Bachelorarbeit, 2021
64 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Motivation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodik
2. Controlling und Digitalisierung
2.1. Einführung in das Controlling
2.2. Funktionen des Controllings
2.2.1. Planung
2.2.2. Information
2.2.3. Kontrolle
2.2.4. Steuerung
2.3. Instrumente des Controllings
2.4. Einfluss der Digitalisierung auf das Controlling
3. Blockchain-Technologie
3.1. Grundlagen und Definition der Blockchain
3.2. Verschlüsselungstechnik der Blockchain
3.2.1. Asymmetrische Verschlüsselung und digitale Signatur
3.2.2. Hashfunktion
3.3. Smart Contracts
3.4. Verbreitung der Blockchain im Unternehmensbereich
4. Blockchain innerhalb des Controllings
4.1. Auswirkungspotenzial von Blockchain auf das Controlling-Umfeld
4.2. Potenzielle Auswirkung der Blockchain-Technologie innerhalb der Controlling-Hauptprozesse
4.2.1. Planung, Budgetierung, Forecast
4.2.2. Kostenrechnung
4.2.3. Management Reporting
4.2.4. Risikocontrolling
4.3. Blockchain-Technologie in der Unternehmenspraxis
4.3.1. TUI
4.3.2. Daimler AG, Dürr AG und LBBW
4.3.3. Equinor
4.3.4. Walmart
4.3.5. Change Healthcare
4.4. Möglichkeiten, Grenzen und Hürden der Blockchain-Technologie
5. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit analysiert die Auswirkungen der Blockchain-Technologie auf das Controlling, mit dem Ziel, dem Leser eine fundierte Einschätzung über das Anwendungspotenzial dieser Technologie in verschiedenen Controlling-Prozessen zu ermöglichen. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie wirkt sich die Blockchain-Technologie auf das Controlling aus und wie weit ist die Blockchain-Technologie bereits verbreitet?
3.3. Smart Contracts
Der Bezeichnung „Smart Contract“ wurde Ende der 90er Jahre von Nick Szabo im Rahmen des Konzepts rechtsrelevanter Computerprogramme beschrieben. Smart Contracts sollen durch webbasierte Computerprogramme abgebildet und überprüft werden, außerdem soll die Vertragsverhandlung sowie die Durchsetzung des Vertrages technisch unterstützt werden.
Technisch gesehen wird ein Smart Contact durch eine „Wenn-Dann-Bedingung“ abgebildet. Wenn die vorab festgelegten Bedingungen eintreten, kann die Wirkung des Vertrages durch ein externes Ereignis oder durch einen Benutzer ausgelöst werden. Somit können diese Verträge innerhalb der Programmiersprache abgebildet werden und automatisiert geprüft und durchgeführt werden.
Smart Contracts ähneln der Funktionsweise eines Warenautomaten, was am Beispiel eines Mietvertrages über eine Ferienwohnung verdeutlicht werden kann. Etwaige Einzelheiten wie der Zeitpunkt der Mietzahlung sind abhängig vom geschlossenen Vertrag. Für dieses Beispiel wird davon ausgegangen, dass die Miete per Vertrag im Voraus zu zahlen ist. Im ersten Fall unterbreitet der Vermieter dem möglichen Mieter persönlich ein Angebot. Sollte der Mieter dieses Angebot annehmen, besteht für beide Parteien eine Verpflichtung und es kommt zur Vertragserfüllung. Der Mieter zahlt die fällige Miete für die Ferienwohnung und der Vermieter stellt diese mittels Schlüsselübergabe persönlich zur Verfügung. Es besteht nun die Möglichkeit, im zweiten Fall einen Smart Contract auf der Erfüllungsebene zu verwenden. Sobald die Verpflichtung für beide Parteien zustande gekommen ist, ist auch hier die Vertragserfüllung der nächste Schritt. Der Smart Contract registriert den Zeitpunkt der Mietzahlung und prüft diese in Hinblick auf den gültigen Vertrag. Bei einer korrekten Vertragserfüllung des Mieters sorgt der automatisierte Smart Contract nun für die Öffnung des Smart Locks (automatisierte Möglichkeit der Türverriegelung) an der Ferienwohnung und stellt dem Mieter bspw. einen nur für ihn gültigen Code zur Verfügung. Der Vertrag wurde somit von allen Parteien erfüllt.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Digitalisierung für Unternehmen sowie das Controlling ein und definiert die Forschungsfrage sowie methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2. Controlling und Digitalisierung: Dieses Kapitel erörtert die theoretischen Grundlagen des Controllings, beschreibt dessen Funktionen sowie Instrumente und beleuchtet den Einfluss der Digitalisierung auf das Fachgebiet.
3. Blockchain-Technologie: Hier werden die technologischen Grundlagen der Blockchain, einschließlich Verschlüsselung, Hashfunktionen und Smart Contracts, erläutert und die aktuelle Verbreitung in der Unternehmenspraxis dargestellt.
4. Blockchain innerhalb des Controllings: Das Kernkapitel analysiert das Auswirkungspotenzial der Blockchain auf Controlling-Umgebungen und Hauptprozesse sowie spezifische Praxisbeispiele und diskutiert Chancen, Grenzen und Hürden.
5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und gibt eine Einschätzung zur zukünftigen Bedeutung der Blockchain für das Controlling sowie die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit der Technologie.
Controlling, Blockchain-Technologie, Digitalisierung, Smart Contracts, Planung, Budgetierung, Kostenrechnung, Risikocontrolling, Management Reporting, Unternehmenspraxis, Datenintegrität, Transparenz, Prozessautomatisierung, distributed Ledger, Unternehmenssteuerung.
Die Arbeit untersucht, wie die Blockchain-Technologie als digitale Innovation das moderne Controlling unterstützen und verändern kann.
Die zentralen Themenfelder umfassen die theoretischen Grundlagen des Controllings, die technologische Funktionsweise der Blockchain sowie deren praktische Anwendung in betriebswirtschaftlichen Prozessen.
Das Primärziel ist es, dem Leser das Einschätzen der zukünftigen Anwendbarkeit der Blockchain-Technologie innerhalb des Controllings auf Basis aktueller Literatur und Praxisbeispiele zu erleichtern.
Es wird eine Literaturanalyse durchgeführt, bei der aktuelle Studien, wissenschaftliche Artikel und Unternehmensberichte ausgewertet und verknüpft werden.
Im Hauptteil erfolgt die detaillierte Verknüpfung von Controlling-Prozessen (Planung, Kostenrechnung, Reporting, Risikocontrolling) mit der Blockchain-Technologie, illustriert durch fünf spezifische Praxisbeispiele aus verschiedenen Branchen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Controlling, Blockchain, Digitalisierung, Smart Contracts, Datenintegrität und Prozessautomatisierung charakterisiert.
Öffentliche Blockchains sind aufgrund mangelnder Vertraulichkeit oft ungeeignet; hingegen bieten private und konsortiale Blockchains für Unternehmen relevante Vorteile durch geschützte Zugänge und hohe Datenintegrität bei internen oder zwischenbetrieblichen Prozessen.
Smart Contracts ermöglichen eine weitgehende Automatisierung von Teilprozessen wie Zahlungsanweisungen oder Budgetüberwachungen, indem sie definierte "Wenn-Dann-Bedingungen" manipulationssicher und transparent umsetzen.
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