Bachelorarbeit, 2021
84 Seiten, Note: 1,7
1. Einführung in die Arbeit
1.1. Problemstellung und -abgrenzung
1.2. Zielsetzung der Arbeit
1.3. Gang der Untersuchung
2. Eventformate
2.1. Das Marketingevent
2.2. Das Hybrid Event
2.2.1. Begriffliche Einordnung und Merkmale
2.2.2. Mittel der Marketingkommunikation
3. Auswirkungen der Pandemie auf die Eventbranche
3.1. Verlauf der Corona-Pandemie in Deutschland
3.2. Folgen für die Eventbranche
3.3. Maßnahmen der Eventbranche
3.3.1. Neue Eventformate
3.3.2. Erweiterung der Kommunikationswege
4. Komponenten Hybrider Marketingevents
4.1. Erfolgsfaktor Technologie
4.1.1. Die digitale Plattform
4.1.2. Live-Streaming
4.1.3. Tools
4.1.4. Big Data
4.2. Erfolgsfaktor Teilnehmer
4.2.1. Veranstaltungsausführende Branchenakteure
4.2.2. Der Besucher
4.3. Customer Experience
5. Forschungsmethodik und Umsetzung
5.1. Empirische Sozialforschung
5.2. Abgrenzung qualitative und quantitative Sozialforschung
5.3. Gütekriterien der qualitativen Sozialforschung
5.4. Untersuchungsdesign
5.4.1. Das teilstandardisierte Leitfadeninterview
5.4.2. Auswahl und Vorstellung der Experten
5.4.3. Gestaltung des teilstandardisierten Leitfadeninterviews
5.4.4. Durchführung der Leitfadeninterviews
5.4.5. Datenaufbereitung und -auswertung
6. Forschungsergebnisse: Das Hybride Marketingevent
6.1. Gestaltungsmöglichkeiten
6.2. Gestaltungsanforderungen
6.2.1. Konzept und Ausrichtung
6.2.2. Kompetenzen
6.2.3. Ausstattung und Kosten
6.3. Risiken und Limitationen
6.4. Zukunftsfähigkeit
7. Schlussbetrachtung
7.1. Kritische Würdigung
7.2. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von hybriden Events als zukunftsfähiges Instrument der Marketingkommunikation nach der Corona-Pandemie. Ziel ist es, Gestaltungsmöglichkeiten und Herausforderungen zu identifizieren, um Zielgruppen durch die Verknüpfung von realen Live-Erlebnissen mit digitalen Komponenten effektiv zu erreichen.
4.1.3. Tools
Der Einsatz von digitalen Tools soll das Event-Erlebnis in jeder Hinsicht optimieren. Integriert in Plattformen oder eingesetzt auf dem physischen Event erweitern sie dieses und komplementieren die hybriden Eventmerkmale. Zu den klassischen Plattform-Tools zählen beispielsweise Live-Chats, Feedback oder Evaluationsfunktionen.
Vertraute Tools, die primär auf dem physischen Event Anwendung finden sind QR-Codes oder Location-Based-Services, kurz LBS. QR-Codes werden von Besuchern gescannt und stellen automatisch relevante Informationen und Inhalte zur Verfügung. LBS sind mobile standortbezogene Dienste, die über GPS Tracking laufen und den Besuchern abhängig von ihrem Aufenthaltsort relevante Informationen und Funktionen zur Verfügung stellen. Integriert in Plattformen und eingesetzt auf dem physischen Event schaffen sie nützliche Mehrwerte, die das Event-Erlebnis für den Besucher bereichern.
Inzwischen werden darüber hinaus immer mehr Tools entwickelt. Die Autorin beschränkt sich auf eine selbst getroffene Auswahl, da die Menge an innovativen Tools groß ist.
Zur Abbildung realer Elemente in virtuellen Räumen dienen sogenannte Digital Twins, dt. Digitale Zwillinge. Sie sind digitale Repräsentationen von Objekten oder Prozessen der echten Welt. Dabei ist es irrelevant, ob das reale Gegenstück dazu wirklich real im Jetzt, in der Zukunft oder überhaupt existiert. Das Tool kann nahezu alles virtualisieren und „(…) will transform congress and events.“ In der Eventbranche kommen sie bis heute meist als digitale Abbildungen realer Locations zum Einsatz, die Teilnehmer virtuell betreten, ohne dorthin reisen zu müssen.
1. Einführung in die Arbeit: Hinführung zur Thematik der Eventbranche in der Pandemie und Definition der Forschungsfragen.
2. Eventformate: Theoretische Einordnung des Marketingevents und die begriffliche Definition des Hybrid Events.
3. Auswirkungen der Pandemie auf die Eventbranche: Analyse des Verlaufs der Corona-Pandemie und der resultierenden Herausforderungen sowie Anpassungsmaßnahmen der Branche.
4. Komponenten Hybrider Marketingevents: Darstellung der zentralen Erfolgsfaktoren Technologie und Teilnehmer sowie deren Einfluss auf das Kundenerlebnis.
5. Forschungsmethodik und Umsetzung: Erläuterung des gewählten qualitativen Forschungsdesigns basierend auf leitfadengestützten Experteninterviews.
6. Forschungsergebnisse: Das Hybride Marketingevent: Aufarbeitung der Expertenmeinungen zu Möglichkeiten, Anforderungen, Risiken und Zukunftsfähigkeit des Formats.
7. Schlussbetrachtung: Kritische Würdigung der Arbeit und abschließendes Fazit zur Relevanz hybrider Events für die Zeit nach der Pandemie.
Hybrid Event, Marketingkommunikation, Live-Marketing, Veranstaltungsbranche, Corona-Pandemie, Digitale Transformation, Customer Experience, Technologie, Live-Streaming, Digitale Plattform, Teilnehmer, Erfolgsfaktoren, Experteninterviews, Eventmanagement, Virtual Reality.
Die Arbeit untersucht, wie hybride Veranstaltungsformate als innovative Instrumente der Marketingkommunikation nach der Corona-Pandemie erfolgreich eingesetzt werden können.
Die Schwerpunkte liegen auf der technologischen Erweiterung von Live-Events, der veränderten Rolle der Teilnehmer und den notwendigen strategischen Anpassungen durch Branchenakteure.
Das Ziel ist es, die Zukunftsfähigkeit hybrider Marketingevents zu bewerten und konkrete Gestaltungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf leitfadengestützten Experteninterviews mit sechs Branchenvertretern basiert.
Der Hauptteil analysiert die technologischen Komponenten (Plattformen, Streaming, Tools, Big Data) und die Erfolgsfaktoren im Hinblick auf die Teilnehmer und die Customer Experience.
Zentrale Begriffe sind Hybrid Event, Customer Experience, Live-Kommunikation, Digitale Transformation und Event-Inszenierung.
Die Kundenzentrierung ist essenziell, da das gesamte hybride Konzept um die Bedürfnisse und das Verhalten der Teilnehmer herum geplant und ausgerichtet wird.
Trotz der Chancen sehen Experten kritische Aspekte wie technische Störanfälligkeit, eine mögliche "Dysbalance" zwischen virtuellen und Vor-Ort-Teilnehmern sowie den hohen Aufwand für Personal und Infrastruktur.
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