Familien für die Teilnahme am Projekt NGUVU. Kapitel 6 befasst sich mit der Auswahl des „NGUVU Edu Sport e. V. Selection Teams“, der Konstruktion von Identitäten im lokalen Kontext und der Rezeption des Projekts in Juja. In Kapitel 7 werden exemplarische Beispiele für die Wertevermittlung durch Sport innerhalb des Projekts vorgestellt. Diese Zusammenfassung berücksichtigt die wichtigsten Themen und Argumente der Arbeit, ohne jedoch wesentliche Ergebnisse oder Schlussfolgerungen zu verraten.
Die zentralen Themen der Masterarbeit umfassen die Themenfelder Sport und Entwicklungszusammenarbeit, Wertevermittlung, Motivation der Teilnehmer, Rezeption des Projekts im lokalen Umfeld, Kindheit und Ethnizität, Sicherheit und Grundversorgung, Konstruktion von Identitäten und Sport als integrativer Faktor.
Das Projekt nutzt Sport (vor allem Fußball), um sozial benachteiligten Kindern Werte wie Respekt, Toleranz und Selbstbewusstsein zu vermitteln und ihnen einen sicheren Raum zu bieten.
Neben dem Sport sind die Bereitstellung von Sicherheit und die Grundversorgung (z.B. Mahlzeiten) entscheidende Motive, da die Lebensumstände der Teilnehmer oft risikobehaftet sind.
Ja, aber die Forschung zeigt, dass die Vermittlung oft implizit geschieht. Die Kinder sind motivierter zu lernen, weil das Projekt ihnen existenzielle Sicherheit und Schutz bietet („He keeps the children safe“).
Fußball dient als integrativer Faktor, der Kinder verschiedener ethnischer Gruppen zusammenbringt und als Plattform für Bildungsangebote und soziale Unterstützung fungiert.
Herausforderungen entstehen oft durch unterschiedliche Vorstellungen von Identität und Erziehung zwischen europäischen Projektorganisatoren und der lokalen kenianischen Realität.
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