Diplomarbeit, 2002
97 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau
2 Begriffsdefinition
2.1 Vermögensgegenstand im HGB
2.2 Vermögensgegenstand (asset) nach US-GAAP
3 Immaterielle Vermögensgegenstände
3.1 Bilanzierung und Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände nach HGB
3.1.1 Bilanzierung
3.1.2 Bewertung
3.2 Bilanzierung und Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände (intangible assets) nach US-GAAP
3.2.1 Bilanzierung
3.2.2 Bewertung
3.3 Unterschiede
4 Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill)
4.1 Bilanzierung und Bewertung des Geschäfts- oder Firmenwertes nach HGB
4.1.1 Ermittlung und Bilanzierung
4.1.2 Bewertung
4.2 Bilanzierung und Bewertung des Geschäfts- oder Firmenwertes nach US-GAAP
4.2.1 Ermittlung und Bilanzierung
4.2.2 Bewertung
4.3 Unterschiede
5 Originäre Finanzinstrumente
5.1 Bilanzierung und Bewertung nach HGB
5.1.1 Bilanzierung
5.1.2 Bewertung
5.2 Bilanzierung und Bewertung nach US-GAAP
5.2.1 Bilanzierung und Bewertung von Held-to-Maturity Securities
5.2.1.1 Bilanzierung
5.2.1.2 Bewertung
5.2.2 Bilanzierung und Bewertung von Trading Securities
5.2.3 Bilanzierung und Bewertung von Available-for-Sale Securities
5.2.4 Umgliederungen zwischen Held-to-Maturity, Trading und Available-for-Sale Securities
5.3 Unterschiede
6 Zusammenfassung
Ziel dieser Arbeit ist die Gegenüberstellung der Bilanzierung und Bewertung immaterieller Vermögensgegenstände sowie originärer Finanzinstrumente nach deutschem Handelsgesetzbuch (HGB) und US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP), um Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Hinblick auf Transparenz und Vorsichtsprinzip aufzuzeigen.
4.2.2 Bewertung
Die Folgebilanzierung sowie die Bewertung eines Goodwill regelt der SFAS 142. Die bisherige planmäßige Abschreibung über die voraussichtliche Nutzungsdauer darf nicht mehr vorgenommen werden. Der FASB begründet seine Entscheidung damit, das zum einen der Unterschied zwischen dem Gesamtwert und der Summe der Einzelwerte des akquirierten Unternehmens (going concern goodwill) z.B. aus Synergien innerhalb des erworbenen Unternehmens resultieren kann. Zum anderen sind dies die durch den Unternehmenszusammenschluß entstehenden Synergieeffekte (synergestic goodwill). Beide Komponenten zusammen bilden den core goodwill. Dieser setzt sich aus Vermögensgegenständen mit einer unbestimmbaren Nutzungsdauer, den non-wasting assets, und aus verbrauchbaren Vermögensgegenständen, den wasting assets, zusammen. Vereinfachend wertet der FASB den Goodwill insgesamt als non-wasting asset, der sich im Zeitablauf nicht verflüchtigt, sondern über einen undefinierten Zeitraum wirtschaftlich Nutzenzuflüsse generiert und somit nicht planmäßig abgeschrieben werden darf.
Die Synergievorteile stellen den eigentlichen wirtschaftlichen Wert des Goodwill dar. Diese sollen nach ihrem Erwerb die verschiedenen Unternehmensbereiche positiv beeinflussen. Aus diesem Grund ist der Goodwill auch nicht en bloc dem Unternehmen zuzurechnen, sondern gemeinsam mit den anderen erworbenen Vermögensgegenständen und Schulden auf nachvollziehbare Art und Weise den Unternehmensbereichen (Geschäftsfeldern) zuzuteilen, die von seinem Einsatz profitieren und deren Marktwert er erhöht oder vermindert.
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die zunehmende Relevanz internationaler Rechnungslegungsstandards durch die Globalisierung der Kapitalmärkte und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Begriffsdefinition: Hier werden die unterschiedlichen Konzepte eines Vermögensgegenstandes gemäß HGB sowie nach US-GAAP (asset) einander gegenübergestellt und theoretisch abgegrenzt.
3 Immaterielle Vermögensgegenstände: Das Kapitel behandelt die spezifischen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für immaterielle Werte unter Berücksichtigung von Aktivierungspflichten und planmäßigen Abschreibungen.
4 Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill): Der Schwerpunkt liegt auf der Behandlung des Goodwills, insbesondere dem Übergang von der planmäßigen Abschreibung zum wertorientierten Impairment-Test nach US-GAAP.
5 Originäre Finanzinstrumente: Dieses Kapitel widmet sich der Bilanzierung von Finanzinstrumenten, wobei die Kategorisierung unter US-GAAP den zentralen Gegensatz zur HGB-Systematik bildet.
6 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die wesentlichen Unterschiede und Erkenntnisse hinsichtlich der Rechnungslegungspraktiken zwischen HGB und US-GAAP.
Bilanzierung, Bewertung, HGB, US-GAAP, immaterielle Vermögensgegenstände, Goodwill, Finanzinstrumente, Anschaffungskosten, Fair Value, Impairment-Test, Konzernabschluss, Asset, Abschreibung, Reporting Unit, Bilanzpolitik.
Die Arbeit analysiert die Unterschiede der Rechnungslegung zwischen dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) und den US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP).
Die zentralen Schwerpunkte sind die Bilanzierung immaterieller Vermögensgegenstände, die Behandlung des Goodwills sowie die Klassifizierung und Bewertung originärer Finanzinstrumente.
Das Ziel ist es, die Diskrepanzen in den Regelwerken aufzuzeigen, die durch unterschiedliche Ansätze hinsichtlich Transparenz und dem Vorsichtsprinzip entstehen.
Es handelt sich um eine komparative Analyse, die die nationalen (HGB) und internationalen (US-GAAP) Standards vergleicht und anhand von Praxisbeispielen illustriert.
Im Hauptteil werden nacheinander immaterielle Werte, der Geschäfts- oder Firmenwert sowie Finanzinstrumente hinsichtlich ihrer Entstehung, Bilanzierung und Bewertung tiefgreifend untersucht.
Zu den Kernbegriffen zählen Fair Value, Impairment-Test, Anschaffungskostenprinzip, Goodwill, Reporting Units und das Vorsichtsprinzip.
Nach SFAS 142 wird der Goodwill nicht mehr planmäßig abgeschrieben, sondern unterliegt einem jährlichen oder anlassbezogenen Werthaltigkeitstest (Impairment-Test).
Eine Reporting Unit ist eine eigenständige Berichtseinheit, auf die der Goodwill verteilt wird, um die Werthaltigkeit auf Basis der ihr zugeordneten Vermögenswerte zu prüfen.
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