Bachelorarbeit, 2019
58 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Sunk-Cost-Effekt im Kapitalmarkt. Sie zielt darauf ab, das Phänomen des Sunk-Cost-Effektes, der besagt, dass bereits getätigte Investitionen bei Entscheidungsfindungen fälschlicherweise als relevant betrachtet werden, im Kontext des Kapitalmarktes zu analysieren.
Kapitel 1 führt in die Thematik des Sunk-Cost-Effektes im Kapitalmarkt ein. Es werden die Problematik und die Abgrenzung des Forschungsthemas erläutert, sowie die Zielsetzung und der Aufbau der Arbeit vorgestellt.
Kapitel 2 beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen der Kapitalmarkttheorie. Es werden die neoklassische Kapitalmarkttheorie, die Behavioral Finance und die Prospect Theory vorgestellt, um den Sunk-Cost-Effekt im Kontext der Entscheidungsfindung zu erklären.
Kapitel 3 analysiert den Entscheidungsfindungsprozess und die Rolle von Heuristiken bei der Entscheidungsfindung, um die Bedeutung des Sunk-Cost-Effektes für die Praxis hervorzuheben.
Kapitel 4 befasst sich mit der Untersuchung des Sunk-Cost-Effektes im Kapitalmarkt. Es werden zwei Methoden, die Metaanalyse und die systematische Literaturrecherche, angewendet, um empirische Evidenz für den Sunk-Cost-Effekt im Kapitalmarkt zu sammeln.
Sunk-Cost-Effekt, Kapitalmarkt, Anlageentscheidung, Behavioral Finance, Prospect Theory, Metaanalyse, systematische Literaturrecherche, Effizienzmarkthypothese, Homo Oeconomicus, Rationalität, Irrationalität
Der Sunk-Cost-Effekt beschreibt das Phänomen, dass bereits getätigte, unwiederbringliche Investitionen fälschlicherweise als Entscheidungsgrundlage für zukünftige Anlagen herangezogen werden.
Die Arbeit basiert auf einer Metaanalyse finanzieller Investitionsentscheidungen sowie einer systematischen Literaturrecherche.
Während die Neoklassik vom rationalen „Homo Oeconomicus“ ausgeht, berücksichtigt Behavioral Finance psychologische Faktoren und irrationales Verhalten wie den Sunk-Cost-Effekt.
Die Prospect Theory ist ein Teilbereich der Behavioral Finance, der erklärt, wie Menschen Entscheidungen unter Risiko treffen und warum sie Verluste stärker gewichten als Gewinne.
Heuristiken sind mentale Abkürzungen oder Faustregeln, die den Entscheidungsprozess vereinfachen, aber oft zu systematischen Fehlentscheidungen wie dem Sunk-Cost-Effekt führen.
Die Untersuchung stellt einen schwachen bis mittelstarken Effekt fest, wobei die Abgrenzung durch statische Szenarien oft erschwert wird.
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