Masterarbeit, 2021
65 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 UMWELTVERSCHMUTZUNG
2.1 MODELL VON MICHEL UND ROTILLON (1995)
2.1.1 Intertemporales kompetitives Gleichgewicht
2.1.2 Soziales Optimum
2.1.3 Fall 1: Getrennte Betrachtung
2.1.4 Fall 2: Abneigung
2.1.5 Fall 3: Kompensationseffekt
2.1.6 Optimale Lösung in einer Wettbewerbswirtschaft
2.1.7 Emissionsmindernde Technologie
2.2 UMWELTVERSCHMUTZUNG ALS BELASTUNG DES NUTZENS UND DER PRODUKTION AM BEISPIEL VON BOVENBERG UND SMULDERS (1996)
2.3 KUZNETS-KURVE: DIE ROLLE DES TECHNISCHEN FORTSCHRITTS UND SEINE AUSWIRKUNG AUF DIE UMWELT.
3 IST EIN UNBEGRENZTES WACHSTUM MÖGLICH BEI DER ABHÄNGIGKEIT VON ENDLICHEN NICHT-ERNEUERBAREN RESSOURCEN?
3.1 ENDOGENES LANGFRISTIGES GLEICHGEWICHT
4 WIE HINDERN DIE ABHÄNGIGKEIT VON NICHT-ERNEUERBAREN NATÜRLICHEN RESSOURCEN UND DIE UMWELTVERSCHMUTZUNG DAS WACHSTUM?
4.1 MODELL
4.2 PRÄFERENZEN
4.3 DAS GESELLSCHAFTLICHE OPTIMUM
4.4 WIE WIRKT SICH DIE ÄNDERUNG VON EINIGEN SCHLÜSSELPARAMETERN AUF DAS LANGFRISTIGE WACHSTUM AUS?
4.5 DEZENTRAL ORGANISIERTE WIRTSCHAFT
4.5.1 Fall 1: δ>0, θ=0
4.5.2 Fall 2: δ=0, θ > 0
5 FAZIT
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, theoretisch zu klären, ob unter Berücksichtigung von Umweltverschmutzung und der Abhängigkeit von endlichen natürlichen Ressourcen ein unendliches, ewiges Wirtschaftswachstum möglich und gesellschaftlich sinnvoll ist.
2.1 Modell von Michel und Rotillon (1995)
Michel und Rotillon (1995) betrachten eine linear-homogene Produktionsfunktion F(K,Z). K steht für Kapital und Z für effiziente Arbeit. Die Produktion der Firma i in der Periode t ist definiert als Y_it = F(K_it, L_it, X_t). Dabei steht K_it für in der Firma i in der Periode t eingesetztes Kapital und L_it für in der Firma i in der Periode t eingesetzte Arbeit. X_t steht für das in der Volkswirtschaft vorhandene Know-how in der Periode t. Für die Firma i ist X_t eine Externalität. Die Summe von allen einsatzfähigen Arbeitskräften in der Volkswirtschaft beträgt Σ_i L_it = L. Da die Anzahl von Arbeitskräften über die Zeit als stabil angenommen wird, entfällt hier der Index t. Damit abstrahieren sich die Autoren vom Bevölkerungswachstum, bzw. gehen von einer konstanten Bevölkerungsentwicklung aus. Der einsatzfähige Kapitalbestand in der gesamten Volkswirtschaft in der Periode t ist die Summe von Kapitalbeständen in den einzelnen Firmen i, K_t = Σ_i K_it. Das vorhandene Know-how in der Periode t in der untersuchten Volkswirtschaft wird definiert als X_t = aK_t. Durch diesen Term wird der positive externe Effekt von „Learning by Doing“ zum Ausdruck gebracht. Gem. Arrow (1962) verändert jede neue Maschine, die produziert wurde und in die Produktion implementiert wurde, die Produktionsumgebungen und schafft damit neue Lernanreize.
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beleuchtet historische Perspektiven wie die von Malthus und Meadows et al. und definiert die zentrale Forschungsfrage nach der Möglichkeit und Sinnhaftigkeit eines unendlichen Wachstums unter Ressourcenrestriktionen.
