Diplomarbeit, 2007
73 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Aufgabenstellung
1.2 Lösungsschritte
2 Grundlagen
2.1 Was ist E-Learning?
2.2 Didaktische Modelle
2.2.1 Selbstlernkonzept
2.2.2 Tutorielle Konzepte
2.2.3 Explorative Konzepte
2.3 Analyse bisheriger Lösungen
2.3.1 Screenrecording
2.3.2 Software-Assistenten
2.3.3 Hilfesysteme
3 Entwicklung eines Präsentations- und Lernmoduls
3.1 Ziele
3.1.1 Sprachen
3.1.2 Auflösung
3.1.3 Grafische Benutzeroberfläche
3.1.4 Anwendungssoftware
3.1.5 Erlernen einer Software
3.1.6 Speicherplatz
3.2 Lösungen
3.2.1 Sprache
3.2.2 Auflösung und grafische Benutzeroberfläche
3.2.3 Anwendungssoftware
3.2.4 Erlernen einer Software
3.2.5 Speicherplatz
3.3 Der Prototyp
3.3.1 Basisstruktur
3.3.2 Implementierung Recorder
3.3.3 Implementierung Player
3.3.4 Implementierung Trainer
4 Test und Evaluierung
4.1 Test des Prototypen
4.1.1 Sprachen
4.1.2 Auflösung
4.1.3 grafische Benutzeroberfläche
4.1.4 Anwendungssoftware
4.1.5 Erlernen einer Software
4.1.6 Speicherplatz
4.2 Evaluierung
5 Zusammenfassung und Ausblick
5.1 Zusammenfassung
5.2 Ausblick
5.2.1 Erweiterte Steuerung
5.2.2 Kontextsensitivität
5.2.3 Kommentare
5.2.4 Entfernte Schaltfläche
5.2.5 Auswertung des Lernerfolges
Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Softwaremoduls mittels C# und Visual Studio 2005, das zur Präsentation und zum Erlernen von Anwendungssoftware dient, um die ineffiziente Methode des Screenrecordings durch eine ressourcenschonende, adaptive Lösung zu ersetzen.
3.2.1 Sprache
Im Zusammenhang mit der Sprache treten zwei Probleme auf, die gelöst werden müssen. Das erste Problem ist, dass sich die Positionen von Steuerelementen verändern können, wenn eine andere Spracheinstellung gewählt wird. Das zweite Problem ist, dass Tooltips und Programmmeldungen in der eingestellten Sprache erscheinen sollen.
Das erste Problem kann durch die Lösung für die Unabhängigkeit von der Auflösung und der Unabhängigkeit von der grafischen Benutzeroberfläche behoben werden. Diese wird im nächsten Abschnitt beschrieben. Für das zweite Problem musste eine eigene Lösung gefunden werden.
Um eine Unabhängigkeit von den Spracheinstellungen zu erlangen und Tooltips sowie Programmmeldungen in der aktuell ausgewählten Sprache erscheinen zu lassen, wurde folgende Lösung angewendet. Die Wiedergabe wird direkt im Anwendungsprogramm ausgeführt. Was das genau bedeutet und welche Schritte zur Umsetzung dieser Lösung notwendig sind, wird nun beschrieben:
Als Erstes erfolgt die Aufzeichnung der Benutzereingaben. Diese Aufgabe übernimmt der Recorder. Dazu müssen die Mausaktionen und Tastatureingaben des Benutzers erfasst werden. Bei den Mausaktionen muss ermittelt werden, welche Maustaste wo und wie oft gedrückt und ob und wie weit das Mausrad gedreht wurde. Bei den Tastatureingaben muss registriert werden, welche Taste wie oft gedrückt wurde. Außerdem muss die korrekte Reihenfolge erfasst werden, in der diese Ereignisse auftreten.
1 Einleitung: Beschreibt die wirtschaftliche Notwendigkeit eines effizienten Wissenstransfers vom Softwarehersteller zum Anwender durch moderne E-Learning-Methoden.
2 Grundlagen: Erläutert E-Learning-Konzepte wie CBT und didaktische Modelle sowie die Analyse bestehender Lösungen wie Screenrecording und Software-Assistenten.
3 Entwicklung eines Präsentations- und Lernmoduls: Detaillierte Darstellung der Anforderungen an das neue Modul, dessen Architektur, Schnittstellen sowie die technische Implementierung mittels XML-Schema.
4 Test und Evaluierung: Dokumentation der durchgeführten Tests hinsichtlich Sprach-, Auflösungs- und Oberflächenunabhängigkeit des Prototyps sowie der abschließende Vergleich mit dem theoretischen Optimum.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der erreichten Entwicklungsziele sowie Identifikation von Erweiterungspotenzialen wie kontextsensitive Hilfe und verbesserte Steuerungsmöglichkeiten.
E-Learning, Softwarepräsentation, Screenrecording, XML-Schema, C#, Benutzereingaben, Wissensvermittlung, Softwaremodul, Schnittstelle, Prototyp, Tutorielle Systeme, Lernmodul, Anwendungsprogramm, Know-how-Transfer, Automatisierung
Die Arbeit behandelt die Konzeption und Entwicklung eines Softwaremoduls zur effizienten Präsentation und Vermittlung von Funktionen komplexer Softwareprodukte, um den manuellen Lernaufwand beim Anwender zu reduzieren.
Zentrale Themen sind E-Learning-Didaktik, die Analyse von Wissensvermittlungsmethoden, die Entwicklung einer XML-basierten Befehlsaufzeichnung sowie die Implementierung einer flexiblen Schnittstelle zur Anwendungssoftware.
Das primäre Ziel ist es, das speicherintensive und unflexible Screenrecording-Verfahren durch eine intelligente, leichtgewichtige Lösung abzulösen, die unabhängig von Auflösung, Sprache und Oberfläche funktioniert.
Es wurde ein systematischer Ansatz verfolgt: Marktrecherche, Analyse des Ist-Zustands, Aufstellung von Funktionsmatrizen, prototypische Implementierung mittels C# und abschließende Evaluierung anhand von Testläufen.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Definition der Systemanforderungen, die Architektur der Module (Recorder, Player, Trainer), die XML-Strukturierung zur Datenspeicherung sowie die Testphase des Prototyps.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie E-Learning, XML-Schema, Softwarepräsentation, Know-how-Transfer und Schnittstellen-Design geprägt.
XML wurde gewählt, weil es strukturorientiert ist und die Trennung von Daten und Formatierung erlaubt, was die maschinelle Lesbarkeit verbessert und den Speicherbedarf gegenüber Videodaten massiv senkt.
Diese Trennung ermöglicht es, die Positionierung von Schaltflächen unabhängig von der Bildschirmauflösung korrekt zu identifizieren, während für Arbeitsflächen relative Koordinaten für eine präzise Interaktion genutzt werden.
Da die Wiedergabe der aufgezeichneten Interaktionen direkt im Anwendungsprogramm erfolgt, werden Systemmeldungen und Tooltips stets in der vom Benutzer gewählten Sprachversion angezeigt.
Screenrecording ist unflexibel bei Änderungen der Benutzeroberfläche, erzeugt enorme Datenmengen und erfordert zeitintensive Neukorrekturen bei kleinsten Änderungen, was durch das neue Modul optimiert wird.
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