Magisterarbeit, 2005
85 Seiten, Note: 2,15
1. Einleitung
2. Kommunikation in Medien und Presse
2.1. Kommunikation: Begriffsklärung
2.2. Zeichentheorie
2.3. Mediale Kommunikation
2.4. Publizistik / Medienwissenschaft
2.5. Mediensprache und Kritik
2.5.1. Allgemeines zur Mediensprache
2.5.2. Funktionen von Mediensprache
2.5.3. Praktische Anwendung der linguistischen Medienforschung
2.5.4. Mediengeschichte und Sprachwandel
2.5.5. Presse und Pressesprache
2.5.6. Pressekritik
3. Die spanische Presse – Geschichte und Sprache
3.1. Geschichte
3.2. Sprache: Lenguaje periodístico
3.2.1. Heterogenität des Kodes
3.2.2. Heterogenität der Inhalte
3.2.3. ‚Kontaminierung’ des lenguaje periodístico
3.3. Verwendung des Spanischen in der Presse
3.3.1. Grafische Ebene
3.3.2. Phonische Ebene
3.3.3. Morphosyntaktische Ebene
3.3.4. Lexikalische Ebene
3.3.5. Anmerkungen zur Syntax
4. Schluss
Die Arbeit untersucht die Sprache der spanischen Presse unter linguistischen Gesichtspunkten, ordnet sie in ihren historischen Kontext ein und analysiert die Wechselwirkung zwischen Medienberichterstattung und Sprachwandel. Ziel ist es, die Eigenheiten des "lenguaje periodístico" zu verstehen und die Rolle der Presse als Akteur im gesellschaftlichen Sprachgebrauch zu beleuchten.
1. Einleitung
Efectivamente, como sostienen algunos investigadores, el estudio del lenguaje de la prensa, por su poder difusor y de fijación, puede aportar datos de un gran interés lingüístico: estos son indicativos del mayor o menor grado de acatamiento hacia las normas que rigen el funcionamiento de la lengua y revelan tendencias que pueden ayudar a predecir posibles alteraciones del sistema y ciertas desviaciones de los usos.
Sprachwissenschaftliche Untersuchungen von Massenmedien bieten eine Fülle von Anhaltspunkten für Forschungen über die Sprache eines Landes oder einer Gesellschaft. Dennoch werden solche Untersuchungen in der an sich reichhaltigen Forschung über Massenkommunikation und Massenmedien meist vernachlässigt. Wenn sie stattfinden, dann überwiegend einseitig und oft nur in Form von Kritik – was nach Erich Straßner durchaus „zu begrüßen ist, wenn die analytischen Grundlagen der Interpretation auch stimmig sind“. Eine solche Kritik kann aber natürlich nicht alleine den Anspruch einer umfassenden Beschäftigung mit Sprache in den Medien erfüllen.
Kritik an der Presse- und allgemeinen Mediensprache gehört laut Jürgen Wilke vielmehr zur „moralisierend-kulturpessimistischen Abwehr“ neuer Medien durch die Forschungselite. Die Medien ermöglichen ja im positiven Sinne auch der breiten Masse einen Zugang zum Wissen, der ihr früher verwehrt war, sie popularisieren das Wissen sozusagen. Dass diese Tatsache positive wie negative Folgen haben kann, steht außer Frage. Der Einfluss, den die Medien damit auf den Sprachgebrauch in der Gesellschaft haben – wo genau sie also Sprache nur wiedergeben und wo sie selbige mitgestalten –, ist Wilkes Ansicht nach außerdem immer noch weitgehend ungeklärt. Dabei gilt es auch zu beachten, dass die Presse, ebenso wie alle anderen Medien, nicht primär zur Sprachpflege geschaffen wurde.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Erforschung von Mediensprache ein und stellt die theoretische Relevanz der Untersuchung des "lenguaje periodístico" dar.
2. Kommunikation in Medien und Presse: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Kommunikationstheorie, Zeichentheorie sowie die spezifischen Rollen und Funktionen der Massenmedien.
3. Die spanische Presse – Geschichte und Sprache: Dieses Hauptkapitel analysiert die historische Entwicklung der spanischen Presse und untersucht detailliert die morphosyntaktischen sowie lexikalischen Besonderheiten der spanischen Zeitungssprache.
4. Schluss: Das abschließende Kapitel resümiert, dass es keine einheitliche Pressesprache gibt, sondern eine hohe Heterogenität, die aus gesellschaftlichen und historischen Faktoren resultiert.
Spanische Presse, Mediensprache, Kommunikationstheorie, Sprachwandel, lenguaje periodístico, Medienkritik, Semiotik, Journalismus, Textlinguistik, Morphosyntaktische Merkmale, Lexikalische Besonderheiten, Massenkommunikation, Sprachpflege, Ideologiekritik, Presselandschaft Spanien.
Die Arbeit befasst sich mit der sprachwissenschaftlichen Analyse der spanischen Pressesprache, ihrer historischen Einordnung und ihrem Einfluss auf den gesellschaftlichen Sprachgebrauch.
Die Arbeit behandelt Kommunikationstheorien, Medientheorien, Pressekritikmodelle sowie die spezifischen sprachlichen Charakteristika journalistischer Texte in Spanien.
Das Ziel ist es, auf Basis bestehender Forschung und eigener Beispiele die Strukturen und Besonderheiten des spanischen journalistischen Sprachgebrauchs zu identifizieren und einzuordnen.
Die Arbeit nutzt den funktionalen Ansatz der linguistischen Medienforschung, kombiniert mit textlinguistischen und semiotischen Analyseverfahren.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen zur Medienkommunikation insbesondere die Geschichte der spanischen Presse sowie eine detaillierte sprachwissenschaftliche Untersuchung der spanischen Pressetexte auf verschiedenen Ebenen (Grafik, Phonik, Syntax, Lexik) dargelegt.
Die wichtigsten Begriffe sind Spanische Presse, Mediensprache, Sprachwandel, lenguaje periodístico, Medienkritik und linguistische Textanalyse.
Sie war stark durch politische Ereignisse wie die Franco-Diktatur und den späteren Übergang zur Demokratie geprägt, was den Sprachgebrauch und die Struktur der Zeitungen massiv beeinflusste.
Lázaro Carreter beschreibt damit den Einfluss von literarischen, administrativen und mündlichen Sprachbereichen auf die journalistische Sprache, was deren Heterogenität erklärt.
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