Masterarbeit, 2021
140 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Problemstellung und Ziele
1.3 Aufbau und Methodik
2. Business Continuity Management
2.1 Einführung in das BCM
2.1.1 BCM
2.1.2 BCMS und PDCA
2.2 Normen und Standards
2.2.1 Good Practice Guidelines
2.2.2 ISO/IEC 27001
2.2.3 BS 25999-1 und BS 25999-2
2.2.4 BSI-Standard 100-4 und 200-4
2.2.5 ISO 22301
2.3 Zusammenfassung
3. Wissensmanagement
3.1 Einführung in das Wissensmanagement
3.1.1 Wissen
3.1.2 Wissensarten
3.1.3 Wissensträger
3.1.4 Organisationale Wissensbasis und organisationales Lernen
3.1.5 Wissensmanagement
3.2 Modelle des Wissensmanagements
3.2.1 SECI-Modell nach Nonaka und Takeuchi
3.2.2 Bausteine des Wissensmanagements nach Probst et al.
3.2.3 Münchener Modell nach Reinmann-Rothmeier
3.3 Methoden des Wissensmanagements
3.3.1 Förderung von Wissensaustausch und Wissensnutzung
3.3.2 Erhebung und Repräsentation von Wissen
3.3.3 Analyse und Planung
3.3.4 Organisation
3.3.5 Bewertung
3.4 Anwendungssysteme im Wissensmanagement
3.4.1 Groupwaresysteme & Social Software
3.4.2 Inhaltsorientierte Systeme
3.4.3 Systeme der Künstlichen Intelligenz
3.4.4 Führungsinformationssysteme
3.5 Zusammenfassung
4. Eine Vorgehensweise zur Implementierung von Wissensmanagement
5. Implementierung von Wissensmanagement in das Business Continuity Management
5.1 Initiierung
5.1.1 Vision, Absichten und Gesamtziele
5.1.2 Strategie
5.2 Analyse und Planung
5.2.1 Wissensidentifikation und Defizitbestimmung
5.2.2 Wissensziele und Konzeption
5.3 Umsetzung
5.3.1 Implementierung der Konzeption
5.3.2 Übung der Werkzeuge und Methoden
5.4 Evaluierung
5.4.1 Erfolgskontrolle
5.4.2 Erreichung der Wissensziele
5.5 Verbesserung
5.6 Zusammenfassung
6. Fazit und Perspektiven für weitere Forschungsarbeiten
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Wissensmanagement als unterstützende Maßnahme zur Stärkung des Business Continuity Managements (BCM). Ziel ist es, ein Vorgehensmodell für die Implementierung zu entwickeln und zu zeigen, wie Wissensprozesse und spezifische Werkzeuge dazu beitragen können, die Anforderungen der ISO 22301 effizienter zu erfüllen und die Resilienz von Organisationen bei Störungen zu erhöhen.
3.2.1 SECI-Modell nach Nonaka und Takeuchi
Nonaka und Takeuchi sind der Fragestellung nachgegangen, wie Organisationen Wissen entwickeln können. Ausgangspunkt ihrer Überlegungen war, dass Wissen nur von Einzelpersonen erzeugt wird und Organisationen einen Prozess etablieren müssen, welcher das vom Einzelnen geschaffene Wissen verstärkt und im Wissensnetz der Organisation verankert.
Sie entwickelten unter diesen Gesichtspunkten das Modell der Wissensspirale. Die Wissensspirale ist ein sich wiederholender Kreislauf, der auf den folgenden vier Formen der Wissensumwandlung in sozialen Prozessen zwischen Menschen beruht und in Abbildung 6 dargestellt ist:
- Sozialisation: Umwandlung von implizitem zu implizitem Wissen
- Externalisierung: Umwandlung von implizitem zu explizitem Wissen
- Kombination: Umwandlung von explizitem zu explizitem Wissen
- Internalisierung: Umwandlung von explizitem zu implizitem Wissen
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Motivation, die Problemstellung und die methodische Vorgehensweise zur Verbindung von Wissensmanagement und BCM.
