Bachelorarbeit, 2019
53 Seiten, Note: 1,5
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Die Arbeit untersucht die Eignung von zwei ausgewählten Bilderbüchern, "Judith und Lisa" (1988) und "Als Eure Großeltern jung waren" (1993), für die Vermittlung der Thematik Nationalsozialismus im Grundschulunterricht.
Die Einleitung skizziert die Problematik der Thematisierung des Nationalsozialismus im Grundschulunterricht und betont die Bedeutung der frühzeitigen Auseinandersetzung mit der Thematik. Anschließend werden die Ziele und der Aufbau der Arbeit vorgestellt. Das zweite Kapitel befasst sich mit den theoretischen Grundlagen, indem der geschichtliche Hintergrund des Nationalsozialismus beleuchtet wird. Die Frage, ob eine Thematisierung des Holocaust und Nationalsozialismus bereits in der Grundschule erfolgen sollte, wird hier ebenso diskutiert wie die Potenziale eines problemorientierten Literaturunterrichts für die Bearbeitung des Themas. Das dritte Kapitel widmet sich dem Medium Bilderbuch und dessen Eignung für den Unterrichtsgegenstand Nationalsozialismus. Hier werden Anforderungen an Bilderbücher zum Thema Nationalsozialismus formuliert und die Einsatzmöglichkeit des Mediums im problemorientierten Literaturunterricht untersucht. Im vierten Kapitel werden die beiden exemplarisch ausgewählten Bilderbücher "Judith und Lisa" und "Als Eure Großeltern jung waren" unter Verwendung eines geeigneten Analyseansatzes untersucht. Diese werden in Kapitel fünf vergleichend betrachtet und in Hinblick auf die zuvor aufgeführten Anforderungen bewertet.
Nationalsozialismus, Holocaust, Bilderbuch, Literaturunterricht, Grundschule, problemorientierter Unterricht, Judith und Lisa, Als Eure Großeltern jung waren, historische Bildung, pädagogische Relevanz
Ziel der Arbeit ist es, die Eignung der Bilderbücher "Judith und Lisa" und "Als Eure Großeltern jung waren" für die Vermittlung des Nationalsozialismus im Literaturunterricht der Grundschule zu untersuchen.
Die Arbeit plädiert für eine frühzeitige Auseinandersetzung, um Adornos Forderung nach Erziehung nach Auschwitz nachzukommen und aktuellen Tendenzen wie Neonazismus durch altersangemessene Aufklärung entgegenzuwirken.
Das erste illustrierte Kinderbuch, das den Holocaust in Deutschland thematisierte, war "Rosa Weiss" (1986) von Roberto Innocenti.
Die Analyse umfasst eine strukturelle Untersuchung der Texte, eine Analyse der Gestaltungsmerkmale der Bilder sowie die Untersuchung der Themenentwicklung in Text- und Bildstruktur.
Es handelt sich um einen Unterricht, der das Medium Bilderbuch als Vehikel nutzt, um komplexe gesellschaftliche und historische Probleme wie den Nationalsozialismus für Kinder begreifbar zu machen.
Die Arbeit untersucht spezifische Anforderungen an die Gestaltung, um sicherzustellen, dass die Grausamkeiten der Geschichte pädagogisch wertvoll und altersgerecht vermittelt werden.
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