Bachelorarbeit, 2021
60 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
2 Begriffsabgrenzung
2.1 Schädigung
2.2 Behinderung
2.3 Beeinträchtigung
2.4 ICD-10 Code
3 Grundbedürfnisse der Menschen
3.1 UN-Behindertenrechtskonvention
3.1.1 Begriffsdefinition
3.1.2 Bewusstseinsbildung
3.1.3 Bildung
3.2 Das Grundbedürfnis Ernährung
4 Kinder und Jugendliche mit Behinderung in österreichischen Schulen
5 Trisomie 21
5.1 Ursache
5.2 Formen des Down-Syndroms
5.3 Definition nach dem ICD-10 Code
5.4 Down-Syndrom in Österreich
5.5 Besonderheiten bei Kindern mit Down-Syndrom
5.5.1 Erscheinungsbild
5.5.1.1 Kopf
5.5.1.2 Gesicht
5.5.1.3 Mund
5.5.1.4 Bauch
5.5.1.5 Hände und Füße
5.5.2 Geistige Merkmale
5.6 Pflege- und Gesundheitsprobleme
6 Schule und Intelligenz
6.1 Geistige Entwicklung
6.1.1 Intelligenz im Alter
6.2 Schulalltag mit Down-Syndrom
6.2.1 Lernumgebung
6.2.2 Hören
6.2.3 Sehen
6.2.4 Geregelter Schulalltag
6.2.5 Weitere Fördermaßnahmen
7 Bedarfsgerechte Ernährung von Kindern und Jugendlichen
7.1 Ernährung von Kindern
7.2 Ernährung von Jugendlichen
7.2.1 Die optimierte Mischkost
8 Ernährung von Menschen mit Trisomie 21
8.1 Ernährungsempfehlungen
8.2 Ernährungsverhalten
9 Ernährungsprobleme bei Trisomie 21
9.1 Hormonelle Beeinflussung
9.2 Schilddrüse
9.2.1 Schilddrüsenfunktionsstörungen bei Trisomie 21
9.2.2 Studie: Schilddrüsenunterfunktion und Down Syndrom
9.2.3 Studie – Cholinreiche Nahrung
9.3 Magen-Darm-Obstruktionen
9.3.1 Ösophagusatresie
9.3.2 Zwerchfellhernie
9.3.3 Duodenalatresie
9.3.4 Obstipation
9.4 Adipositas
9.4.1 Therapie
9.5 Zöliakie
10 Ernährung an Schulen
10.1 Allgemein
10.2 Schulbuffets in Österreich
10.3 Gesundheitsstatus der österreichischen SchülerInnen
10.4 Gesundheitsförderung in der Schule
11 Ausblick
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen von Kindern mit Trisomie 21 im schulischen Ernährungsalltag, um Lehrpersonen und Eltern fundiertes Basiswissen zu vermitteln und Wege für eine gesunde, inklusive Ernährungsumgebung aufzuzeigen.
5.5.1.2 Gesicht
Im Gesicht findet man stets eine kleine Nase und auch durch die kaum vorhandenen Gesichtsknochen fällt das Gesicht sehr flach und rund aus. Der Rücken der Nase ist eingedrückt und die Nasenlöcher sind sehr schmal, was das Riechen von Lebensmittel erschweren kann. Die Augen entsprechen dem Ideal, lediglich die Lidspalten wirken schmal und sind leicht nach oben-außen geneigt. Die Ohren von Down-Syndrom-Betroffenen sind relativ klein, die Muschel ist nach oben umgebogen und die Gehörgänge sind meist sehr eng, was das Hören beeinträchtigen kann. Durch diese Fehlbildung, beziehungsweise Fehlstellung, lässt es sich erklären, dass Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom Hörprobleme haben, oder sogar Schwerhörig sind und vorwiegend auf ein Cochlea Implantat angewiesen sind.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die medizinische und gesellschaftliche Situation von Menschen mit Trisomie 21 und stellt die Forschungsfrage zur Ernährungssituation in Schulen.
2 Begriffsabgrenzung: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe Schädigung, Behinderung und Beeinträchtigung gemäß der WHO-Klassifikation, um eine einheitliche Basis für die Arbeit zu schaffen.
