Diplomarbeit, 2008
118 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema
1.2 Zielsetzung der Untersuchung
2. Theoretischer Bezugsrahmen
2.1 Begriffsklärung
2.1.1 Das Phänomen Burnout
2.1.2 Begriffsexplikation des Konzeptes
2.2 Definitionen, Symptomatik und Verlauf von Burnout
2.2.1 Definitionen
2.2.2 Symptomatik und Verlauf
2.3 Erklärungsansätze von Burnout
2.3.1 Individuenzentrierte Ansätze
2.3.2 Interpersonelle Ansätze
2.3.3 Organisationale Ansätze
2.4 Modelle von Burnout
2.4.1 Existenzielles Modell von Pines
2.4.2 Modell nach Maslach und Jackson
2.4.3 Sequentielles Prozessmodell nach Leiter
2.4.4 Gemeinsamkeiten der theoretischen Modelle
2.5 Ursachen zur Entstehung von Burnout
2.5.1 Persönlichkeitsmerkmale und Burnout
2.5.2 Arbeitsbedingungen und Burnout
2.6 Angrenzende Konzepte
2.6.1 Stress
2.6.2 Depression
2.7 Theoretisches Rahmenmodell des Burnouts
3. Fragestellung und Hypothesen
3.1 Fragestellung
3.2 Hypothesen
4. Methodisches Vorgehen
4.1 Forschungsansatz
4.2 Untersuchungsdesign
4.3 Datenerhebung
4.3.1 Beschreibung desFeldzuganges und der Stichprobe
4.3.2 Untersuchungsablauf
4.3.3 Ein- und Ausschlusskriterien
4.3.4 Ethische Überlegungen
4.3.5 Gütekriterien
4.4 Datenerhebungsinstrumente
4.4.1 Instrument zur Erfassung von Burnout (MBI-D ©)
4.4.2 Operationalisierung der Dimension zur Erfassung von Arbeitsbedingungen
4.4.3 Operationalisierung der Dimension zur Erfassung von gesellschaftlicher Anerkennung
4.4.4 Soziodemografische Daten
4.5 Pretest
4.6 Statistische Auswertung der Daten
5. Ergebnisdarstellung
5.1 Demografische Daten
5.2 Reliabilität der Instrumente
5.3 Deskriptive Beschreibung der Dimensionen
5.3.1 Burnout (MBI-D©)
5.3.2 Arbeitsbedingungen
5.3.3 Gesellschaftliche Anerkennung
6. Hypothesenüberprüfung
6.1 Hypothese 1
6.2 Hypothese2
6.3 Hypothese 3
6.4 Hypothese 4
6.5 Hypothese 5
7. Diskussion
7.1 Fragestellung 1
7.2 Fragestellung 2
7.3 Fragestellung 3
7.4 Fragestellung 4
7.5 Fragestellung 5
7.6 Grenzen der Studie
7.7 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen im stationären Alltag und dem Auftreten von Burnout bei professionell Pflegenden mittels eines quantitativen Querschnitts-Korrelations-Designs, um Faktoren zu identifizieren, die die Burnout-Gefährdung beeinflussen.
1.1 Hinführung zum Thema
Im Rahmen des demografischen Wandels in Deutschland wird es in naher Zukunft eine steigende Anzahl pflegebedürftiger Menschen geben, die von professionellen Pflegenden betreut werden müssen. Die stationäre Krankenhausversorgung ist zunehmend für Patienten vorbehalten, die eine Akutversorgung benötigen. In Anbetracht dieser Tatsache sind Pflegekräfte mit kürzeren Verweildauern von pflegebedürftigen Menschen und steigenden Fallzahlen sowie der vermehrten Behandlung von Schwerstkranken konfrontiert, was unweigerlich zu einer Intensivierung der pflegerischen Arbeit führt. Die stetig steigende Arbeitsbelastung hat wiederum zur Folge, dass Pflegekräfte verstärkt der Gefahr von Burnout ausgesetzt sind. Diese Mehrbelastung spiegelt sich in der Fluktuationsrate bei stationär Pflegenden wider. Die durchschnittliche berufliche Verweildauer von Gesundheits- und KrankenpflegerInnen liegt bei drei bis sieben Jahren.
