Bachelorarbeit, 2008
48 Seiten, Note: 1,7
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Einsatzmöglichkeit der Balanced Scorecard (BSC) in Klein- und Mittelunternehmen (KMU) im Vergleich zu Großunternehmen. Ziel ist es, die Spezifika von KMU für die Einführung, den Aufbau und Einsatz der BSC abzuleiten. Die Arbeit analysiert die Übertragbarkeit des BSC-Konzeptes auf KMU und beleuchtet die Möglichkeiten und Grenzen, die sich in diesem Zusammenhang ergeben.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz der Balanced Scorecard im Kontext des zunehmenden Wettbewerbs beleuchtet. Kapitel zwei stellt das klassische BSC-Konzept nach Kaplan und Norton vor, wobei die vier Perspektiven der BSC (finanzwirtschaftliche, Kunden-, interne Prozess- und Lern- und Entwicklungsperspektive) sowie das Ursache-Wirkungsmodell im Detail erläutert werden. Abschließend werden die Vor- und Nachteile des BSC-Konzeptes sowie ausgewählte Managementprobleme, die als Auslöser für die Einführung einer BSC gelten, diskutiert.
Kapitel drei widmet sich der Einsatzmöglichkeit der Balanced Scorecard in KMU. Zunächst werden KMU anhand quantitativer und qualitativer Kernkriterien von Großunternehmen abgegrenzt. Anschließend werden die Möglichkeiten der Einführung einer BSC in KMU anhand der Prägnanz der Kernkriterien für KMU, wie Wertschöpfung, Führungssystem und Delegation, Identifikation mit dem Unternehmen, Mitarbeiterführung und Weiterbildung, Veränderungserfahrung und Managementtheorien, Bekanntheit und Umgang mit der Unternehmensstrategie, externe Beratung sowie Finanzierung, Transparenz und Benchmarks, untersucht. Des Weiteren werden die fünf Phasen der Einführung einer BSC in KMU nach dem Modell von Horváth & Partners beschrieben. Abschließend werden Vorschläge für eine "Mittelstand-Balanced Scorecard" (BSC-Light) vorgestellt und die Grenzen der Implementierung einer Balanced Scorecard in KMU, sowohl generelle als auch spezifische, diskutiert.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Balanced Scorecard, Klein- und Mittelunternehmen (KMU), Unternehmensstrategie, Wettbewerbsvorteil, Management, Führung, Implementierung, Wertschöpfung, Mitarbeiterführung, Finanzierung, Transparenz, Benchmarks, BSC-Light, Grenzen der Implementierung.
Die BSC ist ein Management-Instrument, das strategische Ziele in Kennzahlen überführt und dabei vier Perspektiven berücksichtigt: Finanzen, Kunden, Prozesse sowie Lernen und Entwicklung.
Ja, die Arbeit untersucht die Übertragbarkeit und empfiehlt oft eine angepasste Version, die sogenannte "BSC-Light".
Sie hilft bei der Kommunikation und Umsetzung von Strategien, verbessert die Transparenz und ermöglicht eine bessere Steuerung der Wertschöpfung.
Herausforderungen sind oft begrenzte Ressourcen für die Einführung, mangelnde Erfahrung mit Managementtheorien und die Komplexität des Ursache-Wirkungsmodells.
Die Phasen sind: Rahmen schaffen, Grundlagen klären, BSC entwickeln, Organisation ausrichten und kontinuierlichen Einsatz sicherstellen.
Das Konzept wurde ursprünglich von Robert S. Kaplan und David P. Norton entwickelt.
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