Masterarbeit, 2021
97 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau und Abgrenzung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Online-Marketing
2.1.1 Instrumente des Online-Marketings
2.1.2 Online-Marketing vs. Klassisches Marketing
2.2 Vertrieb
2.2.1 Direkter Vertrieb
2.2.2 Indirekter Vertrieb
3. Die deutsche Weinwirtschaft
3.1 Der Weinmarkt im Wandel
3.2 Anbieterseite – Weinproduzenten
3.3 Nachfragerseite – Weinkonsumenten
3.3.1 Kauf- und Konsumverhalten von Weintrinkern – Allgemein
3.3.2 Kauf- und Konsumverhalten von Weintrinkern – Online
3.3.3 Veränderung im Kauf- und Konsumverhalten von Weintrinkern
3.4 Einordnung des Produktes Wein
3.5 Der Kaufentscheidungsprozess
3.5.1 Der Kaufentscheidungsprozess im Internet – Allgemein
3.5.2 Kaufentscheidungsprozess im Internet – Am Beispiel Wein
3.6 Zwischenfazit
4. Online-Vermarktungs-Konzept für Weingüter
4.1 Online-Vermarktungs-Konzept
4.2 Konzeptentwicklung
4.2.1 Status-Quo-Analyse / Situationsanalyse
4.2.2 Definition und Analyse der Zielgruppe
4.2.3 Formulierung der Zielsetzung
4.2.4 Auswahl der Online-Marketing-Instrumente
4.2.5 Empfehlungen zur Umsetzung der Online-Marketing-Instrumente
4.3 Zwischenfazit
5. Praktische Konzept-Anwendung – Weingut Strubel-Roos
5.1 Vorstellung des Weingutes Strubel-Roos
5.2 Konzeptentwicklung
5.2.1 Situationsanalyse
5.2.2 Definition und Analyse der Zielgruppe
5.2.3 Festlegung und Formulierung der Ziele
5.2.4 Einsatz der Online-Instrumente im Kundenlebenszyklus
5.2.5 Empfehlung zur Umsetzung der Online-Marketing-Instrumente
6. Fazit
6.1 Theoretische Ausarbeitung des Online-Vermarktungs-Konzepts
6.2 Praktische Anwendung des Online-Vermarktungs-Konzepts
Ziel der Masterarbeit ist die Entwicklung eines detaillierten Online-Vermarktungskonzepts für Weingüter, um den Online-Direktvertrieb durch gezielte Marketingmaßnahmen zu optimieren und beispielhaft auf das Weingut Strubel-Roos anzuwenden.
3.1 Der Weinmarkt im Wandel
Aktuell befindet sich der deutsche Weinmarkt durch den dynamischen Strukturwandel mitten im Umbruch (Weinzentrale, 2021). Tiefgreifende Veränderungen im Außenhandel und strukturelle Umgestaltung in deutschen Weinanbaugebieten wirken sich auf sämtliche Bereiche der Weinbranche aus und haben langfristige Folgen für alle Marktteilnehmer (DWI, 2021). Zudem spielt der allgegenwärtige Klimawandel in den vergangenen Jahren eine wichtige Rolle, wobei zunehmend Themen der Nachhaltigkeit eine zentrale Funktion einnehmen (BZL, 2020). Darüber hinaus prägen der gesellschaftliche Wandel und die Folgen der Corona-Pandemie das Geschehen in der Weinszene.
