Bachelorarbeit, 2021
123 Seiten, Note: 1.2
1 Einleitung
2 Grundlagen der Unternehmensbewertung
2.1 Definition
2.2 Bewertungsanlässe
2.3 Bewertungszweck
2.4 Grundsätze zur Ermittlung von Unternehmenswerten
2.5 Unterscheidung objektivierter und subjektiver Unternehmenswert
2.6 Bewertungsverfahren
3 Ertragswertverfahren
3.1 Grundlagen
3.2 Ermittlung der Ertragsgröße
3.2.1 Definition der finanziellen Überschüsse
3.2.2 Planungsrechnung
3.2.2.1 Phasenmodell
3.2.2.2 Plausibilisierung der Planungsrechnungen
3.2.3 Annahmen
3.3 Bestimmung der Eigenkapitalkosten
3.3.1 Äquivalenzprinzipien
3.3.2 CAPM
3.3.2.1 Einführung
3.3.2.2 Basiszinssatz
3.3.2.3 Marktrisikoprämie
3.3.2.3.1 Bestimmung der Marktrisikoprämie
3.3.2.3.2 Empfehlung der Marktrisikoprämie
3.3.2.3.3 Aktuelle Diskussion
3.3.2.3.4 Fazit
3.3.2.4 Betafaktor
3.3.2.4.1 Ermittlung des Betafaktors
3.3.2.4.2 Heranziehen einer Peer Group
3.3.2.4.3 Berücksichtigung der Kapitalstruktur
3.3.2.4.4 Debt Beta
3.3.3 Auswirkungen des Niedrigzinsniveaus
3.3.4 Beurteilung des CAPM
3.4 Berechnung des Ertragswerts
4 WACC-Ansatz als Discounted Cashflow-Verfahren
4.1 Grundlagen
4.2 Ermittlung der Cashflowgröße
4.3 Berechnung des Kapitalisierungszinssatzes
4.4 Berechnung des Unternehmenswerts
5 Besonderheiten bei der Ermittlung des Shareholder Values
5.1 Besteuerung
5.1.1 Mittelbare vs. unmittelbare Typisierung
5.1.2 Besteuerung auf Ebene der Gesellschaft
5.1.3 Besteuerung auf Ebene des Gesellschafters
5.1.3.1 Tax-CAPM
5.1.3.2 Beurteilung des Tax-CAPM
5.1.4 Berechnung des Tax Shields
5.2 Ausschüttung
5.2.1 Ausschüttungsrestriktionen
5.2.2 Ausschüttungspolitik
5.2.3 Ausschüttungsdifferenzeffekt
5.3 Finanzierungsstruktur
5.3.1 Autonome vs. atmende Finanzierungsstrategie
5.3.2 Grundmodell von Modigliani-Miller
5.3.3 Erweitertes Modell mit Unternehmenssteuer ohne persönliche Steuer
5.3.4 Modell mit Unternehmenssteuern und persönlichen Steuern
5.3.5 Kritik am Modell von Modigliani-Miller
5.4 Wachstum
5.4.1 Wachstumsfaktoren
5.4.2 Inflation
5.4.3 Nominales vs. reales Wachstum
5.4.4 Gordon-Shapiro-Modell
6 Unternehmensbewertung zu Zeiten der Corona-Pandemie
6.1 Einfluss der Corona-Pandemie auf die Erfolgsgrößen
6.2 Einfluss der Corona-Pandemie auf den Kapitalisierungszinssatz
6.3 Fazit
7 Anwendungsbeispiel
7.1 Kurzinformation über das Unternehmen SAP
7.1.1 Verlauf des Geschäftsjahres 2020 mit dem Hintergrund der Corona-Pandemie
7.1.2 Ausblick von SAP
7.2 Annahmen
7.3 Planungsrechnungen
7.3.1 Erstellung der Detailplanungsphase
7.3.2 Ermittlung der Werte für die ewige Rente
7.4 Ermittlung der Eigenkapitalkosten
7.4.1 Berechnung der Renditeforderung der Eigentümer eines unverschuldeten Unternehmens
7.4.2 Exkurs: Heranziehen einer Peer Group
7.4.2.1 Ermittlung von Betafaktoren der Peer Group
7.4.2.2 Relevern und Unlevern von Betas
7.4.2.3 Ermittlung des Debt Betas
7.4.3 Berücksichtigung der persönlichen Steuern und Kapitalstruktur
7.5 Ermittlung der Erfolgsgrößen
7.5.1 Bestimmung der Ertragsgröße
7.5.2 Bestimmung des Free Cashflows
7.6 Berechnung des Unternehmenswerts anhand des Ertragswertverfahrens
7.6.1 Ermittlung des Steuereffekts bei anteiliger Fremdfinanzierung
7.6.2 Lösung des Zirkularitätsproblems
7.7 Berechnung des Unternehmenswerts anhand des WACC-Ansatzes
7.7.1 Ermittlung des Steuereffekts bei anteiliger Fremdfinanzierung
7.7.2 Lösung des Zirkularitätsproblems
7.8 Fazit
8 Vergleich des Ertragswertverfahrens und der DCF-Methode
9 Abschließende Beurteilung
10 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit hat zum Ziel, die beiden in der Praxis gängigsten Verfahren zur Unternehmensbewertung, das Ertragswertverfahren und die DCF-Methode (speziell den WACC-Ansatz), kritisch zu vergleichen und zu beurteilen. Dabei wird die Eignung der Methoden anhand von Kriterien der Praktikabilität, Genauigkeit und Vergleichbarkeit untersucht, wobei insbesondere die Auswirkungen des Niedrigzinsumfelds und der Corona-Pandemie auf das Bewertungskalkül beleuchtet werden.
