Diplomarbeit, 1997
120 Seiten, Note: 2
Diese Diplomarbeit analysiert das erwachsenenbildnerische Wirken von Martin Buber zwischen 1933 und 1938 im Kontext der nationalsozialistischen Juden- und Bildungspolitik. Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie Buber auf die Verfolgung und Diskriminierung der Juden durch das NS-Regime reagierte und welche Strategien er entwickelte, um die jüdische Erwachsenenbildung zu fördern.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Zielsetzung und den Aufbau der Arbeit erläutert sowie einen Überblick über die relevanten Forschungsarbeiten zum Thema gibt. Im zweiten Kapitel wird die nationalsozialistische Erwachsenenbildung in ihrer historischen Entwicklung und ihren ideellen Grundlagen dargestellt. Dabei wird der Fokus auf die nationalsozialistische Judenpolitik und ihre Auswirkungen auf die jüdische Bildung gelegt. Das dritte Kapitel befasst sich mit Martin Bubers Auseinandersetzung mit dem NS-Regime. Hier werden seine biographischen Erfahrungen sowie seine institutionellen Aktivitäten im Bereich der jüdischen Erwachsenenbildung beleuchtet. Abschließend werden die zentralen Inhalte der Arbeit in einer Schlußbetrachtung zusammengefasst.
Jüdische Erwachsenenbildung, Martin Buber, Nationalsozialismus, Antisemitismus, Bildungspolitik, Widerstand, Frankfurter Jüdisches Lehrhaus, Mittelstelle für jüdische Erwachsenenbildung, Dialogische Philosophie, "Ich und Du", Chassidismus.
Buber war eine zentrale Figur, die trotz NS-Repressionen versuchte, jüdische Mitbürger durch Bildung und geistigen Beistand zu stärken.
Es war eine von Buber geleitete Institution, die als Antwort auf den Ausschluss der Juden aus dem öffentlichen Bildungswesen gegründet wurde.
Buber war mit Redeverboten, dem Verlust seiner Professur und ständigen Einschränkungen seiner Arbeit konfrontiert, bis er 1938 emigrierte.
Basierend auf seinem Werk "Ich und Du" betont Buber die Bedeutung der Beziehung zwischen Menschen als Kern der Bildung und Existenz.
Durch seine Kindheit in Galizien lernte er den Chassidismus kennen, dessen mystische Traditionen er später der westlichen Welt näherbrachte.
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