3 Grundbedürfnisse der Menschen: Hier werden Menschenrechte im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention erläutert, wobei besonderes Augenmerk auf das Recht auf Bildung und das Grundbedürfnis Ernährung gelegt wird.
4 Kinder und Jugendliche mit Behinderung in österreichischen Schulen: Dieses Kapitel thematisiert die Situation der Inklusion in österreichischen Regelschulen und beleuchtet die baulichen sowie pädagogischen Barrieren.
5 Trisomie 21: Das Kapitel bietet eine medizinische und physische Beschreibung des Down-Syndroms, inklusive Ursachen, Ausprägungsformen und spezifischer Merkmale bei Kindern.
6 Schule und Intelligenz: Hier werden kognitive Entwicklungsschritte von Kindern mit Trisomie 21 analysiert und konkrete Hilfestellungen für den inklusiven Schulalltag (Hören, Sehen, Zeitverständnis) gegeben.
7 Bedarfsgerechte Ernährung von Kindern und Jugendlichen: Dieses Kapitel erläutert allgemeine Ernährungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche, insbesondere das Konzept der optimierten Mischkost.
8 Ernährung von Menschen mit Trisomie 21: Hier werden spezifische Ernährungsempfehlungen und Verhaltensweisen für Menschen mit Trisomie 21 dargestellt, um deren Gesundheitsstatus zu optimieren.
9 Ernährungsprobleme bei Trisomie 21: Das Kapitel analysiert ernährungsrelevante medizinische Probleme wie hormonelle Beeinflussungen, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Magen-Darm-Fehlbildungen, Adipositas und Zöliakie.
10 Ernährung an Schulen: Es wird die Rolle der Schule als Ort der Ernährungsbildung und das Angebot von Schulbuffets sowie deren Einfluss auf die Gesundheit der SchülerInnen kritisch betrachtet.
11 Ausblick: Der Ausblick fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Ernährungsthemen und schulische Inklusion künftig stärker zu verknüpfen, um Betroffenen ein selbstständiges Leben zu ermöglichen.
Trisomie 21, Down-Syndrom, Inklusion, Ernährung, Schule, Schulkinder, Gesundheit, Schilddrüse, Adipositas, Zöliakie, Ernährungsempfehlungen, Sonderpädagogik, Lebensqualität, Ernährungsbildung, Stoffwechsel.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bewältigung des Ernährungsalltags von Kindern mit Trisomie 21 in österreichischen Schulen und der Bedeutung einer bedarfsgerechten Ernährung für deren Gesundheit.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf den medizinischen Grundlagen der Trisomie 21, inklusiven Bildungsanforderungen, physiologischen Ernährungserfordernissen bei Kindern sowie der gesundheitlichen Rolle der Schule.
Das Ziel ist es, Basiswissen für Lehrpersonen und Eltern bereitzustellen, um zu zeigen, wie Kinder mit Down-Syndrom unter gleichen Bedingungen erfolgreich den Schulalltag meistern können.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die verschiedene Fachquellen, Studien und internationale Konventionen auswertet, um das Thema Schule und Ernährung bei Trisomie 21 zu beleuchten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Behinderungsbegriffen, eine detaillierte Erläuterung der Trisomie 21, Ernährungsprinzipien sowie eine tiefgehende Analyse ernährungsbedingter gesundheitlicher Herausforderungen.
Die Arbeit ist am besten durch Begriffe wie Trisomie 21, Inklusion, Ernährungsbildung, Schulkinder und Gesundheitsmanagement in der Schule charakterisiert.
Da 98 % der Betroffenen an einer Schilddrüsenunterfunktion leiden, die Stoffwechsel, Wachstum und kognitive Entwicklung negativ beeinflusst, spielt eine adäquate Versorgung eine entscheidende Rolle für die Gesundheit.
Schulbuffets stellen Orte der sozialen Interaktion dar, beeinflussen aber durch ein oft ungesundes Angebot direkt die Ernährungs- und Gesundheitsgewohnheiten der SchülerInnen, weshalb eine Optimierung hier besonders wichtig ist.
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