Bachelorarbeit, 2020
125 Seiten, Note: 1,3
Einleitung
Problemdarstellung
Bisheriger Forschungsstand
Zielsetzung und Fragestellung
Methoden
Qualitative Methode
Forschungsfeld und Stichprobe
Methode der Datenerhebung
Leitfaden-Interview
Interviewvorbereitung
Praktische Durchführung
Datenaufbereitung
Methode der Auswertung
Qualitative Inhaltsanalyse
Analysevorgehen
Reliabilitätsmaß
Ergebnisse
Studienmotivation
Studienziel ,,Selbst-Verständnis“
Erwartung an das Psychologiestudium
aktuelle Problematiken im Psychologiestudium
Druck
Masterplatzproblematik
Emotionale Folgen
Veränderungsbewertung
Positive Veränderungsbewertung
Negative Veränderungsbewertung
Spezialisierung
Eigene Informiertheit
Individuelle Konsequenzen
Beeinflussbarkeit der Situation
Mangelnde Ressourcen
Diskussion
Forschungsreflexion
Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht explorativ, wie derzeitige Psychologiestudierende die Einführung des neuen Psychotherapiestudiums wahrnehmen und wie sie mit dieser berufspolitischen Veränderung umgehen. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse, inwieweit bestehende Studienbedingungen, wie Zeitdruck, Leistungsdruck und die Masterplatzproblematik, den subjektiven Umgang mit diesem Veränderungsprozess beeinflussen.
1. O.K. Studienmotivation
Alle Interviewten geben an, vor allem aus Eigenmotivation Psychologie zu studieren. Sie hatten bereits vor dem Psychologiestudium ein persönliches Interesse an psychischen Erkrankungen oder am menschlichen Verhalten von anderen, oder auch von sich selbst. B1 berichtet folgendes:
Ich denke es war für mich schon wichtig, noch besser zu verstehen wie Menschen funktionieren und ich beschäftige mich gerade damals intensiv mit der Frage, was Psychopathie ist. Also mir war es völlig unklar, wie ein, die, die Psychopathie funktioniert. Wie ein Mensch überhaupt keine Angst oder Empathie haben kann. (B1:8)
Einleitung: Dieses Kapitel stellt die durch das Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz angestoßene Neu-Strukturierung des therapeutischen Werdegangs dar und benennt die resultierenden Probleme für Studierende.
Methoden: Es wird das qualitative Forschungsdesign dargelegt, welches auf Leitfaden-Interviews und der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring basiert, um subjektive Wirklichkeiten zu erfassen.
Ergebnisse: Die empirischen Befunde zeigen eine starke Verknüpfung zwischen der ursprünglichen Studienmotivation, enttäuschten Erwartungen und der skeptischen Bewertung der neuen Gesetzesreform.
Diskussion: Hier werden die Ergebnisse theoretisch eingeordnet, kritisch reflektiert und die Implikationen für die berufspolitische Situation der Studierenden diskutiert.
Psychologiestudium, Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz, Psychotherapiestudium, Masterplatzproblematik, Qualitative Inhaltsanalyse, Studienmotivation, Studienunzufriedenheit, Bologna-Reform, Leistungsdruck, Berufspolitik, Approbation, Studienzufriedenheit, Forschungsreflexion, Berufsveränderung
Die Arbeit exploriert den subjektiven Umgang von Psychologiestudierenden mit den durch die Gesetzesreform zur Psychotherapeutenausbildung hervorgerufenen Veränderungen.
Im Zentrum stehen die Studienmotivation, enttäuschte Erwartungen, aktuelle Belastungen wie der Druck im Studium sowie die Bewertung und Bewältigung der anstehenden Gesetzesänderungen.
Das Hauptziel ist es, herauszufinden, welcher subjektive Umgang bei aktuell Studierenden mit dem Berufsziel Psychotherapeut_in hinsichtlich der Einführung des neuen Studiengangs festzustellen ist.
Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign gewählt, bei dem acht leitfadengestützte Experteninterviews durchgeführt und mittels zusammenfassender qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil analysiert die Ergebnisse in Kategorien wie Studienmotivation, Erwartungen, aktuelle Problematiken (Druck, Masterplätze), Veränderungsbewertung sowie die individuelle Beeinflussbarkeit der Situation.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Psychologiestudium, Masterplatzproblematik, Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz und Studienunzufriedenheit.
Der Notendruck führt laut der Ergebnisse zu einem erhöhten Stressempfinden, Konkurrenzverhalten untereinander und teilweise zu emotionalen Folgen wie Versagensängsten oder Panikattacken.
Die Studierenden berichten von fehlender Information durch die Universität und mangelnden Ressourcen (Zeit/Kraft), was zu einer passiven Haltung und dem Gefühl einer externen Beeinflussbarkeit führt.
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