Masterarbeit, 2021
96 Seiten, Note: 1.9
1 Einführung
1.1 Phänomen
1.2 Ausgangslage Wild Wetzikon AG
1.3 Relevanz
1.4 Ziel der Arbeit und Forschungsfrage
1.5 Abgrenzungen
1.6 Aufbau der Arbeit
2 Theorie
2.1 Unternehmensanalyse Nachfolgeprozess
2.1.1 Das Fallstudienunternehmen
2.1.2 Unternehmensstruktur
2.1.3 Unternehmenspolitik
2.1.4 Produkte, Markt und Wettbewerb
2.1.5 Eingebrachte Leistungen des Nachfolgers
2.1.6 Kritische Würdigung
2.2 Unternehmensbewertung
2.2.1 Grundlagen
2.2.2 Besonderheiten bei MU
2.2.3 Relevante Bewertungsmethoden
2.2.3.1 Substanzwertmethode
2.2.3.2 Ertragswertmethode
2.2.3.3 Multiplikatorenmethode
2.2.4 Kritische Würdigung
2.3 Berücksichtigung eingebrachter Leistungen
2.3.1 Intellektuelles Kapital
2.3.2 Kaufpreisfindung
2.3.3 Kritische Würdigung
2.4 Finanzierung
2.4.1 Grundlagen
2.4.2 Besonderheiten bei MU
2.4.3 Relevante Finanzierungsformen
2.4.3.1 Asset Deal
2.4.3.2 Share Deal
2.4.4 Kritische Würdigung
3 Methodik
3.1 Forschungsdesign
3.2 Primärforschung
3.2.1 Qualitative Inhaltsanalyse
3.2.2 Interviewpartner
3.2.3 Datenerhebung
3.2.4 Gütekriterien Primärforschung
3.3 Sekundärforschung
3.3.1 Quantitative Inhaltsanalyse
3.3.2 Datenerhebung
3.3.3 Gütekriterien Sekundärforschung
3.4 Datenaufbereitung und Analyse
3.5 Kritische Würdigung
4 Resultate Fallstudie
4.1 Unternehmensanalyse Nachfolgeprozess
4.2 Unternehmensbewertung
4.2.1 Substanzwertmethode
4.2.2 Ertragswertmethode
4.2.3 Multiplikatorenmethode
4.2.4 Zusammenfassung
4.3 Berücksichtigung eingebrachte Leistungen
4.3.1 Ansatz 1
4.3.2 Ansatz 2
4.4 Finanzierung
5 Diskussion
5.1 Unternehmensanalyse Nachfolgeprozess
5.2 Unternehmensbewertung
5.3 Berücksichtigung eingebrachter Leistung
5.4 Finanzierung
5.5 Beantwortung der Forschungsfrage
5.6 Bedeutung für die Praxis
5.7 Reflexion der empirischen Untersuchung
6 Konklusion
6.1 Fazit
6.2 Handlungsempfehlungen
6.3 Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit analysiert den Nachfolgeprozess am Fallbeispiel der Wild Wetzikon AG, um ein tragfähiges Finanzierungsmodell für die familienexterne Unternehmensnachfolge im Mikrounternehmen zu entwickeln, wobei insbesondere die Berücksichtigung des durch den Nachfolger geschaffenen Mehrwerts im Rahmen der Unternehmensbewertung im Fokus steht.
1.1 Phänomen
In der Nachfolgeregelung eines Unternehmens war es früher Usus, die vor Generationen gegründete Firma (vorzugsweise durch den Sohn) weiterführen zu lassen – immer mit der Perspektive, dass auch dessen Kinder eines Tages das Unternehmen leiten werden. Dabei galt noch das „Anciennitäts-Prinzip“, welches dem Älteren in der Nachfolge den Vorrang gegenüber dem Jüngeren gewährte (Fromm, 2017). Der gesellschaftliche Wertewandel hat sich in den letzten 50 bis 100 Jahren grundlegend verändert und erfordert neue Ansätze.
