Masterarbeit, 2007
86 Seiten, Note: 1.0
1 Einleitung
1.1 Gründe für die Themenwahl
1.2 Problemstellung, Themeneingrenzung und Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen und Begriffsbestimmungen
2.1 Wissen
2.1.1 Definition des Wissensbegriffs
2.1.2 Wissensarten und Wissenstransformation
2.1.2.1 Fazit Wissen, Wissensarten und Wissenstransformation
2.1.3 Personelle Wissensrisiken
2.1.3.1 Fazit personelles Wissensrisiko
2.2 Wissensmanagement
2.2.1 Definition von Wissensmanagement
2.2.2 Bausteine des Wissensmanagements
2.2.2.1 Fazit Wissensmanagement
2.2.3 Barrieren des Wissensmanagements
2.2.3.1 Fazit Barrieren im Umgang mit Wissensmanagement
2.3 Berufliche Weiterbildung und Weiterbildungsmanagement
2.3.1 Berufliche Weiterbildung
2.3.2 Weiterbildungsmanagement
2.3.3 Aspekt der sozialen Kompetenz im Rahmen von Weiterbildung
2.3.3.1 Fazit Weiterbildung und soziale Kompetenz
2.4 Verschmelzungen der bisherigen Teilbereiche
2.4.1 Wissen und Wissensmanagement – Nutzung der Skills Matrix
2.4.1.1 Fazit Skills Matrix
2.4.2 Weiterbildung und Wissen sowie deren Management
2.4.2.1 Fazit Weiterbildung und Wissen sowie deren Management
2.4.3 Wissen, Weiterbildung, personelle Wissensrisiken und deren Management
3 Wissenschaftliche Methodik
3.1 Methodik und wissenschaftliche Vorgehensweise
3.2 Methoden zur Bewertung und Kontrolle der Zielerreichung
4 Ausarbeitung der hybriden Skills Matrix
4.1 Anforderungen an die künftige Lösung
4.2 Vorteile der geplanten Lösung
4.3 Entwicklung des Soll-Konzeptes der hybriden Skills Matrix
4.3.1 Konzeption
4.3.2 Vertiefung einiger Teilbereiche der hybriden Skills Matrix
4.3.3 Erfassung und Auswertung der hybriden Skills Matrix
5 Kritische Würdigung
5.1 Realisationsprüfung
5.2 Offen gebliebene Probleme
5.3 Ausblick auf zukünftige Entwicklungen
6 Zusammenfassung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine sachlogische Verknüpfung zwischen den Bereichen Wissensmanagement, Weiterbildungsmanagement und dem Management personaler Wissensrisiken herzustellen, um Wissensverluste in Unternehmen pro-aktiv zu minimieren. Dabei wird untersucht, wie durch die Implementierung einer "hybriden Skills Matrix" ein Instrument geschaffen werden kann, das Wissensrisiken identifiziert und gleichzeitig als Grundlage für eine zielgerichtete Personalentwicklung dient.
2.1.2 Wissensarten und Wissenstransformation
Zur effizienten Überwindung und Eindämmung von Wissensverlustsituationen ist es wichtig, verschiedene Arten von Wissen zu unterscheiden.
Eine erste Unterscheidungsebene differenziert zwischen dem Wissen des Einzelnen (im Extremfall etwas, was nur eine oder wenige Personen wissen) und dem kollektiven Wissen. Eine zweite Ebene unterscheidet zwischen implizitem und explizitem Wissen – auch als „Epistemologische Dimension“ bezeichnet (vgl. Nonaka; 47; S. 69). Implizites Wissen ist schwer kommunizierbar und stark kontextabhängig, während explizites Wissen gut dokumentierbar und somit leicht zugänglich ist.
