Bachelorarbeit, 2021
57 Seiten, Note: 3,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1. Aktueller Forschungsstand und Zielsetzung
1.1.1. God is in the Nuances
1.1.2. Spotify Teardown
1.1.3. Make Every Second Count
2. Klangqualität auf TikTok
2.1. Einführung und Rahmenbedingungen
2.2. Allgemeine Grundidee zu Konzept
2.2.1. Neue Formen des Songwritings auf YouTube und TikTok
2.2.2. Collaborative Coversongs auf YouTube und TikTok
2.3. Das Aufnahmesetting
2.4. Analysetechnik
2.5. Workflow - Videoschnitt & Bildbearbeitung
3. Video-Testreihen
3.1. Erste Video-Testreihe inklusive Analysen
3.1.1. Bumble chat in a song pt.1
3.1.2. Bumble chat in a song pt.2
3.1.3. Bumble chat in a song pt.3
3.1.4. WhatsApp chat in a song pt.6
3.2. Zwischenergebnisse
3.3. Zweite Video-Testreihe inklusive Analysen
3.3.1. WhatsApp chat in a song pt.8 PART 1
3.3.2. WhatsApp chat in a song pt.9 PART 2
3.3.3. Tinder chat in a song pt.10
3.3.4. WhatsApp chat in a song pt.11
3.4. Auswertung der Ergebnisse
3.4.1. Musikwahrnehmung und Emotion
3.4.2. Fazit und Forschungsaussichten
Die Arbeit untersucht die Relevanz der Audio- und Videoqualität für die Ausspielung und Wahrnehmung von Inhalten auf der Plattform TikTok. Ziel ist es, durch eine kontrollierte Versuchsreihe mit identischen Inhalten in unterschiedlicher technischer Qualität zu analysieren, wie sich diese Faktoren auf das Nutzerengagement und die emotionale Bewertung der Videos auswirken.
1.1.1. God is in the Nuances
In „God is in the Nuances“ untersucht der Frankfurter Psychotherapeut J. A. im Jahr 1995 das Klangempfinden von Menschen bei verschiedenen HiFi-Systemen. Der Grundgedanke seiner Forschung entwickelte sich aus der Erfahrung des Musikhörens auf einer HiFi-Anlage als geselliges Familienereignis, welches im Laufe der Jahre tendenziell abnahm. In dieser Zeit fiel ihm auf, „dass die Anlage zunehmend steriler und unemotionaler klingt.“ Laut A., „wurde immer mehr Wert auf geradlinige Frequenzgänge, Höhen, Durchhörbarkeit (...)“ gelegt. Als Beispiel nennt er einen Steinway D-Flügel in der Oper Frankfurt, der „verwaschen und verschwommen“ klingen würde im Gegensatz zu einer HiFi-Anlage mit einer „super exakten Aufnahme.“ A. beschreibt diesen wie folgt: „Es war nicht so, dass der Mensch (...) auf der emotionalen Ebene angesprochen wird.“ Die emotionale Ebene sei, so A., „das wichtigste in der Musik und nicht der Klang selbst.“ Das Klangempfinden könne erlernt werden und abhängig von diesem würde Klang bewertet werden. Würden Menschen daher lange genug „schlechten Klang“ lernen, würden sie diesen schlussendlich als „richtig“ bewerten.
Erkennbar sei dies, wenn man einen Blick auf den asiatischen Raum werfen würde, wo Lautsprecher beispielsweise vollkommen anders klingen würden. Diese hätten primär Höhen und Mitten, jedoch reduzierten bis keinen Bass. Im amerikanischen Raum gäbe es bei den Lautsprechern verstärkten Bass, reduziertere Mitten und noch weniger Höhen. Basierend auf dieser Beobachtung entfernte sich A. von der Bewertung des Klangs, sondern fokussierte sich auf die Frage „Wie fühlt man sich?“.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema TikTok ein, skizziert den aktuellen Forschungsstand und definiert die zentrale Forschungsfrage nach dem Einfluss der Audio- und Videoqualität auf die Nutzerwahrnehmung.
2. Klangqualität auf TikTok: In diesem Kapitel wird das theoretische Konzept sowie die methodische Herangehensweise der Versuchsreihen dargelegt, einschließlich der verwendeten Schnittprogramme und Aufnahmesettings.
3. Video-Testreihen: Dieses zentrale Kapitel dokumentiert die Durchführung und Analyse der verschiedenen Video-Testreihen, bei denen Chat-Inhalte in unterschiedlicher technischer Qualität für TikTok produziert und statistisch ausgewertet wurden.
TikTok, Audioqualität, Videoqualität, Algorithmus, Social Media, Nutzerengagement, Musikwahrnehmung, Musikproduktion, User-Generated-Content, Rewrite Cover, Datenanalyse, Smartphone, Emotion, Streaming, Mikroformat
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die technische Qualität von Audio- und Videomaterial auf die Reichweite und die Interaktionsbereitschaft der Nutzer auf der Plattform TikTok hat.
Zentral sind die Analyse von Social-Media-Algorithmen, der Einfluss technischer Parameter auf die Nutzererfahrung, die Produktion von Musik- und Videoinhalten (User-Generated-Content) sowie die psychologischen Grundlagen der Musikwahrnehmung.
Die Forschungsfrage lautet, inwiefern Videos höherer technischer Qualität auf TikTok von den Nutzern besser bewertet werden als Videos minderer Qualität und woran sich diese Unterschiede in der Wahrnehmung festmachen lassen.
Die Autorin hat eine quantitative Versuchsreihe durchgeführt, bei der identische Inhalte mit zwei verschiedenen Smartphones (iPhone 12Pro und iPhone 6s) aufgenommen und auf TikTok hochgeladen wurden, um die anschließende Performance mittels In-App-Analytics zu vergleichen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung zum Stand der Forschung, die methodische Darlegung der Video-Testreihen und die detaillierte Auswertung der verschiedenen Videopaare inklusive der Analyse des Nutzerverhaltens.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie TikTok-Algorithmus, Audio-Video-Qualität, User-Engagement, Musik-Content-Erstellung und digitale Mediennutzung charakterisieren.
Die Bumble-Chats dienen als Grundlage für die selbst produzierten Songtexte, die als "Rewrite Covers" umgesetzt wurden, um einheitliche, vergleichbare Inhalte für die technologischen Testreihen zu schaffen.
Die Autorin hebt hervor, dass TikTok den Begriff "Sound" verwendet, welcher ein breites Spektrum an Audioinhalten umfasst; die Arbeit untersucht, ob und wann Nutzer diese technischen Audioinhalte als "Musik" oder "emotional ansprechend" bewerten.
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