2 UMWELTVERSCHMUTZUNG: Hier werden drei ökonomische Modelle (Michel & Rotillon, Bovenberg & Smulders, Kuznets-Kurve) analysiert, um die Auswirkungen von Umweltverschmutzung auf Nutzen und Produktion sowie die Rolle des technischen Fortschritts zu untersuchen.
3 IST EIN UNBEGRENZTES WACHSTUM MÖGLICH BEI DER ABHÄNGIGKEIT VON ENDLICHEN NICHT-ERNEUERBAREN RESSOURCEN?: In diesem Kapitel wird das Romer-Stiglitz-Modell von Barbier vorgestellt, um zu analysieren, ob endliche Ressourcen zwangsläufig das Wachstum begrenzen oder durch Humankapital und Innovation überwunden werden können.
4 WIE HINDERN DIE ABHÄNGIGKEIT VON NICHT-ERNEUERBAREN NATÜRLICHEN RESSOURCEN UND DIE UMWELTVERSCHMUTZUNG DAS WACHSTUM?: Dieses Kapitel kombiniert die beiden negativen Effekte Umweltverschmutzung und Ressourcenverknappung mithilfe des Modells von Poul Schou, um deren kombinierten Einfluss auf das langfristige Wachstum zu bewerten.
5 FAZIT: Das Fazit fasst die Erkenntnisse der verschiedenen Modelle zusammen und kommt zu dem Schluss, dass ein ewiges Wachstum grundsätzlich möglich ist, sofern ausreichend in Bildung sowie Forschung und Entwicklung investiert wird.
Wirtschaftswachstum, Umweltverschmutzung, natürliche Ressourcen, Humankapital, Learning by Doing, endogene Wachstumstheorie, soziales Optimum, Kuznets-Kurve, technischer Fortschritt, Ressourcenerschöpfung, Nachhaltigkeit, Marktwirtschaft, Emissionsminderung, Zeitpräferenzrate, Produktionselastizität.
Die Arbeit untersucht die theoretische Möglichkeit und Sinnhaftigkeit eines unendlichen Wirtschaftswachstums unter der Bedingung von Umweltbelastungen und der Nutzung endlicher, nicht-erneuerbarer Ressourcen.
Zentrale Themen sind die Modellierung von Umweltverschmutzung, die Rolle von Humankapital, technischer Fortschritt, die Auswirkungen von Ressourcenabhängigkeit sowie staatliche Lenkungsinstrumente.
Das Ziel ist es, zu klären, ob die Abhängigkeit von begrenzten Ressourcen und die Umweltbelastung ein dauerhaftes Wachstum der Produktion zwingend verhindern oder ob durch Investitionen in Wissen und Technologie ein ewiges Wachstum möglich bleibt.
Die Arbeit basiert auf einer Analyse verschiedener neoklassischer Wachstumsmodelle (z. B. Michel & Rotillon, Barbier, Schou), deren formale Bedingungen und Ergebnisse diskutiert und verglichen werden.
Im Hauptteil werden verschiedene ökonomische Modelle analysiert, die Umweltverschmutzung und Ressourcenknappheit unterschiedlich in Nutzen- und Produktionsfunktionen integrieren, und es wird geprüft, wie sich diese auf das langfristige Wachstum auswirken.
Wirtschaftswachstum, Umweltverschmutzung, endliche Ressourcen, Humankapital, Learning by Doing, technischer Fortschritt und Nachhaltigkeit.
Der Kompensationseffekt beschreibt die Annahme, dass Konsumenten den durch Umweltverschmutzung verursachten Nutzenverlust durch einen höheren Konsum ausgleichen können, was in einer Wettbewerbswirtschaft unbegrenztes Wachstum begünstigen kann.
In Schous Modell ist Bildung die Quelle für Humankapital und Innovationen, welche die Produktivität steigern und es ermöglichen, die Abhängigkeit von nicht-erneuerbaren Ressourcen langfristig zu reduzieren.
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