Bachelorarbeit, 2019
58 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problematik und Abgrenzung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen
2.1 Neoklassische Kapitalmarkttheorie („Rationalität“)
2.1.1 Die Theorie des „Homo Oeconomicus“
2.1.2 Effizienzmarkthypothese
2.2 Behavioral Finance („Irrationalität“)
2.2.1 Rationalität vs. Irrationalität
2.2.2 Behavioral Finance
2.3 Prospect Theory
2.4 Sunk-Cost-Effekt
3. Entscheidungsfindung
3.1 Entscheidungs- und Informationsprozess
3.2 Heuristiken
4. Untersuchung des Sunk-Cost-Effektes
4.1 Hypothesen zur Metaanalyse
4.2 Methodik der Metaanalyse
4.3 Resultate der Metaanalyse
4.4 Systematische Literaturrecherche
4.5 Methodik der systematischen Literaturrecherche
4.6 Resultate der systematischen Literaturrecherche
4.7 Diskussion
4.8 Zusammenfassung
5. Anhang
6. Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht das Auftreten und die Relevanz des Sunk-Cost-Effekts bei finanziellen Investitionsentscheidungen im Kontext des Kapitalmarkts. Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand metaanalytisch aufzuarbeiten, den Effekt kritisch gegen verwandte Konzepte abzugrenzen und seine Bedeutung im Vergleich zu anderen psychologischen Phänomenen der Behavioral Finance einzuordnen.
1. Einleitung
In dieser Arbeit wird durch eine metaanalytische Untersuchung das Auftreten des Sunk-Cost-Effektes bei finanziellen Investitionsentscheidungen belegt. Zusätzlich wird aus der bestehenden Sunk-Cost-Literatur ein Überblick über Lernkompetenzen und kollektive Auswirkungen dieses Effektes gegeben. In dem ersten Teil der Arbeit wird ein Vergleich zwischen der Kapitalmarkttheorie und der Behavioral Finance durchgeführt. Des Weiteren wird die Rolle und die Position des irrationalen Sunk-Cost-Effektes in der Behavioral Finance definiert. Aus diesen Untersuchengen werden Analogien mit dem Kapitalmarkt gebildet, um so ein besseres Verständnis des Sunk-Cost-Effektes zu bekommen. Dabei wird ein schwacher bis mittel-starker Sunk-Cost-Effekt analysiert, der durch sein statisches Szenario ungenügende Abgrenzungen erfährt.
Der Mensch trifft Entscheidungen rund um die Uhr, diese sollen das Leben vereinfachen. Vor allem in der Wirtschaft und unter dem Bezugspunkt der Digitalisierung sind schnelle und richtige Entscheidungen immer wichtiger geworden. Um eine richtige, schnelle und rationale Entscheidung zu treffen, braucht der Mensch alle möglichen Informationen, die für seine Entscheidung relevant sind. Zudem muss der Mensch am Ende dieses Prozesses, die Entscheidung treffen, die im wirtschaftlichen Bereich für ihn die rationalste ist. So lautet zu mindestens die Marktbeschreibung des „Homo Oeconomicus“, der aus der Kapitalmarkttheorie hervorgeht.
1. Einleitung: Definition der Forschungsfrage und Einordnung des Sunk-Cost-Effekts in den Kontext der Behavioral Finance als Gegenentwurf zur neoklassischen Kapitalmarkttheorie.
2. Grundlagen: Detaillierte Darstellung der Kapitalmarkttheorie sowie der Behavioral Finance, ergänzt durch die Erläuterung der Prospect Theory und des Sunk-Cost-Effekts.
3. Entscheidungsfindung: Erläuterung der kognitiven Prozesse bei der Entscheidungsfindung, insbesondere im Hinblick auf Informationsverarbeitung und relevante Heuristiken.
4. Untersuchung des Sunk-Cost-Effektes: Durchführung einer Metaanalyse und Literaturrecherche zur Prüfung der Hypothesen sowie Diskussion der Rolle des Effekts im Kapitalmarkt.
5. Anhang: Bereitstellung der für die Analyse verwendeten Daten, Abbildungen und Rechercheprotokolle.
6. Literaturverzeichnis: Umfassende Auflistung der für die Arbeit herangezogenen wissenschaftlichen Quellen.
Sunk-Cost-Effekt, Behavioral Finance, Kapitalmarkt, Investitionsentscheidung, Prospect Theory, Metaanalyse, Rationalität, Homo Oeconomicus, Heuristiken, kognitive Dissonanz, Mental Accounting, Lernkompetenzen, Markteffizienz, Entscheidungsfindung, Sunk Costs
Die Arbeit untersucht, inwieweit der psychologische Sunk-Cost-Effekt bei finanziellen Investitionsentscheidungen auftritt und welche Bedeutung ihm innerhalb der Behavioral Finance zukommt.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Vergleich zwischen rationaler Kapitalmarkttheorie und Behavioral Finance, der Anwendung der Prospect Theory sowie der Analyse von Lernkompetenzen bei der Entscheidungsfindung.
Das Ziel ist die metaanalytische Darstellung des aktuellen Stands der Sunk-Cost-Literatur mit Bezug zum Kapitalmarkt, um die Relevanz des Effekts für Investitionsentscheidungen zu bewerten.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Metaanalyse zur Ermittlung von Effektstärken und einer systematischen Literaturrecherche zur qualitativen Einordnung der Forschungsergebnisse.
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen (Homo Oeconomicus vs. begrenzte Rationalität) erläutert, der Entscheidungsprozess spezifiziert und die Hypothesen mittels statistischer Metaanalysedaten geprüft.
Zentrale Begriffe sind Sunk-Cost-Effekt, Behavioral Finance, Kapitalmarkt, kognitive Dissonanz, Prospect Theory und Entscheidungsfindung.
Der Autor argumentiert, dass der Effekt meist ein sehr spezielles, statisches Szenario erfordert und im Vergleich zu anderen Biases wie dem Dispositionseffekt weniger maßgeblich für Investitionsentscheidungen ist.
Durch mehrmaliges Durchlaufen bestimmter Entscheidungssituationen oder durch ein höheres Maß an Expertise und Achtsamkeit (z.B. Meditation) kann die Beeinflussung durch Sunk Costs reduziert werden.
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