3.3.2.1 Einführung
Das CAPM ist ein Kapitalwertmodell, welches eine Rechnungshilfe zur Ermittlung der geforderten Rendite eines Investors im Kapitalmarktgleichgewicht gibt. Das Modell basiert auf der Portfolio-Selection Theorie von Markowitz, welche zugrunde legt, dass die Anleger einen möglichst hohen Ertrag bei möglichst geringem Risiko generieren wollen.
Die unternehmerische Initiative ist mit Unsicherheit verbunden, da zukünftige Zahlungen sowohl hinsichtlich des Zeitpunkts als auch der Höhe nach als risikobehaftet gelten. Die Risikoaversion wird dadurch zum Ausdruck gebracht, dass zukünftige Risiken stärker gewichtet werden als zukünftige Chancen. Die risikoaversen Anleger bevorzugen einen gleichbleibenden Erwartungswert der Zahlung mit geringerem Risiko. Ein höheres Risiko soll mit einer Prämie ausgeglichen werden. Dies wird grafisch mit der Wertpapierlinie dargestellt. Die Wertpapierlinie setzt das Risiko als Betafaktor ins Verhältnis zum Erwartungswert. Es ist ein linearer Verlauf zu erkennen.
1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz von Unternehmensbewertungen im M&A-Kontext ein und definiert das Ziel, Ertragswertverfahren und DCF-Methode kritisch zu vergleichen.
2 Grundlagen der Unternehmensbewertung: Es werden die theoretischen Basisbegriffe sowie die Grundsätze der Unternehmensbewertung nach IDW S 1 und die Abgrenzung von Wert und Preis dargestellt.
3 Ertragswertverfahren: Das Kapitel erläutert die Methodik des Ertragswertverfahrens, inklusive der Ertragsplanung, der Bestimmung von Kapitalkosten mittels CAPM und der konkreten Barwertberechnung.
4 WACC-Ansatz als Discounted Cashflow-Verfahren: Hier wird der WACC-Ansatz als international verbreitete DCF-Variante detailliert vorgestellt und die Ermittlung von Free Cashflows sowie Kapitalkosten beschrieben.
5 Besonderheiten bei der Ermittlung des Shareholder Values: Dieses Kapitel behandelt komplexe Aspekte wie Besteuerung, Ausschüttungsregeln, Finanzierungsstrategien und Wachstumsprognosen bei der Unternehmensbewertung.
6 Unternehmensbewertung zu Zeiten der Corona-Pandemie: Es wird analysiert, wie die Pandemie die Planungsparameter, den Kapitalisierungszinssatz und das Insolvenzrisiko beeinflusst und welche Anpassungen in der Bewertung nötig sind.
7 Anwendungsbeispiel: Anhand des börsennotierten Unternehmens SAP wird die praktische Anwendung beider Verfahren durchgeführt und die Ergebnisse in einem kritischen Vergleich gegenübergestellt.
8 Vergleich des Ertragswertverfahrens und der DCF-Methode: Die theoretischen und praktischen Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede beider Verfahren werden synthetisiert und ihre Anwendbarkeit diskutiert.
9 Abschließende Beurteilung: Eine abschließende Bewertung der Praktikabilität beider Ansätze erfolgt, wobei Vor- und Nachteile der Methoden in Bezug auf komplexe Bewertungsspielräume abgewogen werden.
10 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse und dem Ausblick auf die Bedeutung beider Verfahren in einer sich wandelnden wirtschaftlichen Umwelt.
Unternehmensbewertung, Ertragswertverfahren, DCF-Methode, WACC-Ansatz, CAPM, Eigenkapitalkosten, Betafaktor, Marktrisikoprämie, Steuerstundungseffekt, Cashflow, Planung, Corona-Pandemie, SAP, Kapitalkosten, Unternehmenswert
Die Arbeit befasst sich mit einem kritischen Vergleich zweier zentraler Methoden der Unternehmensbewertung: dem Ertragswertverfahren und der DCF-Methode (WACC-Ansatz).
Neben der Methodik werden insbesondere die Bestimmung von Kapitalkosten (CAPM), die Berücksichtigung von Steuern, Finanzierungsstrukturen und Wachstum sowie die Auswirkungen externer Schocks wie der Corona-Pandemie behandelt.
Ziel ist es zu beurteilen, welches der beiden Verfahren für die Unternehmensbewertung besser geeignet ist, wobei Kriterien wie Praktikabilität, Genauigkeit und Vergleichbarkeit im Vordergrund stehen.
Neben der theoretischen Literaturanalyse dient ein detailliertes Anwendungsbeispiel am börsennotierten Unternehmen SAP dazu, die Verfahren praktisch anzuwenden und ihre Eignung zu vergleichen.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Darstellung des Ertragswertverfahrens und der DCF-Methode, die Diskussion von steuerlichen und wachstumsspezifischen Besonderheiten sowie die Bewertung unter Kriseneinflüssen.
Wesentliche Begriffe sind unter anderem Ertragswertverfahren, DCF-Methode, WACC, Kapitalkosten, Betafaktor, steuerliche Typisierung und Corona-Einflüsse.
Das Problem tritt auf, da der Unternehmenswert selbst von den Kapitalkosten abhängt, die wiederum auf Basis des Unternehmenswerts berechnet werden müssen; dies erfordert iterative Lösungsansätze.
Die Pandemie erhöht die Planungsunsicherheit und Volatilität, erfordert eine sorgfältige Plausibilisierung der Planungsrechnungen und führt zu kontroversen Diskussionen über die angemessene Höhe der Marktrisikoprämie.
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