Durch die Globalisierung gefördert, bedingt die zunehmende Vernetzung der Volkswirtschaften den intensiven Austausch von Waren in der Weinwirtschaft (OIV, 2018). Während die allgemeinen Bestrebungen den Abbau von Handelsbarrieren verfolgen, sind aber auch gegensätzliche Tendenzen zu erkennen. Für viele deutsche Winzer ist die betriebswirtschaftliche Lage hinsichtlich geschwächter Handelsbeziehungen existenzbedrohend. Grund dafür sind zum einen die von der USA im Jahr 2019 auferlegten Handeszölle auf Weinlieferungen aus Deutschland und der Brexit, welcher ebenfalls für Umsatzeinbußen sorgt (Pensel, 2021; Bohn 2020). Neben den weitgreifenden handelspolitischen Auswirkungen kam es im letzten Jahrzehnt zu einer maßgeblichen Umstrukturierung der Betriebsverhältnisse. Die Anzahl der Weinbaubetriebe hat sich von 20.000 im Jahr 2010 um fast ein Viertel auf 16.000 reduziert (Weinzentrale, 2021). Während die Anzahl kleinerer Weingüter mit einer Betriebsfläche unter zehn Hektar signifikant sinkt, nimmt die Tendenz zu mittelständigen Betrieben über 10 Hektar zu (Dreßler, 2016, S. 7).
1. Einleitung: Beschreibt die aktuelle Problematik und den Strukturwandel der Weinbranche in Zeiten der Pandemie und definiert die Forschungsfragen.
2. Theoretische Grundlagen: Erläutert zentrale Begriffe aus den Bereichen Online-Marketing und Vertrieb als Basis für das weitere Verständnis.
3. Die deutsche Weinwirtschaft: Gibt einen Überblick über den deutschen Weinmarkt, das Konsumverhalten und den Prozess der Kaufentscheidung.
4. Online-Vermarktungs-Konzept für Weingüter: Entwirft ein strukturiertes Vorgehensmodell für die Konzeptentwicklung von der Situationsanalyse bis zur Instrumentenauswahl.
5. Praktische Konzept-Anwendung – Weingut Strubel-Roos: Wendet das erarbeitete Konzept konkret auf ein Praxisbeispiel an und leitet optimierende Empfehlungen ab.
6. Fazit: Fasst die Ergebnisse der theoretischen Ausarbeitung und der praktischen Anwendung zusammen und beantwortet die Forschungsfragen.
Online-Marketing, Weingut, Direktvertrieb, Weinbranche, E-Commerce, Kundenlebenszyklus, Zielgruppenanalyse, Social-Media-Marketing, E-Mail-Marketing, Digitalisierung, Konsumverhalten, Kaufentscheidungsprozess, Strategische Planung, Kundenbindung, Online-Präsenz
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Optimierung der Online-Vermarktung für kleine und mittelständische Weingüter, um deren Online-Direktvertrieb nachhaltig zu stärken.
Zentrale Themen sind der Strukturwandel der Weinwirtschaft, die theoretischen Grundlagen des Online-Marketings sowie die Analyse des spezifischen Kaufverhaltens von Weinkonsumenten.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines anwendbaren Online-Vermarktungskonzepts, das Winzern hilft, ihre digitalen Vertriebsstrukturen zu optimieren.
Es wird eine theoretische Fundierung vorgenommen, die durch eine praktische Anwendung (Fallbeispiel Weingut Strubel-Roos) und eine SWOT-Analyse zur Strategieentwicklung ergänzt wird.
Im Hauptteil werden neben der Theorie die notwendigen Schritte für ein Marketingkonzept dargelegt und diese theoretischen Erkenntnisse direkt in der Praxis auf das Weingut Strubel-Roos angewendet.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Online-Direktvertrieb, Digitalisierung der Weinbranche, Kundengewinnung und moderne Marketinginstrumente wie Social-Media und E-Mail-Marketing geprägt.
Die Pandemie fungierte als Katalysator, da sie durch den Wegfall traditioneller Absatzkanäle wie Weinproben oder Messen die Notwendigkeit für eine Digitalisierung des Betriebs unumgänglich machte.
Das durchgerechnete Beispiel zeigt, dass der gezielte Einsatz von Social-Media-Werbung innerhalb eines definierten Budgets zu einem positiven ROI führen kann und somit das E-Commerce-Geschäft wirtschaftlich rentabel gestaltet.
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