Bachelorarbeit, 2019
79 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Fragestellung
1.2. Abgrenzung
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Herkunft und Begrifflichkeit
2.1. Die Begriffsgeschichte des Burnouts
2.2. Burnout Definitionen-Gemeinsamkeiten und Unterschiede
2.3. Wer könnte von Burnout betroffen sein?
2.4. Diagnose Burnout in der ICD-10 der WHO und im DSM-IV
2.5. Der Unterschied zwischen Burnout und Depression
2.6. Burnout Messung
2.7. Kritik am MBI
2.8. Burnout-Symptomatik
2.9. Der Verlauf des Burnouts
3. Gegenüberstellung verschiedener Erklärungsansätze
3.1. Persönlichkeitszentrierte Erklärungsansätze
3.1.1. Konzept nach Freudenberger
3.1.2. „Warum Burnout nicht vom Job kommt“, Helen Heinemann
3.1.3. Darstellung des persönlichkeitszentrierten Ansatzes nach Irmhild Poulsen
3.2. Sozial-, arbeits- und organisationspsychologischer Ansätze
3.2.1. Das Konzept nach Pines, Aronson & Kafry
3.2.2. Das Konzept nach Maslach & Jackson
3.2.3. Das Konzept nach Cherniss: Professionalismus gegen das System
3.2.4. Darstellung der arbeits- und organisationspsychologischen Bedingungen der Arbeitswelt nach Irmhild Poulsen
4. Stress und Burnout
4.1. Definition von Stress
4.2. Der Unterschied zwischen Burnout und Arbeitsstress
5. Burnout Forschung-Zahlen und Fakten zur psychischen Gesundheit
6. Untersuchung des Arbeitsfeldes der Sozialen Arbeit
6.1. Kurzvorstellung der Sozialen Arbeit
6.2. Tätigkeiten und Aufgaben der Sozialen Arbeit
6.3. Fachkräfte der Sozialer Arbeit
7. Persönliche und Organisatorische Einflussfaktoren auf den Burnout-Prozess in der Sozialen Arbeit
7.1. Anfänglicher Enthusiasmus
7.2. Niedrige Entlohnung
7.3. Nicht adäquate Verteilung von Mitteln und von institutioneller Unterstützung
7.4. Schwierigkeiten mit KlientInnen
7.5. Fehlende Unterstützung von Kolleginnen und Vorgesetzen
7.6. Das bürokratische Ethos
7.7. Zeit- und Verantwortungsdruck
7.8. Mangelndes Personal in der Einrichtung
8. Gesellschaftliche Faktoren
9. Mögliche Interventionsstrategien gegen Burnout in der Sozialen Arbeit
9.1. Das Salutogenese Modell von Aaron Antonovsky
9.2. Maßnahmen gegen Burnout aus der Sicht der SozialarbeiterInnen
10. Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Faktoren und Ursachen von Burnout im Kontext der Sozialen Arbeit zu analysieren, um ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, warum Fachkräfte in diesem Bereich besonders gefährdet sind und welche präventiven Maßnahmen ergriffen werden können.
Die „klientenzentrierte“ Orientierung
Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der Menschen, die Hilfe erwarten, und nicht die Bedürfnisse des Helfers. Die Gefühle der KlientInnen sind legitim. In der therapeutischen Beziehung, soll der Helfer geben und die KlientInnen sollen empfangen. In der Dienstleistung stehen das Interesse und die Probleme des Empfängers im Fokus. Persönliche Bedürfnisse im Beruf sind aber nicht legitim. Fachlich lernen die Menschen in den Helferberufen die Theorie anzuwenden, aber mit dem Stress umgehen können sie noch nicht. Die Autoren kritisieren die Ausbildungsart, weil die Fachbücher sehr an KlientInnen orientiert waren und die eigene bedauernswerte Lage vernachlässigt wurde. Deswegen sind viele gerade zu Beginn des Berufslebens überfordert und fangen an zu brennen. Sie lernen viel zu geben, aber erwarten auch etwas zu bekommen, was selten passiert. Das führt zu einer asymmetrischen Beziehung. Der Stress und die emotionale Intensität können zum Ausbrennen der HelferInnen führen (vgl. Pines et al. 1981: 64ff.).
