Bachelorarbeit, 2020
60 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG
2. NICHT-TRADITIONELLE STUDIERENDE
2.1 ABGRENZUNG ZU TRADITIONELLEN STUDIERENDEN
2.2 STATISTISCHE ANGABEN VON NICHT-TRADITIONELLEN STUDIERENDEN
2.3 PROBLEMLAGE VON NICHT-TRADITIONELLEN STUDIERENDEN
3. STUDIENERFOLG/STUDIENABBRUCH
3.1 DEFINITION VON STUDIENERFOLG UND STUDIENABBRUCH
3.2 STATISTIK ZUM STUDIENABBRUCH
3.3 GRÜNDE FÜR DEN STUDIENABBRUCH
3.4 STUDIENABBRUCH VS. ABBRUCHNEIGUNG BZW. STUDIENZWEIFEL
4. EINFLUSSFAKTOREN AUF DEN LERNERFOLG
4.1 INTRINSISCHE FAKTOREN
4.1.1 Lerntheoretische Besonderheiten
4.1.2 Selbstreguliertes Lernen
4.1.3 Volition und Motivation
4.1.4 Handlungskontrolle und Selbstwirksamkeit
4.1.5 Subjektive Konzepte von Begabungen
4.2 EXTRINSISCHE FAKTOREN
4.2.1 Probleme am Übergang zwischen verschiedenen Lebensphasen
4.2.2 Finanzielle Probleme
4.2.3 Vereinbarkeit von Studium und anderen Verpflichtungen
4.2.4 Anerkennungsprobleme
5. UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DEN LERNERFOLG
5.1 INFORMATIONSANGEBOTE
5.2 ZIELGRUPPENANALYSE BEI DER PLANUNG VON BILDUNGSANGEBOTEN
5.3 ANERKENNUNG DER BISHERIGEN LEISTUNGEN
5.4 MENTORING UND VERNETZUNG
5.5 HILFE BEI STUDIENZWEIFELN UND ABBRUCHGEDANKEN
5.6 ANPASSUNG DER ORGANISATIONSSTRUKTUR
5.7 FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG UND ENTLASTUNG
6. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit untersucht die Einflussfaktoren auf den Studienerfolg von nicht-traditionellen Studierenden und erarbeitet konkrete Unterstützungsmöglichkeiten zur Förderung ihres Studienerfolgs. Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Hochschulen auf die spezifischen Bedürfnisse dieser heterogenen Zielgruppe reagieren können, um Abbrüchen entgegenzuwirken.
4.1.1 Lerntheoretische Besonderheiten
Lernen ist ein grundlegender Begriff in den Humanwissenschaften. In einer sehr weiten Auffassung lernen Systeme, solange sie lebendig sind. „Leben heißt lernen“ (Treml 2002, 94), weil alles Lebendige sich permanent an Umweltverhältnisse anpassen muss, die sich immer verändern. Die Art, wie Menschen lernen, verändert sich über die Lebensspanne. Nach Auffassung der Biografieforschung ist das Lernen im Erwachsenenalter v.a. ein Anschlusslernen, bei dem auf vorhandenes Wissen und vorliegende Erfahrungen aufgebaut wird (vgl. Hackl/Friesenbichler 2011, 3).
Wenn alle Organismen lernen, solange sie leben, dann heißt das auch für Menschen, dass sie immer lernen. Lange wurde aber angenommen, dass Menschen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Kindheit und Jugend entwickeln und dass ab dem Erwachsenenalter kaum noch neue Fähigkeiten erworben werden können. Inzwischen tritt das chronologische Alter in der Lernforschung als Erklärungsfaktor zurück. Dabei wird es eine „Vielfalt miteinander interagierender, biologischer, sozialer und psychologischer Bedingungsfaktoren“ (Schwarzer 2007, 8) angenommen.
