Bachelorarbeit, 2020
53 Seiten, Note: 2.0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema des autonomen Fahrens und analysiert das Verhalten autonomer Fahrzeuge in moralisch relevanten Situationen. Sie untersucht die ethischen Herausforderungen, die sich aus dem Einsatz autonomer Fahrzeuge ergeben, und bewertet die Auswirkungen auf die Gesellschaftliche Akzeptanz.
Das erste Kapitel führt in das Thema des autonomen Fahrens ein, beleuchtet die Problemstellung und definiert die Zielsetzung der Arbeit. Kapitel 2 behandelt die Grundlagen autonomer Fahrzeuge und erläutert die verschiedenen Automatisierungsstufen. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Technik autonomer Fahrzeuge, wobei der Fokus auf aktuellen Entwicklungen und zukünftigen Perspektiven liegt.
In Kapitel 4 werden die ethischen Herausforderungen des autonomen Fahrens diskutiert, insbesondere im Hinblick auf Dilemma-Situationen, in denen das Fahrzeug moralische Entscheidungen treffen muss. Kapitel 5 analysiert diese Dilemmata anhand ethischer Theorien wie dem kategorischen Imperativ und dem Utilitarismus. Abschließend untersucht Kapitel 6 die gesellschaftliche Akzeptanz autonomer Fahrzeuge und deren Auswirkungen auf die Nutzung.
Autonomes Fahren, Ethik, Moral, Dilemma-Situationen, ethische Theorien, kategorischer Imperativ, Utilitarismus, Rechtliche Aspekte, Gesellschaftliche Akzeptanz, Nutzungsbereitschaft, Verkehrssicherheit.
Man unterscheidet sechs Stufen: von Stufe 0 (nur Fahrer) bis Stufe 5 (vollständig fahrerlos/autonom).
Ein Dilemma tritt auf, wenn ein Unfall unvermeidbar ist und das Fahrzeug entscheiden muss, welches Leben geschützt und welches geopfert wird (z.B. Insassen vs. Passanten).
Der Utilitarismus (nach Bentham) zielt auf die Maximierung des Gesamtnutzens ab, würde also tendenziell die Entscheidung treffen, die die geringste Anzahl an Opfern fordert.
Nach Kant darf ein Mensch niemals nur als Mittel zum Zweck benutzt werden; das Aufrechnen von Leben gegen Leben ist aus dieser Perspektive moralisch problematisch.
Die Akzeptanz hängt stark vom Vertrauen in die Technik und der moralischen Programmierung der Fahrzeuge ab, wobei menschliches Fehlverhalten oft als Vergleichsmaßstab dient.
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