Sowohl der technische Fortschritt als auch die Globalisierung haben aus einer Mangel- eine Überflussgesellschaft werden lassen. Diese Veränderungen spielen eine wesentliche Rolle in der heutigen Arbeitswelt. Der Wettbewerb ist härter geworden und eine zukunftsfähige Strategie hat an Bedeutung gewonnen (Hacker & Schönherr, 2007, S. 5-8). Fokussiert man nun die Unternehmen, denen eine Übergabe oder Nachfolgeregelung bevorsteht, stellt man fest, dass der gut ausgebildete Nachwuchs häufiger andere Ziele ausserhalb der eigenen Unternehmung verfolgt, weg vom operativen Geschäft hin zum visionären und zeitgemässen Denken und Handeln (Fromm, 2017). Die Nachfolgeregelung in den heutzutage in beträchtlicher Anzahl existenten familiengeführten KMU ist damit keinesfalls sichergestellt.
1 Einführung: Erläutert das Phänomen der Unternehmensnachfolge, die Ausgangslage der Wild Wetzikon AG sowie die Zielsetzung und Forschungsfrage der Arbeit.
2 Theorie: Bietet einen theoretischen Rahmen zu Unternehmensanalyse, Bewertungsmethoden, der Berücksichtigung eingebrachter Leistungen und verschiedenen Finanzierungsformen.
3 Methodik: Beschreibt das Forschungsdesign als explorative Fallstudie mit einem Mixed-Methods-Ansatz, inklusive der Experteninterviews und Datenanalyse.
4 Resultate Fallstudie: Präsentiert die empirischen Ergebnisse, unterteilt in die Themenfelder Unternehmensanalyse, Bewertung, Leistungen des Nachfolgers und Finanzierung.
5 Diskussion: Reflektiert die empirischen Ergebnisse vor dem Hintergrund des Literaturteils und beantwortet die zentrale Forschungsfrage.
6 Konklusion: Führt die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und leitet spezifische Handlungsempfehlungen für das Fallunternehmen ab.
Unternehmensnachfolge, Mikrounternehmen, Unternehmensbewertung, Finanzierung, Wild Wetzikon AG, Nachfolgeprozess, Kaufpreisfindung, Risikomanagement, Intellektuelles Kapital, Asset Deal, Share Deal, Nachfolger, Unternehmenskauf, KMU, Strategisches Management.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen der familienexternen Unternehmensnachfolge in einem Schweizer Mikrounternehmen am Beispiel der Wild Wetzikon AG.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Bereiche Unternehmensanalyse, Unternehmensbewertung, die Berücksichtigung von Leistungen des Nachfolgers und Finanzierungsstrategien.
Das Ziel ist es, zu ermitteln, wie die Unternehmensbewertung unter Einbezug eingebrachter Leistungen des Nachfolgers gestaltet werden kann, um eine tragfähige Finanzierung zu ermöglichen.
Es wird ein explorativer "Mixed-Methods-Ansatz" angewandt, der qualitative Experteninterviews mit einer internen, quantitativen Datenanalyse kombiniert.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen dargelegt, die empirische Methodik beschrieben, die Ergebnisse der Fallstudie dargestellt und diese abschließend diskutiert.
Wichtige Begriffe sind Unternehmensnachfolge, Mikrounternehmen, Unternehmensbewertung, Kaufpreisfindung und Finanzierungsmodelle wie Asset Deal oder Share Deal.
Die Leistungen des Nachfolgers werden als geschaffener Mehrwert definiert, der bei der Kaufpreisverhandlung als Argumentationsgrundlage genutzt werden kann, auch wenn es dafür keine explizite rechtliche Basis gibt.
Der Autor diskutiert zwei Szenarien: einen "Asset Deal" zur Abspaltung der CNC-Abteilung oder einen "Share Deal" zur Beteiligung am Gesamtunternehmen, wobei er die Vor- und Nachteile gegeneinander abwägt.
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