Neben der Rekrutierung von Pflegekräften ist die Förderung des Berufsverbleibs eine zentrale Strategie, um den steigenden Bedarf an professioneller Pflege zu gewährleisten (vgl. Hasselhorn et al. 2003). Der vorzeitige Ausstieg aus dem Beruf ist nicht nur als ein gesellschaftliches Problem zu betrachten, sondern vielmehr als ein zentrales Problem für die betroffenen Krankenhäuser. Die Fluktuation führt zu zusätzlichen Belastungen für das Pflegepersonal, durch die Einarbeitung von neuem Personal sowie den Verlust an „Fachwissen“, was sich wiederum negativ auf die Pflegequalität auswirkt (ebd.). Hierbei stellt sich heute die Frage, was Pflegekräfte mitbringen müssen, um im Gesundheitsmarkt bestehen zu können. Die in der Vergangenheit geforderten „soft skills“, wie Kommunikationskompetenz und Teamfähigkeit, werden von der Gesellschaft vorausgesetzt. Der erfolgreiche Umgang mit Stress und Belastungen ist zur eigentlichen Kernkompetenz der stationären Gesundheits- und Krankenpflege geworden.
1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Arbeitsbelastung und Fluktuation in der Pflege durch demografischen Wandel und den wachsenden Bedarf an Stressbewältigungskompetenzen.
2. Theoretischer Bezugsrahmen: Definiert das Burnout-Konstrukt, erläutert verschiedene theoretische Erklärungsmodelle und beleuchtet Einflussfaktoren wie Arbeitsbedingungen und Persönlichkeitsmerkmale.
3. Fragestellung und Hypothesen: Formuliert zentrale Forschungsfragen zum Einfluss von Arbeitsbedingungen, gesellschaftlicher Anerkennung und Berufserfahrung auf das Burnout-Erleben.
4. Methodisches Vorgehen: Erläutert das quantitative Querschnitts-Design, die Stichprobenauswahl in drei Krankenhäusern sowie die eingesetzten Erhebungsinstrumente zur Messung von Burnout und Arbeitsbelastung.
5. Ergebnisdarstellung: Präsentiert die demografischen Daten sowie deskriptive Auswertungen der Burnout-Dimensionen und Arbeitsbedingungen anhand statistischer Analysen.
6. Hypothesenüberprüfung: Prüft die aufgestellten Hypothesen mittels Regressions- und Varianzanalysen auf ihre statistische Signifikanz.
7. Diskussion: Reflektiert die Studienergebnisse kritisch im Kontext der theoretischen Annahmen, diskutiert die Limitationen der Studie und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsnotwendigkeiten.
Burnout, Arbeitsbedingungen, Gesundheits- und Krankenpflege, Stress, Depersonalisation, Emotionale Erschöpfung, Pflegende, Quantitative Studie, Berufserfahrung, Gesellschaftliche Anerkennung, Arbeitsbelastung, Krankenhaus, Fluktuation, MBI-D, Personalschlüssel
Die Diplomarbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen den Arbeits- und Organisationsbedingungen in der stationären Pflege und dem Burnout-Syndrom bei den dort beschäftigten Pflegekräften.
Die zentralen Themen sind Burnout-Dimensionen, die Auswirkungen der Arbeitsumgebung (wie Zeitdruck oder Schichtdienst), die Rolle der gesellschaftlichen Anerkennung sowie der Einfluss von Berufserfahrung.
Ziel ist es, empirisch zu prüfen, ob spezifische Arbeitsbedingungen signifikant zur Entstehung von Burnout beitragen und wie sich dies auf verschiedene Fachabteilungen verteilt.
Es wurde ein quantitativer Ansatz in Form einer nicht-experimentellen Querschnittsstudie gewählt, bei der Daten mittels Fragebögen erhoben und statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition von Burnout, die methodische Darstellung des Studiendesigns, die deskriptive Ergebnisdarstellung sowie die anschließende Prüfung der Hypothesen.
Wichtige Begriffe sind Burnout, Pflegeberuf, Arbeitsbedingungen, Emotionale Erschöpfung und Depersonalisation.
Das Maslach Burnout Inventory (MBI-D) dient als standardisiertes Instrument zur Messung der Häufigkeit und Intensität von Burnout-Symptomen bei den teilnehmenden Pflegekräften.
Die Studie deutet darauf hin, dass die wahrgenommene gesellschaftliche Anerkennung einen Einfluss auf das Erleben von Depersonalisation nimmt, wenngleich die Signifikanz in der kleinen Stichprobe teils begrenzt bleibt.
Bei der Fachrichtung "Innere Medizin/Chirurgie" deuteten erhöhte Burnout-Werte auf mögliche Auswirkungen von Umstrukturierungsprozessen innerhalb der untersuchten Klinik hin.
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