Bachelorarbeit, 2020
44 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG
2. SEXUALITÄT/GESCHLECHT
2.1 HETERONORMATIVITÄT
2.2 SEX UND GENDER
2.3 GESCHLECHTLICHE UND SEXUELLE VIELFALT
2.3.1 Homosexualität
2.3.2 Bisexualität
2.3.3 Geschlechtliche Vielfalt
2.3.3.1 Trans*
2.3.3.2 Inter*
2.3.3.3 Queer
3. MOBBING
3.1 CYBER-MOBBING
3.1.1 Beteiligte
3.1.2 Folgen
3.1.2.1 Für ‚Opfer‘
3.1.2.2 Für TäterInnen
3.1.3 Rechtlicher Schutz bei Mobbingangriffen
3.1.3.1 Mobbing im Gesetz
3.1.3.2 Beweislage
3.2 (CYBER-) MOBBING UND ABGRENZUNG ZU HATE SPEECH
4. (CYBER-) MOBBING AUFGRUND VON SEXUALITÄT
4.1 (CYBER-) MOBBING AUFGRUND VON GESCHLECHT IN BEZUG AUF TRANS*
5. (PÄDAGOGISCHE) MAßNAHMEN
5.1 PRÄVENTION
5.2 INTERVENTION
5.3 ETABLIERUNG VON QUEEREN UNTERRICHTSINHALTEN
6. FAZIT
Diese Bachelorarbeit untersucht (Cyber-)Mobbing gegen homo- und bisexuelle Jugendliche sowie Personen mit Trans*-Identität im schulischen Kontext. Ziel ist es, die Auswirkungen von Ausgrenzung und Diskriminierung auf die psychische Gesundheit der Betroffenen darzustellen und konkrete pädagogische Präventions- und Interventionsstrategien für Lehrkräfte abzuleiten.
2.3.1 Homosexualität
Being gay was a bit like the Olympics: It disappeared in ancient times, and then they brought it back in the twentieth century. – Nick Hornby
Wie der britische Schriftsteller und Autor Nick Hornby, bereits in seinem Roman „A Long Way Down“, sarkastisch darstellt, war Homosexualität auch schon in der Zeit der Antike vorhanden. Dass Männer und Frauen gleichgeschlechtliche Erfahrungen machen war davor, während und auch nach der Zeit der Antike überall auf der Welt präsent, allerdings gab es für diese gleichgeschlechtlichen Erfahrungen erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine Begriffsdefinition. Von dem griechischen Wort „homós“ (= gleich) abgeleitet, haben wir heute den Begriff der Homosexualität, welche die gleichgeschlechtliche Beziehung zwischen zwei Frauen/Männern beschreibt.
Auch wenn der Begriff Homosexualität sowohl auf Frauen, als auch auf Männer zielt, sind lesbische Frauen und schwule Männer nicht zwei Geschlechter innerhalb einer Sexualität, da beide eine jeweils andere Geschichte haben, welche sich aufgrund der komplexen Organisation von männlichen und weiblichen Identitäten genau nach „gender“ unterscheiden. Bevor gegen Ende des 19. Jahrhunderts der Begriff der Homosexualität eine erste Verknüpfung zwischen Verhalten und der Identität eines Menschen erstellte, wurde ansonsten 1533 durch den Burgerry Act, das erste nicht-kirchliche englische Gesetz, welches unter anderem Homosexualität und Sodomie mit der Todesstrafe bestraft, veröffentlicht. Bis zum Sexual Offences Act von 1967 war Homosexualität in England noch illegal, bis dann private homosexuelle Handlungen zwischen zwei Männern, die beide das 21. Lebensjahr erreicht haben, entkriminalisiert wurden. Im Jahre 2000 wurde dies dann auf das 16. Lebensjahr reduziert.
1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Thematik für den schulischen Alltag und legt den Fokus auf Mobbing aufgrund sexueller Orientierung.
2. SEXUALITÄT/GESCHLECHT: Dieses Kapitel definiert grundlegende Begriffe wie Heteronormativität, Gender und die Vielfalt sexueller Orientierungen und Identitäten.
3. MOBBING: Hier werden Definitionen von Mobbing und Cyber-Mobbing, deren Beteiligte, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die Folgen für Täter und Betroffene erläutert.
4. (CYBER-) MOBBING AUFGRUND VON SEXUALITÄT: Dieses Kapitel analysiert spezifische Formen der Diskriminierung von Jugendlichen aufgrund ihrer Sexualität und Identität unter Einbeziehung empirischer Studien.
5. (PÄDAGOGISCHE) MAßNAHMEN: Es werden Strategien zur Prävention und Intervention für Lehrkräfte sowie Ansätze zur Einbindung queerer Inhalte in den Unterricht vorgestellt.
6. FAZIT: Das Fazit fasst die Notwendigkeit struktureller Veränderungen an Schulen zusammen, um ein sicheres und validierendes Umfeld für alle SchülerInnen zu schaffen.
Homosexualität, Bisexualität, Trans*, Heteronormativität, Mobbing, Cyber-Mobbing, Queer Theory, Diskriminierung, Schule, Pädagogische Prävention, Intervention, Geschlechtsidentität, Coming-out, Intersektionalität, Repräsentation
Die Arbeit behandelt die Problematik von Mobbing und Cyber-Mobbing an Schulen mit einem spezifischen Fokus auf die Diskriminierung von homo-, bisexuellen und trans* Jugendlichen.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Geschlecht und Sexualität, die Analyse von Mobbing-Dynamiken sowie pädagogische Handlungsmöglichkeiten für Schulen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie (Cyber-)Mobbing die Identitätsfindung von Jugendlichen beeinflusst und welche konkreten Maßnahmen Lehrkräfte ergreifen können, um ein diskriminierungsfreies Lernumfeld zu schaffen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Daten zur Diskriminierungserfahrung von queeren Jugendlichen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Analyse von Mobbingformen und -folgen sowie die Darstellung von pädagogischen Präventions- und Interventionskonzepten.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Heteronormativität, Cyber-Mobbing, Identitätsfindung, Prävention und Inklusion charakterisiert.
Das Coming-out ist ein sensibler Prozess, der oft mit Angst vor Diskriminierung und Mobbing verbunden ist, was Auswirkungen auf die psychosoziale Entwicklung der SchülerInnen hat.
Lehrpersonen tragen eine Vorbildfunktion; durch ihr aktives Einschreiten oder Unterlassen können sie Mobbing-Prozesse maßgeblich beeinflussen oder verhindern.
Während Cyber-Mobbing jede Person treffen kann, fokussiert Hate Speech gezielt auf Merkmale wie sexuelle Orientierung, Herkunft oder Identität ganzer Personengruppen.
Dysphorie beschreibt das Unbehagen oder die Unzufriedenheit mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht, was für manche Trans*-Personen den Wunsch nach einer medizinischen Angleichung motiviert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

