Diplomarbeit, 2021
161 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Begründung der Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Sharing Economy
2.1 Begriffserklärung und Erscheinungsformen
2.2 Grundlagen der Sharing Economy
2.2.1 Entwicklung
2.2.2 Einflussfaktoren
2.3 Modelle der Sharing Economy
2.4 Vertrauen in der Sharing Economy
3 Generation Z
3.1 Generationenbegriff
3.2 Generationen im Überblick
3.2.1 Baby Boomer
3.2.2 Generation X
3.2.3 Generation Y
3.2.4 Generation Z
3.3 Generation Z wie Zukunft
3.3.1 Einflussfaktoren
3.3.2 Werte, Eigenschaften und Verhalten
4 Empirische Untersuchung
4.1 State of the Art
4.2 Untersuchungsdesign
4.2.1 Methode: Quantitative Befragung
4.2.2 Grundgesamtheit und Stichprobe
4.2.3 Entwicklung des Fragebogens
4.2.4 Aufbau der Onlineumfrage
4.2.5 Durchführung der Befragung
4.2.5.1 Pretest
4.2.5.2 Ablauf der Befragung
5 Empirische Auswertung
5.1 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
5.1.1 Allgemeine Angaben zur Stichprobe
5.1.2 Teilen
5.1.3 Leihen oder kaufen
5.1.4 Potentiale
5.1.5 Nutzen statt besitzen
5.1.6 Die Rolle der Sharing Economy
5.2 Diskussion der empirischen Untersuchung
5.3 Implikationen für die Praxis
5.4 Limitationen der empirischen Untersuchung
6 Fazit
6.1 Resümee
6.2 Schlusswort
Das Ziel der Arbeit ist die Untersuchung der Bedeutung der Sharing Economy für die Generation Z, da dieses Thema bisher in der Literatur unzureichend behandelt wurde. Dabei soll empirisch geklärt werden, welche Rolle das kollaborative Konsummodell für diese Generation spielt und wie ihre zukünftige Relevanz einzuschätzen ist.
2.1 Begriffserklärung und Erscheinungsformen
„Sharing is a phenomenon as old as humankind.“15 Das Teilen ist die ursprünglichste Form des sozialen Austausches und liegt seit der Urzeit im Wesen von Mensch und Tier.16 Soziale Mechanismen steuern seit jeher die Art und Weise wie vorrangig limitiert unter Freunden, Nachbarn und Familien geteilt wird.17 Demgegenüber findet das institutionalisierte Teilen in der analogen Welt in Form von Bibliotheken, Waschsalons, Mitwohn- oder Mitfahrzentralen statt.18
Der kollaborative Konsum und die Sharing Economy sind hingegen Phänomene, die aus dem Internetzeitalter stammen und dabei eine modernisierte Form des Teilens darstellen.19 In der Wissenschaft herrscht Einigkeit darüber, dass auch 17 Jahre nach der ersten Google Suchanfrage mit dem Begriff der „Sharing Economy“, noch heute keine realitätsnahe und praxisorientierte Differenzierung sowie eine einheitliche Definition vorliegt.20 Selbst Rachel Botsman als federführende Protagonistin und Vordenkerin der Sharing Economy konstatiert, dass eine allgemein begriffliche Abgrenzung dieser Wirtschaftsform bisher nicht gegeben ist.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der Ressourcenbegrenzung und des Konsumverhaltens ein, stellt das Modell der Sharing Economy vor und definiert die Forschungsfrage sowie das Ziel der Arbeit.
2 Sharing Economy: Das Kapitel bietet einen Überblick über das Geschäftsmodell der Sharing Economy, beleuchtet deren Entwicklung, relevante Einflussfaktoren und die zentrale Rolle des Vertrauens.
3 Generation Z: Hier erfolgt die Vorstellung der Generation Z, inklusive ihrer Einordnung in den Generationenbegriff, prägender Einflussfaktoren sowie ihrer spezifischen Werte und Verhaltensweisen.
4 Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt den aktuellen Forschungsstand, das Untersuchungsdesign der quantitativen Onlinebefragung, die Entwicklung des Fragebogens sowie die Durchführung der Befragung.
5 Empirische Auswertung: Hier werden die Ergebnisse der Umfrage deskriptiv dargestellt, diskutiert und im Hinblick auf Implikationen für die Praxis sowie Limitationen kritisch reflektiert.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, beantwortet die Forschungsfrage und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen und potenziellen Forschungsbedarf.
Sharing Economy, Generation Z, kollaborativer Konsum, Nutzungsverhalten, Nachhaltigkeit, Konsumwandel, Digital Natives, Peer-to-Peer, Vertrauen, Attitude-Behaviour Gap, Onlineumfrage, Konsumentenverhalten, Ressourcen, Besitz, Zugang.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Rolle und Bedeutung des Geschäftsmodells Sharing Economy für die Angehörigen der Generation Z in Deutschland.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen des kollaborativen Konsums, die Analyse der spezifischen Eigenschaften der Generation Z sowie eine empirische Untersuchung ihres tatsächlichen Nutzungsverhaltens.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Welche Rolle spielt die Sharing Economy für die Generation Z?“ Ziel ist es, diese Bedeutung empirisch zu ermitteln, da dazu bisher nur unzureichende wissenschaftliche Literatur vorlag.
Die Autorin führte eine quantitative Datenerhebung mittels einer Onlineumfrage unter Vertretern der Generation Z durch, um statistisch auswertbare Ergebnisse zu erhalten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung der Sharing Economy, die soziologische Einordnung der Generation Z sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der empirischen Untersuchungsergebnisse.
Wichtige Schlagworte sind Sharing Economy, Generation Z, kollaborativer Konsum, Nachhaltigkeit, Vertrauen sowie das für diese Arbeit relevante Phänomen des Attitude-Behaviour Gap.
Da beim P2P-Sharing häufig fremde Personen und bedeutsame Besitztümer involviert sind, ist Vertrauen die essenzielle „Währung“ der Interaktion, ohne die eine Teilnahme der Konsumenten kaum möglich wäre.
Die Generation Z wächst in einer vollständig digitalen Welt auf. Obwohl sie ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein zeigt, spiegelt sich dies aufgrund des „Attitude-Behaviour Gap“ nicht immer direkt in einem konsequent nachhaltigen Verhalten wider, da Faktoren wie Bequemlichkeit und soziale Normen weiterhin eine große Rolle spielen.
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