Diplomarbeit, 2008
45 Seiten, Note: sehr gut
1 EINLEITUNG
2 DEFINITION VON WOHLBEFINDEN
3 DEFINITION VON WOHLBEFINDEN LT. FRAGEBOGENERHEBUNG
4 WAS BENÖTIGT EINE PERSON, UM SICH WOHL ZU FÜHLEN?
4.1 WOHLFÜHLEN IM TÄGLICHEN LEBEN
4.2 WOHLFÜHLEN WÄHREND EINES KRANKENHAUSAUFENTHALTES
5 MAßNAHMEN, DIE DAS WOHLBEFINDEN IM KRANKENHAUS FÖRDERN
5.1 INDIVIDUELLE PFLEGE
5.2 BEZUGSPFLEGE (PRIMARY NURSING)
5.3 KOMMUNIKATION IN DER PFLEGE
5.4 BERÜHREN
5.5 DAS KONZEPT DER BASALEN STIMULATION
5.6 DAS KONZEPT DER KINÄSTHETIK
5.7 AROMATHERAPIE
6 ARBEITSABLAUF DER PFLEGEPERSON IN VIERUNDZWANZIG STUNDEN
7 TÄTIGKEITEN, DEREN WIRKUNGEN NICHT BEWIESEN SIND
7.1 DIE STUHLFRAGE
7.2 FIEBER MESSEN
7.3 DAS BETTENMACHEN
7.4 DAS AUFWECKEN
7.5 MEDIKAMENTE
8 ERWARTUNGEN AN DIE PFLEGEPERSON
9 RESÜMEE
Die Fachbereichsarbeit untersucht, wie das Wohlbefinden von Patienten während eines Krankenhausaufenthalts durch gezielte pflegerische Maßnahmen gesteigert werden kann und hinterfragt kritisch zeitaufwändige Pflegerituale, deren Nutzen wissenschaftlich nicht belegt ist.
5.4 Berühren
Berühren hat für den Gesundheits- und Krankenpflegeberuf grundsätzlich eine sehr hohe Relevanz, denn ohne Berühren wären die meisten Pflegehandlungen gar nicht möglich. Dies beginnt schon bei der Körperpflege. Ohne Berührung, könnte eine Pflegeperson bei der Patientin, dem Patienten keine Körperwaschung vornehmen. Sie könnte auch keine Hautpflege mit Salben oder Mobilisation durchführen, weil auch hierfür selbstredend die Hände und die Berührung gebraucht werden. Außerdem, ist bereits bekannt, dass Berührungen durch eine Pflegeperson oder einen Pfleger wahrnehmungsfördernde, stressreduzierende und schmerzlindernde Eigenschaften haben.
Natürlich ist es auch so, dass die Berührung negative Gefühle hervorrufen kann, zum Beispiel bei der Intimpflege. Jedoch wenn eine Pflegeperson auf die Patientin, den Patienten eingeht, alles genau erklärt und ihr/ihm Zeit gibt, sich auf diese neue Situation einzustellen, so wird diese/dieser auch besser damit umgehen können. (vgl. Helmbold 2007, S. 16f)
Berührungen können in verschiedene Aspekte unterteilt werden. So gibt es Berührungsformen und Berührungsqualitäten. Berührungsformen werden in funktionale Berührungen, Berührungen die mit einer pflegerischen Handlung einhergehen, und spontane Berührungen, die spontan und emotional von Pflegepersonen kommen, unterteilt. Zusätzlich wird von Pflegenden noch der „Protective Touch“ eingesetzt, um sich und die Patientinnen, Patienten vor Unfällen zu schützen. (vgl. Helmbold 2007, S. 27ff)
1 EINLEITUNG: Die Arbeit thematisiert das Wohlbefinden im Krankenhaus und stellt Leitfragen zur Rolle der Pflegepersonen sowie zur Zeitplanung im Klinikalltag.
