Bachelorarbeit, 2021
53 Seiten, Note: 2,8
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach der Verwendung von Anredeformen am Arbeitsplatz im heutigen Deutsch. Sie untersucht die historischen Entwicklungen der Anredeformen, analysiert die aktuelle Situation und befasst sich mit den Faktoren, die die Wahl der Anrede beeinflussen.
Das erste Kapitel bietet einen allgemeinen Überblick über die Anredeformen im Deutschen und beleuchtet ihre Funktionen und Verwendung. Es werden die Faktoren betrachtet, die die Wahl der Anrede bestimmen, sowie der Wechsel zwischen Duzen und Siezen. Im zweiten Kapitel wird die historische Entwicklung der Anredeformen vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert dargestellt. Der dritte Abschnitt thematisiert das aktuelle öffentliche Interesse an der Anrede am Arbeitsplatz und die Unterschiede zwischen privater und institutioneller Kommunikation. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der empirischen Untersuchung des aktuellen Anredeverhaltens am Arbeitsplatz. Es beinhaltet die Beschreibung der Methodik, die Analyse der Ergebnisse und eine Interpretation der Erkenntnisse.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind Anredeformen, Duzen, Siezen, Arbeitsplatz, Kommunikation, Sprachwandel, Empirie, Diachronie, Anredeverhältnisse, Höflichkeit, soziale Bedeutung, historischer Wandel, aktuelle Entwicklungen.
Es gibt einen deutlichen Trend weg vom förmlichen „Sie“ hin zum „Du“, wobei dieser Wandel je nach Branche und Unternehmenskultur unterschiedlich schnell verläuft.
Die Wahl wird durch Faktoren wie Hierarchie, Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit sowie die Unterscheidung zwischen privater und institutioneller Kommunikation bestimmt.
Ja, institutionelle Kommunikation folgt oft strengeren Regeln der Höflichkeit, obwohl die Grenzen durch flachere Hierarchien in modernen Unternehmen zunehmend verschwimmen.
Vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert gab es eine große Pluralität an Formen (z. B. „Ihr“, „Er“). Heute hat sich ein binäres System aus „Du“ und „Sie“ etabliert.
Empirische Studien deuten darauf hin, dass das „Du“ am Arbeitsplatz weiter an Boden gewinnt, insbesondere in jungen Branchen und durch den Einfluss internationaler Firmenkulturen.
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