Bachelorarbeit, 2021
59 Seiten, Note: 1,3
1 Schulabsentismus
1.1 Erscheinungsformen von Schulabsentismus
1.2 Entstehungskontexte des Fernbleibens
1.3 Einflussfaktoren für schulabsentes Verhalten
1.3.1 Biologische Faktoren
1.3.2 Familie
1.3.3 Peers
1.3.4 Schule
1.4 Folgen
2 Soziale Arbeit an Schulen
2.1 Merkmale und Aufträge von Schulsozialarbeit
2.2 Aufgaben und Ziele sozialpädagogischer Fachkräfte
2.3 Differierende Trägermodelle
2.4 Rahmenbedingungen
3 Chancen und Grenzen sozialer Arbeit an Schulen
3.1 Organisatorische Kooperation
3.1.1 Vermittlung zwischen Institutionen
3.1.2 Vernetzung mit kommunalen Vereinen
3.2 Operative Kooperation
3.2.1 Handlungsplanung mit Lehrkräften
3.2.2 Beratung und Begleitung von Heranwachsenden
3.2.2.1 Einzelfallarbeit mit Heranwachsenden
3.2.2.2 Eltern als Ressource
3.2.2.3 Gruppenangebote für Peers
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Restriktionen der Schulsozialarbeit bei der Reintegration von Schülern, die durch schulabsentes Verhalten auffallen. Dabei wird die zentrale Forschungsfrage gestellt, welche Chancen und Grenzen für die Soziale Arbeit an Schulen in diesem Prozess bestehen, unter besonderer Berücksichtigung der Kooperation mit Lehrkräften, Eltern und externen Akteuren.
1.1 ERSCHEINUNGSFORMEN VON SCHULABSENTISMUS
In der Alltagssprache und den allgemeinen Informationsmedien wird der Begriff mit unterschiedlichen Bezeichnungen synonym verwendet. Ohne den jeweiligen Kontext zu berücksichtigen, wird die Vernachlässigung der gesetzlichen Schulpflicht mit ähnlichen Begriffen beschrieben oder gleichgesetzt. Um dem Gesamtphänomen in seiner Breite gerecht werden zu können, ist eine Klärung zu den verschiedenen Bezeichnungen notwendig. In der Fachdiskussion bildet der Begriff „Schulabsentismus“ den Oberbegriff zu verschiedenen Formen, welche sich untergliedern sich in:
• Schulschwänzen
• Schulverweigerung
• Schulentzug durch Eltern
Diese Formen schulvermeidender Verhaltensmuster lassen sich nach ihren unterschiedlichen Bedingungskonstellationen unterscheiden, wodurch Mischformen jedoch nicht auszuschließen sind. (vgl. SÄLZER 2010, S. 14ff.). Die Begriffsdefinitionen bilden die Grundlage für eine differenzierbare professionelle Soziale Arbeit, weshalb sich der weitere Teil der Arbeit mit der Unterscheidung der Erscheinungsformen schulabsenten Verhaltens auseinandersetzt.
1 Schulabsentismus: Dieses Kapitel definiert den Begriff Schulabsentismus und seine verschiedenen Erscheinungsformen, analysiert Entstehungskontexte sowie individuelle, familiäre, schulische und peer-bezogene Einflussfaktoren und erläutert die Folgen des Phänomens.
2 Soziale Arbeit an Schulen: Es wird das Arbeitsfeld der Schulsozialarbeit theoretisch verortet und nach Merkmalen, Aufgaben, Zielen sowie den unterschiedlichen Trägermodellen und Rahmenbedingungen systematisch aufgeschlüsselt.
3 Chancen und Grenzen sozialer Arbeit an Schulen: Das Kapitel untersucht die Kooperation auf organisatorischer und operativer Ebene, zeigt Chancen und Grenzen der Zusammenarbeit auf und entwickelt praktische Handlungsmöglichkeiten für Fachkräfte in der Arbeit mit Heranwachsenden, Lehrkräften und Eltern.
Schulabsentismus, Schulsozialarbeit, Soziale Arbeit an Schulen, Schulpflicht, Reintegration, Schulverweigerung, Schulschwänzen, Schulentzug, Bildungsarmut, Kooperation, Lebensweltorientierung, Einzelfallhilfe, Elternarbeit, Peergroups, Schulalltag
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Schulsozialarbeit bei der Reintegration von Heranwachsenden, die ein schulabsentes Verhalten zeigen.
Die Arbeit deckt die Definition und Ursachen von Schulabsentismus, die theoretischen Grundlagen der Schulsozialarbeit sowie die Bedeutung von Kooperationen zwischen Schule, Elternhaus und Jugendhilfe ab.
Die Arbeit geht der Frage nach, welche Chancen und Grenzen für die Soziale Arbeit an Schulen bei der Reintegration von schulabsenten Heranwachsenden bestehen.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Systematisierung fachwissenschaftlicher Konzepte basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in drei Kapitel: die Analyse des Phänomens Schulabsentismus, die theoretische und strukturelle Einordnung der Schulsozialarbeit sowie die Untersuchung der operativen und organisatorischen Kooperationsmöglichkeiten.
Wichtige Begriffe sind Schulabsentismus, Schulsozialarbeit, Bildungsarmut, professionelle Kooperation, Handlungsplanung und Lebensweltorientierung.
Das Buch unterscheidet zwischen Schulschwänzen (kindinitiiert), Schulverweigerung (aufgrund psychischer Ängste) und Schulentzug durch Eltern (elterngesteuert).
Da Schulsozialarbeit in ein komplexes Gefüge eingebettet ist, ermöglicht eine Vernetzung mit externen Partnern eine ganzheitliche Hilfe, die über die Möglichkeiten der Schule allein hinausgeht.
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