Hierbei muss allerdings abschließend angemerkt werden, dass selbst explizites, gut dokumentiertes Wissen stets Kontext-abhängig ist bzw. ohne diesen Kontext schnell wieder zu reiner Information verkümmert: Die Bedienungsanleitung eines DVD-Spielers kann vom Benutzer nur dann wirklich umfassend und vor allem einfach verstanden werden, wenn der Benutzer ein dem Verfasser der Bedienungsanleitung ähnliches Grundverständnis der Technik bzw. von DVD-Spielern generell besitzt (vgl. Rüstmann; 62;S. 59).
Ein Abwandern von Mitarbeitern mit hohem Anteil an implizitem Wissen wirkt sich entsprechend auf die organisationale Wissensbasis aus. Andererseits darf allerdings gerade implizites Wissen als schwer nachahmbarer Wettbewerbsvorteil angesehen werden. Es wird somit ein Trade-off zwischen implizitem Wissen als Schutz vor Nachahmung durch den Wettbewerb und der Sicherung der organisationalen Wissensbasis notwendig, welcher Lernformen bedingt, die beide Aspekte gleichermaßen berücksichtigen (vgl. Linhard; 38; S. 111).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Wissensverlusts durch Fluktuation ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, Wissensrisiken pro-aktiv zu bewältigen.
2 Theoretische Grundlagen und Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel legt die theoretische Basis durch die Definition von Wissen, Wissensmanagement und Weiterbildung und beleuchtet deren Zusammenhänge.
3 Wissenschaftliche Methodik: Hier werden der empirische Forschungsansatz und die angewandten Methoden zur Bewertung und Erfolgskontrolle, insbesondere die heuristische Evaluation, erläutert.
4 Ausarbeitung der hybriden Skills Matrix: Dieses Kapitel stellt das Kernkonzept vor, ein hybrides Instrument zur kombinierten Steuerung von Wissen, Weiterbildung und Risiken zu entwickeln.
5 Kritische Würdigung: Hier findet eine Reflexion über die Realisierbarkeit der Konzepte statt, wobei offene Problemfelder und künftige Entwicklungstrends adressiert werden.
6 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung führt die zentralen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, Wissen als strategische Ressource pro-aktiv zu managen.
Wissensmanagement, Weiterbildungsmanagement, Personelle Wissensrisiken, Hybride Skills Matrix, Wissenstransformation, Fluktuation, Know-how-Verlust, Qualifikationsmanagement, Betriebliche Weiterbildung, Organisationslernen, Humankapital, Personalrisikomanagement, Wissensbasis, Kompetenzmanagement, Strategische Personalplanung
Die Arbeit befasst sich mit der Identifikation und Eindämmung von Wissensverlusten in Unternehmen, die durch Mitarbeiterfluktuation oder temporäre Projektstrukturen entstehen.
Die Arbeit verknüpft die Bereiche Wissensmanagement, Weiterbildungsmanagement und das Management personeller Wissensrisiken zu einem ganzheitlichen Ansatz.
Das Ziel ist die Entwicklung eines "hybriden" Instrumentariums (die hybride Skills Matrix), um Wissensrisiken strukturiert zu erfassen und den Wissenstransfer sowie die Weiterbildung effizient zu steuern.
Es wird ein empirisch orientierter Forschungsansatz verfolgt, der durch eine zweistufige Bewertungsmethodik, bestehend aus verbaler Argumentation und heuristischer Evaluation, gestützt wird.
Im Hauptteil wird der theoretische Rahmen erarbeitet und darauf aufbauend das Soll-Konzept der hybriden Skills Matrix entworfen, inklusive detaillierter Anleitungen zur Erfassung und Auswertung von Mitarbeiterdaten.
Kernbegriffe sind Wissensrisiko, Skills Matrix, Wissenstransformation, Weiterbildung und der Schutz vor organisationalem Wissensverlust.
Sie ermöglicht eine frühzeitige Identifikation von kritischen Wissensträgern und deren Know-how-Lücken, wodurch gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen eingeleitet werden können, bevor ein Wissensverlust eintritt.
Die IT dient lediglich als Befähiger (Enabler). Die Arbeit betont, dass die inhaltliche Konzeption der Wissensprozesse und die Unternehmenskultur wichtiger sind als die reine Softwareanwendung.
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