Bachelorarbeit, 2017
49 Seiten, Note: 2,2
Diese Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der Gewalt in Partnerschaften, insbesondere mit der Frage, ob sich heterosexuelle Partnerschaftsgewalt von Gewalt in lesbischen Beziehungen unterscheidet. Dabei wird eine literaturbasierte Herangehensweise gewählt, die auf Erkenntnisse der Gewaltforschung zurückgreift, wobei ein Schwerpunkt auf der feministischen Epistemologie liegt. Die Untersuchung bezieht sich auf die Bedeutung gesellschaftlicher Machtverhältnisse für die Entstehung von Partnerschaftsgewalt (im Folgenden mit „PG“ abgekürzt).
Die Arbeit konzentriert sich auf das Phänomen der Partnerschaftsgewalt in heterosexuellen und lesbischen Beziehungen und untersucht die Bedeutung der feministischen Epistemologie, Risikofaktoren, Tätertypologien, Forschungsschwierigkeiten und die Herausforderungen in der Beratung von lesbischen Opfern von Partnerschaftsgewalt. Der Fokus liegt auf dem Einfluss von Gender Stereotypen und dem Vergleich zwischen heterosexueller und lesbischer Partnerschaftsgewalt. Die Schlüsselbegriffe umfassen daher Begriffe wie Gewalt, Macht, Aggression, Konflikt, sozialer Zwang, Partnerschaftsgewalt, Risikofaktoren, Tätertypologien, feministische Epistemologie, Gender Stereotype, lesbische Partnerschaftsgewalt, Forschungsschwierigkeiten und Beratungsangebote.
Die Arbeit untersucht Gemeinsamkeiten und Besonderheiten und zeigt auf, dass Machtverhältnisse auch in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften eine Rolle spielen, aber oft andere Dynamiken aufweisen.
Dieser Ansatz analysiert, wie gesellschaftliche Machtstrukturen und traditionelle Rollenbilder die Entstehung und Bewertung von Gewalt in Partnerschaften beeinflussen.
Zu den Faktoren zählen unter anderem das Alter, der soziale Status, Alkoholkonsum sowie besondere Belastungssituationen wie eine Schwangerschaft.
Ja, Beratungsstellen sind oft auf heterosexuelle Muster fixiert, was dazu führen kann, dass lesbische Opfer von Gewalt sich weniger verstanden fühlen oder seltener Hilfe suchen.
Stereotype können dazu führen, dass weibliche Täterschaft unterschätzt oder ignoriert wird, da Frauen oft primär als Opfer und Männer als Täter wahrgenommen werden.
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