Diplomarbeit, 2004
72 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Fragestellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Definitionen
2.1 Betriebliche Weiterbildung
2.2 Ziele betrieblicher Weiterbildung
Exkurs: Selbstgesteuertes Lernen
2.3 E-Learning
Exkurs: CBT und WBT
2.4 Überblick
3 Warum mediengestützt?
3.1 Motivation der Unternehmen zur (computerunterstützten) Weiterbildung
3.2 Motivation der Mitarbeiter zur (computerunterstützten) Weiterbildung
3.3 Überblick
4 Aufgaben, Vor- und Nachteile mediengestützten Lernens
4.1 Erwartungen an E-Learning-Angebote
4.2 Aufgaben von E-Learning-Angeboten
4.3 Die Vorteile des E-Learning
4.4 Die Nachteile des E-Learning
Risiken
4.5 Überblick
5 Die „Ideallösung“?
5.1 Blended Learning
Exkurs: Präsenzlernen
5.2 Blended Learning-Arrangements
5.3 Überblick
6 Aktuelle Zahlen und Zukunftsprognosen
6.1 Zahlen und Fakten
6.2 Prognosen
7 Fazit
Beantwortung der Fragen
Die vorliegende Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand des computergestützten Lernens (E-Learning) in der betrieblichen Weiterbildung, analysiert dessen Vor- und Nachteile sowie das Potenzial kombinierter Lernmodelle zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.
4.4 Die Nachteile des E-Learning
Medial vermitteltes Lernen hat jedoch auch Grenzen. Zu den Lernenden in der betrieblichen Weiterbildung gehören nicht ausschließlich Menschen, die bereits geübt sind im Umgang mit neuen Techniken (wie beispielsweise dem PC). Somit kommt es nicht selten vor, dass die Lernenden mit den technischen Ansprüchen der multimedialen Anwendungen überfordert sind. „Die Fertigkeit, moderne Informations- und Kommunikationstechniken gleichsam einer Kulturtechnik nutzen zu können, ist für viele Teile der Bevölkerung derzeit noch nicht gegeben.“ (IBERER/MÜLLER 2003; S.78).
Die genannten Autoren sprechen außerdem die Problematik der Lernumgebung an: Medienbasiertes Lernen verlangt einen hohen Grad an individuellen und selbstorganisierten Lernformen, und das oft in lernungewohnten und lernungünstigen Umgebungen. Hinzu kommt, dass es eine Reihe von Themen gibt, die sich nicht dazu eignen, ausschließlich medial vermittelt zu werden, da sie der persönlichen Begegnung und Erklärung bedürfen.
„Letztlich stellt computerbasiertes Lernen eine Vereinseitigung dar: Riech-, Tast- und kinästhetischer Sinn werden vernachlässigt, die Menschen vor dem Bildschirm fixiert und ihre Bewegungsmöglichkeiten auf Tastatureingaben und Mausklicks beschränkt.“ (IBERER/MÜLLER 2003; S.78).
Eine ganz andere Betrachtungsweise bringt Reinmann-Rothmeier ins Spiel, die insbesondere auf den Aspekt der Teilnehmermotivation eingeht. Sie schreibt in ihrem Aufsatz „Es fehlt einfach was!“ (2003), dass viele Lernende schlichtweg keine Lust auf virtuelles Lernen haben.
1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz der betrieblichen Weiterbildung unter dem Aspekt des technologischen Wandels ein und begründet die Notwendigkeit, moderne Lernformen zu untersuchen.
2 Definitionen: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Begriffe wie betriebliche Weiterbildung und E-Learning und stellt verschiedene fachliche Interpretationen gegenüber.
3 Warum mediengestützt?: Hier werden die spezifischen Beweggründe und Erwartungshaltungen von Unternehmen sowie Mitarbeitern für den Einsatz von E-Learning beleuchtet.
4 Aufgaben, Vor- und Nachteile mediengestützten Lernens: Es folgt eine detaillierte Analyse des Potenzials und der Grenzen computergestützter Lernmethoden in der Praxis.
5 Die „Ideallösung“?: Dieses Kapitel behandelt das Konzept Blended Learning als Kombination aus Präsenzlernen und E-Learning sowie dessen Bedeutung für die Zukunft.
6 Aktuelle Zahlen und Zukunftsprognosen: Abschließend werden empirische Daten zur Verbreitung sowie Einschätzungen zur künftigen Entwicklung des E-Learning präsentiert.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Kernergebnisse zusammen und gibt eine zusammenfassende Beantwortung der eingangs gestellten Forschungsfragen.
Betriebliche Weiterbildung, E-Learning, Blended Learning, computergestütztes Lernen, Personalentwicklung, Wissensmanagement, Lernkultur, Selbstgesteuertes Lernen, Qualifizierung, Wettbewerbsfähigkeit, multimediales Lernen, Human Capital, Fernunterricht, Wissensgesellschaft, Bildungsmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der Bestandsaufnahme und kritischen Analyse des E-Learning-Einsatzes in der betrieblichen Weiterbildung im Zeitraum 2002/2003.
Die Schwerpunkte liegen auf Definitionen, Motivationslagen von Akteuren, einer kritischen Abwägung von Vor- und Nachteilen sowie der Untersuchung von Blended Learning als integrative Lernform.
Es wird analysiert, welchen Stellenwert verschiedene Fachautoren E-Learning-Angeboten zuschreiben und ob diese den gestellten betrieblichen Anforderungen gerecht werden können.
Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Literaturarbeit, die eine Vielzahl aktueller Untersuchungen und Publikationen zum Thema E-Learning vergleichend auswertet.
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Motivationsanalyse für Unternehmen und Mitarbeiter, die Diskussion der Vor- und Nachteile sowie die Auseinandersetzung mit Blended Learning-Arrangements.
Die zentralen Schlagworte umfassen E-Learning, Blended Learning, betriebliche Weiterbildung, Qualifizierung, Wettbewerbsfähigkeit und Lernkultur.
Nein, die Autorin kommt zu dem Schluss, dass reines E-Learning didaktisch oft nicht ausreicht und die Kombination mit Präsenzphasen (Blended Learning) für den Lernerfolg essenziell ist.
Die Vermittlung von Softskills ist über rein computergestützte Programme schwierig, da diese Formate häufig an der notwendigen persönlichen Interaktion und sozialen Einbettung mangeln.
Ohne die Akzeptanz und eine positive Einstellung der Lernenden führt E-Learning oft zu Demotivation, da technische Hürden oder soziale Isolation die Lernergebnisse negativ beeinflussen können.
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