2. Business Continuity Management: Dieses Kapitel führt in das BCM ein, erläutert dessen Relevanz und analysiert anerkannte Normen wie die ISO 22301 sowie Standards zur Etablierung eines Notfallmanagements.
3. Wissensmanagement: Hier werden theoretische Grundlagen des Wissensmanagements, etablierte Modelle (SECI, Bausteine, Münchener Modell) sowie Methoden und Anwendungssysteme zur Unterstützung von Wissensprozessen detailliert dargestellt.
4. Eine Vorgehensweise zur Implementierung von Wissensmanagement: Dieses Kapitel entwickelt ein spezifisches Vorgehensmodell, das als Brücke zwischen den theoretischen Ansätzen des Wissensmanagements und deren praktischer Anwendung im Kontext eines Zielsystems dient.
5. Implementierung von Wissensmanagement in das Business Continuity Management: Anhand eines Fallbeispiels wird die praktische Umsetzung der in den vorherigen Kapiteln erarbeiteten Modelle und Methoden im Kontext von BCM-Anforderungen konkretisiert.
6. Fazit und Perspektiven für weitere Forschungsarbeiten: Das Fazit fasst die Kernaussagen zusammen, bestätigt das Potenzial von Wissensmanagement als Präventionsmaßnahme und bietet einen Ausblick auf künftige Forschungsansätze.
Business Continuity Management, Wissensmanagement, ISO 22301, Geschäftskontinuität, Wissensprozesse, Wissensrepräsentation, Risikomanagement, Notfallmanagement, Organisationslernen, Wissensbasis, Wissensspirale, Implementierung, Resilienz, Prozessmanagement, Wissensnutzung.
Die Arbeit untersucht, wie Wissensmanagement als ergänzende Methode eingesetzt werden kann, um die Anforderungen des Business Continuity Managements (BCM) in Organisationen besser zu erfüllen und die Stabilität bei Schadensereignissen zu sichern.
Die Arbeit verbindet die Disziplinen Wissensmanagement und Business Continuity Management (BCM), um Synergieeffekte bei der Aufrechterhaltung der Geschäftsfähigkeit zu identifizieren.
Das Hauptziel ist die Entwicklung und Vorstellung eines Modells, das eine strukturierte Vorgehensweise bietet, um Wissensmanagement effektiv in ein Business Continuity Management System (BCMS) zu implementieren.
Besonders die internationale Norm ISO 22301 für Business Continuity Management Systeme sowie verschiedene BSI-Standards (wie 100-4 und 200-4) bilden den Referenzrahmen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Wissensmanagements (Modelle und Methoden), die Herleitung eines Implementierungsmodells und eine praktische Fallstudie, die zeigt, wie Wissensmanagement-Tools BCM-Prozesse unterstützen können.
Die Arbeit fokussiert sich auf ganzheitliche Modelle wie das SECI-Modell von Nonaka und Takeuchi, die Bausteine nach Probst et al. und das Münchener Modell von Reinmann-Rothmeier.
Die Boston Box wird als Analysemethode genutzt, um Transparenz über vorhandenes Wissen, Wissenslücken, Stärken und Schwächen im BCM-Kontext zu schaffen und fundierte Handlungsempfehlungen für die Strategie zu gewinnen.
Die Arbeit betont, dass eine offene Wissenskultur, in der Mitarbeiter motiviert sind, Wissen zu teilen und sich an Lernprozessen zu beteiligen, eine essenzielle Voraussetzung für den Erfolg des Wissensmanagements im BCM darstellt.
Die Autorin hebt hervor, dass IT-Systeme (wie DMS, CMS oder Kollaborations-Tools) zwar wichtige unterstützende Werkzeuge sind, das Wissensmanagement jedoch in erster Linie auf den Menschen und die Förderung individueller Kompetenzen ausgerichtet sein muss.
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