Diplomarbeit, 2007
45 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1. Zielsetzung der Arbeit
1.2. Abgrenzung des Themas
1.3. Aufbau der Arbeit und Methodik
2. Hauptteil I – Finanzierung & Alternative Finanzierungsmodelle
2.1. Der Begriff der Finanzierung
2.2. Systematisierungsansätze der Finanzierungsformen
2.3. Außenfinanzierung
2.3.1. Beteiligungsfinanzierung
2.3.1.1. Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
2.3.1.2. Aktiengesellschaft (AG)
2.3.1.3. Kommanditgesellschaft auf Aktion (KGaA)
2.3.2. Kreditfinanzierung
2.3.2.1. Langfristige Kreditfinanzierung
2.3.2.1.1. Schuldverschreibungen
2.3.2.1.2. Schuldscheindarlehen
2.3.2.1.3. Langfristige Bankkredite
2.3.2.1.4. Langfristige Darlehen von nicht institutionellen Kreditgebern
2.3.2.2. Kurzfristige Kreditfinanzierung
2.3.2.2.1. Handelskredite
2.3.2.2.2. kurzfristige Bankkredite
2.3.2.3. Kreditsubstitute
2.3.2.3.1. Factoring
2.3.2.3.2. Asset Backed Securities
2.3.2.3.3. Leasing
2.4. Innenfinanzierung
2.4.1. Selbstfinanzierung
2.4.1.1. Offene Selbstfinanzierung
2.4.1.2. Stille Selbstfinanzierung
2.4.2. Finanzierung aus Abschreibungen
2.4.3. Finanzierung aus Rückstellungen
2.4.4. Finanzierung durch Kapitalfreisetzung
3. Hauptteil II – Zur Lage der Liga
3.1. Allgemeines
3.2. Erträge der Bundesligisten
3.3. Aufwendungen der Bundesligisten
3.4. Das Risiko des sportlichen Erfolgs
3.5. Die Bilanz der Bundesligisten
4. Hauptteil III – Bewertung der Finanzierungsalternativen für die Bundesliga
4.1. Bewertung der Beteiligungsfinanzierung
4.2. Bewertung der langfristigen Kreditfinanzierung
4.3. Bewertung der kurzfristigen Kreditfinanzierung
4.4. Bewertung der Kreditsubstitute
4.5. Bewertung der Innenfinanzierung
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die vorherrschenden Finanzierungsformen im professionellen Fußball. Das primäre Ziel ist es, die spezifische Risikostruktur der Branche mit den Eigenschaften verschiedener Finanzierungsinstrumente in Einklang zu bringen und Handlungsempfehlungen für Fußballvereine abzuleiten.
2.3.1.2. Aktiengesellschaft (AG)
In einigen für die Bundesligisten wichtigen Punkten sind sich die GmbH und die AG relativ ähnlich. Auch für die Gründung einer Aktiengesellschaft ist ein Aktionär ausreichend. Die Risikominimierung für den Verein ist auch hier durch die ausschließliche Haftung des Gesellschaftsvermögens der AG gewährleistet, auch wenn das Grundkapital bei der AG mindestens 50.000 € beträgt, also im Vergleich zum Stammkapital der GmbH doppelt so hoch ist.
Zumindest in der Theorie birgt jedoch die Wahl der Aktiengesellschaft ein wesentlich größeres Potential zur Aufbringung hoher Eigenkapitalbeträge. Diese besondere Eignung ist vor allem auf folgende Gründe zurückzuführen:
- Aufteilung des Kapitals in kleinste Teilbeträge, so dass eine Beteiligung schon mit geringem Kapital möglich ist
- hohe Verkehrsfähigkeit der Anteile, da sie Effekten darstellen und damit vertretbare Wertpapiere sind, die an der Börse gehandelt werden können
- die Organisationsform gestattet eine große Anzahl von Eigentümern, von denen grundsätzlich nur monetäres Interesse vorausgesetzt wird
- detaillierte rechtliche Ausgestaltung des Gesellschaftsvertrages durch das Aktiengesetz, das die Rechte der Eigentümer regelt und eine gewisse Sicherung für die Kapitalanlage bedeutet
In der Realität wird von diesen Möglichkeiten, die die Rechtsform der AG grundsätzlich bietet, in der Fußballbundesliga allerdings kaum Gebrauch gemacht. Lediglich zwei Vereine in der Geschichte der Bundesliga haben jemals Aktienanteile an ihrer Profifußballmannschaft veräußert.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung des Fußballs in Deutschland und leitet die Notwendigkeit zur Professionalisierung und zu fundierten Finanzierungsmodellen ab.
2. Hauptteil I – Finanzierung & Alternative Finanzierungsmodelle: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Finanzierung und klassifiziert verschiedene Formen wie Außen- und Innenfinanzierung.
3. Hauptteil II – Zur Lage der Liga: Der Abschnitt analysiert die aktuelle wirtschaftliche Ist-Situation, einschließlich der Ertrags- und Aufwandsstrukturen sowie des Einflusses des sportlichen Erfolgs.
4. Hauptteil III – Bewertung der Finanzierungsalternativen für die Bundesliga: Hier werden die zuvor erläuterten Finanzierungsmodelle hinsichtlich ihrer Eignung für die spezifischen Anforderungen der Bundesliga bewertet.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit eines professionellen Risikomanagements unter Bevorzugung risikoarmer Finanzierungsformen.
Finanzierungsmodelle, Fußball-Bundesliga, Sportökonomie, Eigenfinanzierung, Fremdfinanzierung, Außenfinanzierung, Innenfinanzierung, Risikomanagement, Profifußball, Bilanzstruktur, Kapitalgesellschaft, Liquidität, Börsengang, Sponsoring, Medienrechte.
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung von Finanzierungsmodellen am Beispiel der Fußball-Bundesliga, um die ökonomischen Strukturen und Risiken im Profifußball besser zu verstehen.
Im Zentrum stehen die theoretischen Finanzierungsgrundlagen, die Analyse der Einnahmen- und Ausgabenseiten der Bundesligisten sowie die kritische Bewertung verschiedener Finanzierungsinstrumente.
Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für Profifußballklubs zu erarbeiten, wie sie ihre Finanzierung unter Berücksichtigung des spezifischen sportlichen Risikoprofils optimal gestalten können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Sekundärdaten der Deutschen Fußball Liga (DFL) und exemplarischen Primärdaten aus Befragungen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Finanzierung, eine Ist-Analyse der Bundesliga-Finanzlage und eine abschließende Bewertung der verschiedenen Finanzierungsalternativen.
Die wichtigsten Begriffe sind Finanzierungsmodelle, Bundesliga, Risikomanagement, Außen- und Innenfinanzierung sowie Eigenkapital.
Das finanzielle Risiko ist untrennbar mit dem sportlichen Erfolg verbunden. Ein Abstieg oder ausbleibender Erfolg kann massiv sinkende Einnahmen nach sich ziehen, was das Unternehmen Fußball existenziell bedrohen kann.
Die Ausgliederung dient primär der Risikobegrenzung des Hauptvereins, da die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen der neuen Kapitalgesellschaft (GmbH oder AG) beschränkt wird.
Sie gilt als die risikoärmste Finanzierungsquelle, da keine externen Gläubigerrechte oder Zinslasten entstehen und die Klubs flexibel über ihre eigenen erzielten Mittel verfügen können.
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