Lernen wird demzufolge nicht nur als lebenslang andauernder, sondern v.a. als individueller Vorgang verstanden, der stark von den Interessen, Bedürfnissen, Motiven, Lernzielen, Lernstilen und Präferenzen der Lernenden, aber auch der Lehrenden beeinflusst wird (vgl. Hackl et al. 2011, 1). Bei vergleichenden Betrachtungen ist zu beachten, dass die Variabilität im Verhalten und Erleben bei Erwachsenen sehr viel größer ist als bei Kindern (vgl. Schwarzer 2007, 10). Empirische Studien zeigen dementsprechend, dass es mit zunehmendem Alter keinen physisch festgesetzten Abbauprozess gibt, sondern dass zu jeder Lebensphase Entwicklungsgewinne und Entwicklungsverluste zu verzeichnen sind – das Ausmaß ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Auch die Möglichkeiten des Gegensteuerns sind daher sehr unterschiedlich. Grundsätzlich lässt sich aber festhalten, dass die Lernfähigkeit von Erwachsenen veränderbar und damit beeinflussbar ist (vgl. ebd., 13).
1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf die Hochschullandschaft und die Situation nicht-traditioneller Studierender sowie die Forschungsfrage der Arbeit.
2. NICHT-TRADITIONELLE STUDIERENDE: Dieses Kapitel definiert den Begriff der nicht-traditionellen Studierenden anhand verschiedener Kriterien und beleuchtet deren demografische Zusammensetzung sowie spezifische Problemlagen.
3. STUDIENERFOLG/STUDIENABBRUCH: Hier werden zentrale Begriffe definiert und die Statistik sowie Ursachen des Studienabbruchs sowie das Konzept der Abbruchneigung thematisiert.
4. EINFLUSSFAKTOREN AUF DEN LERNERFOLG: Dieses Kapitel analysiert sowohl intrinsische (z.B. Volition, Selbstwirksamkeit) als auch extrinsische Faktoren (z.B. Übergangsproblematik, Finanzierung), die den Studienerfolg beeinflussen.
5. UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DEN LERNERFOLG: Der Abschnitt stellt praktische Handlungsfelder vor, wie Hochschulen nicht-traditionelle Studierende durch Beratungs-, Mentoring- und strukturelle Anpassungsangebote fördern können.
6. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit, sowohl extrinsische als auch verstärkt intrinsische Unterstützung für nicht-traditionelle Studierende zu implementieren.
nicht-traditionelle Studierende, Studienerfolg, Studienabbruch, Bologna-Prozess, intrinsische Faktoren, extrinsische Faktoren, Lebenslanges Lernen, Selbstreguliertes Lernen, Volition, Motivation, Selbstwirksamkeit, Mentoring, Studienberatung, Bildungsherkunft, Hochschulzugang
Die Arbeit untersucht die Faktoren, die den Studienerfolg von nicht-traditionellen Studierenden beeinflussen, und identifiziert Möglichkeiten, wie Hochschulen diese Zielgruppe besser bei ihrem Studienerfolg unterstützen können.
Die zentralen Felder umfassen die Definition nicht-traditioneller Studierender, die Analyse von Ursachen für Studienabbrüche, psychologische Einflussfaktoren auf das Lernen sowie praktische Unterstützungsmaßnahmen der Hochschulen.
Die Forschungsfrage lautet: Welche besonderen Faktoren beeinflussen den Lernerfolg von nicht-traditionellen Studierenden und welche Unterstützungsmöglichkeiten bestehen, um deren Studienerfolg zu fördern?
Die vorliegende Arbeit ist als systematische Literaturrecherche angelegt, die existierende Forschungsergebnisse zur Gruppe der nicht-traditionellen Studierenden zusammenführt und analysiert.
Im Hauptteil werden zunächst die Begrifflichkeiten geklärt, der Studienabbruch differenziert betrachtet und anschließend detailliert die intrinsischen (psychologischen) und extrinsischen (strukturellen/sozialen) Faktoren analysiert, bevor schließlich konkrete Unterstützungsmöglichkeiten diskutiert werden.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie nicht-traditionelle Studierende, Studienerfolg, Studienabbruch, Selbstreguliertes Lernen und Unterstützungsmöglichkeiten zusammenfassen.
Nicht-traditionelle Studierende weisen häufig unkonventionelle Bildungsbiografien auf, beispielsweise durch berufliche Qualifikationen ohne reguläres Abitur, einen späten Studienbeginn oder die Bewältigung von Mehrfachbelastungen wie Berufstätigkeit und Familie.
Mentoring-Programme bieten soziale Einbindung, helfen bei der Orientierung in der neuen akademischen Umgebung und können Unsicherheiten sowie mangelndes Vorwissen kompensieren, was maßgeblich zum Studienerfolg und zur emotionalen Unterstützung beiträgt.
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