Bachelorarbeit, 2012
49 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Hauptteil
2.1 Demografische Entwicklungen: Definition, Daten und Fakten
2.1.1 Definition und Ursachen des demografischen Wandels
2.1.2 Die Bedeutung des demographischen Wandels für die Arbeitswelt – Herausforderungen und Konsequenzen für Arbeitsmarkt und Betriebe
2.1.3 Zahlen, Daten, Fakten: Die gegenwärtige Situation und Arbeitsmarktbilanz in Deutschland – Entwicklungen und Prognosen
2.2 Älter werden im Prozess der Arbeit – Alternsgerechte Personalpolitik
2.2.1 Altersbilder und Altersstereotype: Das Altern in unseren Köpfen
2.2.2 Altersbedingte Veränderungen des Menschen und seine Leistungs- und Beschäftigungsfähigkeit
2.2.3 Betriebliche Altersstrukturen und generationsübergreifender Wissenstransfer zwischen Jung und Alt
2.2.4 Alternsgerechte (rekonstruktive) Personalpolitik: Definition, Ziele und Zweck
2.2.5 Alternsgerechte Prävention
2.3 Alternsgerechte Personalpolitik und Prävention am Beispiel des Work Ability Index
2.3.1 Arbeitsfähigkeit und Work Ability Index: Definitionen
2.3.2 Einsatzgebiete des Work Ability Index
2.4 Gegenüberstellung: Alternsgerechte Personalpolitik versus Work Ability Index
3. Fazit
Das primäre Ziel der Arbeit ist es, die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Arbeitswelt zu analysieren und aufzuzeigen, wie durch eine alternsgerechte Personalpolitik sowie gezielte Präventionsmaßnahmen die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten langfristig erhalten werden kann.
2.1.1 Definition und Ursachen des demografischen Wandels
„Schlagwörter wie demographischer Wandel, Geburteneinbruch, alternde Gesellschaft, Gefährdung der Renten usw. sind in den letzten Jahren auch in der öffentlichen Diskussion in der Bundesrepublik stärker in den Vordergrund gerückt“ (Buck, u.a. 2002, S.10). Die genannten Schlagwörter gelten als Indikatoren für die Veränderungen demographischer Begebenheiten, die zum Teil bereits begonnen haben, aber auch noch im ständigen Umbruch sind (vgl. Buck, u.a. 2002, S.10). Somit beschreibt der Begriff des demographischen Wandels aktuelle Tendenzen der Bevölkerungsentwicklung, die sich in einer Veränderung der Zusammensetzung der Altersstruktur widerspiegeln (vgl. BPB 2006, S. 32). Zu betonen ist an dieser Stelle, dass die Begrifflichkeit zunächst keinerlei Wertung enthält, sondern lediglich eine Beschreibung der Bevölkerungszu- oder Abnahme einer Gesellschaft wieder gibt (vgl. ebd.). Hierbei sind drei Faktoren maßgeblich für die Entwicklung der Bevölkerungsstruktur: Migrationsbewegungen, Geburtenrate und Lebenserwartung (vgl. Döring 2003, S. 21). Diese drei Indikatoren bilden die Basis für den Altersaufbau einer Bevölkerung, sowie für die Bevölkerungszahl insgesamt (vgl. Döring 2003, S. 21).
1 Einleitung: Einführung in die Herausforderungen des demografischen Wandels und Darlegung der zentralen Forschungsfrage zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmer.
2 Hauptteil: Detaillierte Untersuchung demografischer Entwicklungen, Konzepte zur alternsgerechten Personalpolitik sowie Vorstellung des Work Ability Index zur Messung und Förderung der Arbeitsfähigkeit.
3. Fazit: Zusammenführung der Erkenntnisse mit dem Ergebnis, dass ein proaktiver Paradigmenwechsel in der Personalpolitik sowie die Anwendung geeigneter Instrumente für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen essenziell sind.
Demografischer Wandel, Personalpolitik, Arbeitsfähigkeit, Work Ability Index, Prävention, Gesundheitsförderung, Altersstrukturen, Altersbilder, Erwerbsbiographie, Wissenstransfer, Beschäftigungsfähigkeit, Demografische Herausforderung, Personalentwicklung, Generationenmanagement, Arbeitsmarkt.
Die Arbeit untersucht die Konsequenzen der Bevölkerungsalterung für Unternehmen und wie diese durch eine alternsgerechte Personalgestaltung sowie Prävention auf die veränderten Bedingungen reagieren können.
Schwerpunkte bilden der demografische Wandel, die Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit, betriebliches Gesundheitsmanagement und der zielgerichtete Einsatz des Work Ability Index.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie die Arbeitsfähigkeit von Menschen langfristig erhalten werden kann und wie Betriebe ihre Personalstrategien an eine alternde Belegschaft anpassen müssen.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse aktueller Studien und Fachpublikationen basiert, um Strategien und Instrumente wie den Work Ability Index zu evaluieren.
Der Hauptteil analysiert zunächst die Ursachen und Auswirkungen des demografischen Wandels, geht dann auf psychologische und betriebliche Aspekte des Alterns ein und erörtert schließlich konkrete Instrumente wie den Work Ability Index für eine alternsgerechte Personalpolitik.
Zentrale Begriffe sind neben dem "demografischen Wandel" vor allem die "Arbeitsfähigkeit", die "alternsgerechte Personalpolitik" und der "Work Ability Index".
Die Arbeit betont, dass veraltete Altersbilder, die Ältere als weniger leistungsfähig abstempeln, ein Hindernis darstellen. Ein kritischer Umgang mit solchen Stereotypen ist notwendig, um das Potenzial älterer Mitarbeiter gezielt zu nutzen.
Es handelt sich um ein Modell von Juhani Illmarinen, das die verschiedenen Faktoren – wie Gesundheit, Kompetenz und Arbeitsumgebung – veranschaulicht, die auf die Arbeitsfähigkeit eines Menschen einwirken.
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