Bachelorarbeit, 2021
34 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Derzeitige Situation
3. Begriffsbestimmungen
3.1 Stress
3.2 Psyche
3.3 Psychischer Stress
4. Auswirkungen der Pandemie
4.1 Auswirkungen der Pandemie auf das alltägliche Leben
4.1.1 Soziale Distanz
4.1.2 Existenzielle Probleme
4.2 Auswirkungen der Pandemie auf die Psyche
4.2.1 Einsamkeit
4.2.2 Existenzängste
4.2.3 Depression
4.2.4 Aggression durch Frustration
4.2.5 Angst vor Infektionen
5. Verschiedene Altersgruppen
5.1 Kinder und Jugendliche
5.2 Alte Personen
5.3 Alleinstehende
6. Fazit
Die Arbeit untersucht die tiefgreifenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das menschliche Wohlbefinden, mit einem besonderen Fokus auf die psychischen Belastungen, die durch gesellschaftliche Einschränkungen wie soziale Distanzierung und Existenzängste entstehen. Die Forschungsfrage widmet sich der Frage, wie diese spezifischen Lebensumstände die psychische Gesundheit verschiedener Altersgruppen und Bevölkerungsteile beeinflussen.
4.2.1 Einsamkeit
Vorab muss gesagt werden, dass Einsamkeit keine psychische Störung ist, aber eine solche auslösen kann und diese auch verstärken kann. Vertrauensvolle Beziehungen tragen hingegen zur psychischen Stabilität bei. Zunächst möchte ich den Begriff der Einsamkeit definieren. Einsamkeit bezeichnet das subjektive Erleben von Individuen, keine oder zu geringe soziale Einbindung und Unterstützung zu haben. Dies bedeutet, entgegen dem eigenen Wunsch sowie gegenüber Bedrohungen aller Art, zumal im privaten Bereich, auf sich allein gestellt und damit, zumindest potenziell, schutzlos ausgeliefert zu sein. Einsam zu sein bedeutet also, niemanden zu haben, der einen wertschätzt und dem man vertrauen, mit dem man leben, arbeiten oder eine Zukunft planen und über wichtige Dinge sprechen kann. Man kann daher auch einsam sein, wenn man von Menschen umgeben ist, unter denen sich keine bedeutsame Bezugsperson befindet. Sich einsam zu fühlen, ist deshalb so schmerzhaft und deprimierend, weil das Bedürfnis nach sozialem Kontakt ein starkes menschliches Grundbedürfnis ist. Bleibt es unerfüllt, stellt es im Prinzip eine existenzielle Bedrohung dar.
Die Gründe für Einsamkeit sind vielfältig. Zu den gängigsten zählen Schwierigkeiten mit dem Initiieren und Aufrechterhalten zwischenmenschlicher Beziehungen, Umzüge und hohe Mobilität, Trennungen und Scheidungen sowie der Verlust des Partners oder anderer bedeutsamer Personen durch den Tod. Doch in dieser Arbeit geht es schlussendlich um die Einsamkeit, welche durch die Corona Pandemie hervorgerufen ist, deshalb werden die anderen möglichen Auslöser in den Hintergrund gestellt. Laut Angaben einer Umfrage der Deutsche Alterssurvey (DEAS) hat während der Krise das Gefühl der Einsamkeit in der Bevölkerung zugenommen. Im Sommer 2020 lag der Anteil einsamer Menschen im Alter von 46 bis 90 Jahren bei knapp 14% und damit 1,5-mal höher als in den Vorjahren.
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Anlass der Arbeit vor dem Hintergrund des Pandemieausbruchs und definiert das Ziel, die psychosozialen Auswirkungen auf den Menschen zu untersuchen.
2. Derzeitige Situation: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den Verlauf der Pandemie, die politischen Maßnahmen wie Lockdowns und die Einführung von Impfstoffen bis zum Stand Mai 2021.
3. Begriffsbestimmungen: Hier werden die wissenschaftlichen Grundlagen zu den Begriffen Stress, Psyche und psychischer Stress als Basis für die weitere Analyse definiert.
4. Auswirkungen der Pandemie: Der Hauptteil analysiert die Folgen der Pandemie, unterteilt in alltägliche Einschränkungen wie Kontaktverbote und Homeschooling sowie psychische Reaktionen wie Einsamkeit und Existenzangst.
5. Verschiedene Altersgruppen: Dieses Kapitel differenziert die Auswirkungen der Pandemie auf spezifische demografische Gruppen, insbesondere Kinder und Jugendliche, ältere Menschen und Alleinstehende.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die langfristigen gesellschaftlichen Folgen sowie die Notwendigkeit neuer Konzepte zur psychischen Gesundheitsvorsorge.
Corona-Pandemie, Psychische Gesundheit, Soziale Distanz, Lockdown, Einsamkeit, Existenzängste, Depression, Stress, Frustration, Aggression, Kinder und Jugendliche, Ältere Menschen, Alleinstehende, Resilienz, Pandemie-Folgen
Die Arbeit befasst sich mit den vielschichtigen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das menschliche Wohlbefinden und die Psyche.
Die zentralen Felder sind die sozialen Einschränkungen des Alltags, ökonomische Existenzängste sowie psychische Folgen wie Depression und Vereinsamung.
Ziel ist es, die Auswirkungen der Pandemie auf die Bevölkerung darzustellen und zu analysieren, welche Gruppen besonders stark unter den Maßnahmen gelitten haben.
Es handelt sich um eine deskriptive Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung aktueller Studien und Umfragen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Lebensumstände unter Pandemie-Bedingungen und die daraus resultierenden psychischen Belastungen in verschiedenen Altersgruppen.
Wichtige Begriffe sind Corona-Pandemie, Psychische Gesundheit, Soziale Distanz, Lockdown, Einsamkeit, Existenzängste und Resilienz.
Während Kinder besonders unter dem fehlenden sozialen Austausch im Homeschooling und Bewegungsmangel leiden, sind ältere Menschen stärker durch das hohe Infektionsrisiko und drohende Vereinsamung belastet.
Der Autor schlussfolgert, dass die Pandemie eine psychische Belastungsprobe darstellt, wobei Kinder als besonders schutzbedürftige "Verlierer" der Krise identifiziert werden, was eine nachhaltige gesellschaftliche Reaktion erfordert.
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