Bachelorarbeit, 2017
46 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
1. EINLEITUNG
1.1 Einführung in das Thema
1.2 Erkenntnisinteresse
1.3 Begriffserklärungen (Web 2.0, Soziale Netzwerke, Soziale Medien)
2. THEORIE
2.1 Die Alternative für Deutschland
2.2 Meinungsführung in den Massenmedien
2.3 Forschungsstand: Politische Kommunikation
2.3.1 Persuasion und Propaganda
2.4 Cialdinis Prinzipien der Persuasion
3. FORSCHUNGSFRAGEN UND HYPOTHESEN
4. EMPIRIE
4.1 Methodenauswahl und Begründung
4.2 Untersuchungsgegenstand und Begründung des Durchführungszeitraum
4.3 Codierungen der Merkmalsausprägungen und Kategorienschema
4.4 Auswertung
5. CONCLUSIO
5.1 Diskussion der Untersuchungsergebnisse
5.2 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, mit welchen persuasiven Kommunikationstechniken die Partei Alternative für Deutschland (AfD) ihre Anhängerschaft auf Facebook im Zeitraum der Vorbereitung auf die Bundestagswahl 2017 mobilisiert hat, wobei der Fokus insbesondere auf der Anwendung sozialpsychologischer Beeinflussungsstrategien liegt.
2.4 Cialdinis Prinzipien der Persuasion
In „Die Psychologie des Überzeugens – Ein Lehrbuch für alle, die ihren Mitmenschen und sich selbst auf die Schliche kommen wollen“ (1. Auflage 2001) beschreibt Robert C. Cialdini die fundamentalen Strategien persuasiver Kommunikation. Ursprünglich aus der Sozialpsychologie widmet sich dieses Buch sechs essentiellen Merkmalen oder Zugängen, die es einem Kommunikator ermöglichen leichter einen Empfänger von etwas zu überzeugen. Cialdini berichtet von alltäglichen Situationen eines Werbetreibenden oder eines Verkäufers und verallgemeinert die sich aus diesen ergebenden Schlüsse auf sozialwissenschaftlicher Ebene zu einer persuasiven Formel für alle kommunikativen Bereiche.
Um diese Analyse durchzuführen werden die Inhalte der „Posts“ der Alternative für Deutschland nach Übereinstimmungen mit den von Cialdini aufgestellten Parameter einer erfolgreichen persuasiven Kommunikation der sechs fundamentalen Persuasionsprinzipien verglichen:
1. Liking (Sympathie)
2. Reciprocity (Reziprozität)
3. Social Proof (soziale Bewährtheit)
4. Consistency (Konsistenz)
5. Authority (Autorität)
6. Scarcity (Knappheit)
Diese sechs persuasiven Parameter lassen sich auf verschiedene Felder der Persuasion beziehen. So auch auf die politische Online-Persuasion. Für die folgende Arbeit bieten sie die Untersuchungsgrundlage nach denen die AfD-Posts eines bestimmten Zeitraumes empirisch mit Cialdinis Prinzipien kompariert werden.
1. EINLEITUNG: Einführung in das Thema der digitalen politischen Kommunikation und Erläuterung des Erkenntnisinteresses zur Strategie der AfD auf Facebook.
2. THEORIE: Darstellung des theoretischen Rahmens zur politischen Kommunikation, der Partei AfD sowie der sechs Persuasionsprinzipien nach Robert Cialdini.
3. FORSCHUNGSFRAGEN UND HYPOTHESEN: Formulierung der wissenschaftlichen Hypothesen auf Basis der theoretischen Annahmen zur Überprüfung der Cialdini-Prinzipien.
4. EMPIRIE: Beschreibung der quantitativen Inhaltsanalyse als methodischer Ansatz, der Stichprobenauswahl sowie des Kategorienschemas zur Auswertung der Facebook-Posts.
5. CONCLUSIO: Interpretation der Untersuchungsergebnisse und abschließende Zusammenfassung der Wirksamkeit persuasiver Kommunikationstechniken der AfD.
Alternative für Deutschland, AfD, Facebook, politische Kommunikation, Persuasion, Propaganda, Cialdini, Meinungsführung, Bundestagswahl 2017, soziale Medien, quantitative Inhaltsanalyse, Wahlkampf, Rechtsruck, digitale Medien, politische Rhetorik.
Die Arbeit untersucht die Methoden, mit denen die Partei AfD soziale Medien, insbesondere Facebook, für ihre politische Kommunikation und Mobilisierung einsetzt.
Die Themenfelder umfassen die Mechanismen der politischen Meinungsführung, persuasive Kommunikationstechniken und die Anwendung von Sozialpsychologie in Online-Wahlkämpfen.
Ziel ist es zu analysieren, ob und in welchem Ausmaß die AfD persuasive Merkmale, basierend auf den Modellen von Robert Cialdini, in ihren Facebook-Beiträgen nutzt.
Es wird eine quantitative Inhaltsanalyse von 200 Facebook-Posts der AfD durchgeführt, um systematisch Merkmalsausprägungen zu codieren und statistisch auszuwerten.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur politischen Kommunikation und einen empirischen Teil, in dem die Hypothesen anhand der Daten verifiziert oder falsifiziert werden.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie AfD, Persuasion, politische Kommunikation, soziale Medien und quantitative Inhaltsanalyse.
Besonders die Prinzipien der Sympathie und der Knappheit konnten als dominante persuasive Elemente in den Beiträgen identifiziert werden.
Die Untersuchung zeigt, dass die Partei durch die häufige Thematisierung potenzieller negativer Ereignisse eine allgemeine Stimmung der Sorge oder Angst bei ihren Anhängern erzeugt.
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