2 DEFINITION VON WOHLBEFINDEN: Es wird erläutert, dass sich Wohlbefinden aus physischen, psychischen und sozialen Faktoren zusammensetzt und durch Beziehungen zu Mitmenschen sowie äußere Umstände geprägt wird.
3 DEFINITION VON WOHLBEFINDEN LT. FRAGEBOGENERHEBUNG: Die Befragung zeigt, dass Wohlbefinden individuell sehr unterschiedlich definiert wird, wobei Gesundheit, stressfreie Umgebung und soziale Kontakte eine zentrale Rolle spielen.
4 WAS BENÖTIGT EINE PERSON, UM SICH WOHL ZU FÜHLEN?: Dieses Kapitel untersucht Grundbedürfnisse des Menschen im täglichen Leben sowie spezifische Erfordernisse während eines Krankenhausaufenthaltes.
5 MAßNAHMEN, DIE DAS WOHLBEFINDEN IM KRANKENHAUS FÖRDERN: Es werden verschiedene Pflegekonzepte wie Bezugspflege, Basale Stimulation, Kinästhetik und Aromatherapie zur Steigerung des Patientenwohls vorgestellt.
6 ARBEITSABLAUF DER PFLEGEPERSON IN VIERUNDZWANZIG STUNDEN: Eine Beschreibung des typischen Tagesdienstes und der zeitlichen Belastung des Pflegepersonals auf Station.
7 TÄTIGKEITEN, DEREN WIRKUNGEN NICHT BEWIESEN SIND: Eine kritische Auseinandersetzung mit Routinen wie der Stuhlfrage, Fiebermessen oder morgendlichem Wecken, deren Nutzen hinterfragt wird.
8 ERWARTUNGEN AN DIE PFLEGEPERSON: Zusammenfassung der Wünsche von Patienten bezüglich der menschlichen und professionellen Eigenschaften des Pflegepersonals.
9 RESÜMEE: Fazit der Arbeit, das betont, dass eine Steigerung des Wohlbefindens durch verbesserte Kommunikation und das Ablegen ineffektiver Pflegerituale möglich ist.
Wohlbefinden, Krankenhaus, Pflege, Basale Stimulation, Kinästhetik, Aromatherapie, Pflegerituale, Kommunikation, Berührung, Patientenbedürfnisse, Gesundheits- und Krankenpflege, Bezugspflege, Patientenorientierung, Tagesablauf, Stressreduktion
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob es Patienten im Krankenhaus möglich ist, sich wohlzufühlen und wie Pflegepersonen aktiv dazu beitragen können.
Zentrale Themen sind die Definition von Wohlbefinden, moderne Pflegekonzepte (Kinästhetik, Basale Stimulation, Aromatherapie) sowie die kritische Prüfung bestehender Pflegeroutinen.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Pflege durch individuelle Betreuung und das Hinterfragen unnötiger Routinen die Aufenthaltsqualität im Krankenhaus signifikant verbessern kann.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche, einer begleitenden Beobachtungsstudie auf einer Station sowie einer Fragebogenerhebung unter dreißig Personen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Wohlbefinden, die Vorstellung unterstützender Pflegekonzepte, eine Analyse des Arbeitsablaufs von Pflegepersonen und eine kritische Auseinandersetzung mit nicht bewiesenen Pflegeritualen.
Wohlbefinden, Krankenhaus, Pflegekonzepte, Pflegerituale und Patientenbedürfnisse.
Sie wird als oft unnötig und für Patienten als unangenehm oder peinlich empfunden, da die Ausscheidung individuell variiert und durch andere Maßnahmen (wie Trinken oder Bewegung) besser unterstützt werden könnte.
Indem Dokumentationssysteme effizienter gestaltet werden, damit Pflegepersonen weniger Zeit mit rein bürokratischen Tätigkeiten verbringen und mehr Zeit für den direkten Kontakt zum Patienten haben.
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