1. Einleitung: Definiert das Forschungsziel der Analyse von Burnout-Faktoren im beruflichen Kontext der Sozialen Arbeit und legt den Aufbau der Arbeit dar.
2. Herkunft und Begrifflichkeit: Erläutert die historische Entwicklung des Begriffs Burnout, verschiedene Definitionsversuche und die Problematik der diagnostischen Einordnung.
3. Gegenüberstellung verschiedener Erklärungsansätze: Unterscheidet zwischen persönlichkeitszentrierten Erklärungsansätzen und sozial-, arbeits- und organisationspsychologischen Modellen als Ursachen für Burnout.
4. Stress und Burnout: Definiert Stress als grundlegenden Faktor und arbeitet die wesentlichen Unterschiede zwischen Arbeitsstress und Burnout heraus.
5. Burnout Forschung-Zahlen und Fakten zur psychischen Gesundheit: Fasst aktuelle Statistiken und Studien zur Verbreitung von Burnout und psychischen Erkrankungen bei Arbeitnehmern zusammen.
6. Untersuchung des Arbeitsfeldes der Sozialen Arbeit: Beschreibt das Profil der Sozialen Arbeit, deren Tätigkeiten und Aufgaben sowie die besondere Rolle der Fachkräfte in diesem System.
7. Persönliche und Organisatorische Einflussfaktoren auf den Burnout-Prozess in der Sozialen Arbeit: Analysiert spezifische Belastungsfaktoren wie Zeitdruck, Personalmangel und schwierige Klientenbeziehungen.
8. Gesellschaftliche Faktoren: Betrachtet gesellschaftlichen Wandel und globale Einflüsse als Rahmenbedingungen, die zur Entstehung von Burnout beitragen können.
9. Mögliche Interventionsstrategien gegen Burnout in der Sozialen Arbeit: Stellt das Konzept der Salutogenese und praktische Maßnahmen zur Burnout-Prävention aus Sicht der SozialarbeiterInnen vor.
10. Fazit: Resümiert die Erkenntnisse der Arbeit und betont die Notwendigkeit von organisationaler Unterstützung und individueller Prävention.
Burnout, Soziale Arbeit, Arbeitsbelastung, Stress, Salutogenese, psychische Gesundheit, Berufsunfähigkeit, Prävention, emotionale Erschöpfung, Arbeitsorganisation, Sozialarbeiter, Supervision, Arbeitszufriedenheit, Belastungsfaktoren, Coping
Die Arbeit untersucht die Ursachen und strukturellen Bedingungen von Burnout speziell bei Fachkräften in der Sozialen Arbeit.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Begriffsgeschichte von Burnout, die Abgrenzung zu Stress und Depressionen sowie eine Untersuchung der persönlichen und organisationalen Einflussfaktoren.
Das Ziel ist es, zu analysieren, warum SozialarbeiterInnen besonders von Burnout betroffen sind und welche präventiven Maßnahmen aus Sicht der Fachkräfte sinnvoll sind.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Auswertung von Studien und Statistiken zum Thema Burnout basiert.
Der Hauptteil widmet sich der Gegenüberstellung verschiedener Erklärungsansätze und der detaillierten Untersuchung des Arbeitsfeldes der Sozialen Arbeit sowie der spezifischen Belastungsfaktoren.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Burnout-Syndrom, Arbeits- und Organisationspsychologie, Salutogenese, emotionale Erschöpfung und professionelle Selbstfürsorge.
Während Arbeitsstress meist temporär ist und bewältigt werden kann, zeichnet sich Burnout durch eine dauerhafte, negative Einstellungsänderung und emotionale Erschöpfung aus.
Das Salutogenese-Modell nach Antonovsky dient als ressourcenorientierter Ansatz, um zu verstehen, was Menschen trotz hoher Belastungen gesund hält.
Die Arbeit identifiziert bürokratische Strukturen, wie Zeitdruck und fehlende Autonomie, als wesentliche organisationale Belastungsfaktoren, die zu Frustration und Burnout führen können.
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