Bachelorarbeit, 2021
86 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Methodik
1.3 Aufbau
2 Kryptowährungen
3 Bitcoin
3.1 Blockchain-Technologie
3.2 Initial Coin Offering
3.3 Chancen
3.4 Kritik
3.5 Einsatz als Zahlungsmittel
3.6 Bitcoin als „digitales Gold“
4 Das Geldsystem
4.1 Geldmengenwachstum, Inflation und die Corona-Krise
5 Politische Relevanz von Bitcoin
6 Hintergründe des Bitcoin Verbots
6.1 Gefährdung der Staatssouveränität
6.2 Disruption der Geschäftsmodelle von Banken
6.3 Sicherheit der Anleger
7 Regulierung
7.1 Möglicher Handlungsspielraum
7.2 Regularien in ausgewählten Ländern
7.2.1 El Salvador
7.2.2 China
7.2.3 Iran
7.2.4 Indien
7.2.5 Türkei
7.2.6 USA
7.2.7 EU und Deutschland
7.2.8 Russland
7.2.9 Weitere Länder
7.3 Vergleich und Erfolg der Regulierungen
7.4 Empfehlungen für Regulierungskonzepte
8 Digitale Staatswährungen
8.1 Einführung von CBDC in ausgewählten Ländern
8.2 Auswirkungen von CBDC
9 Diskussion
10 Fazit
Diese Bachelor-Arbeit untersucht die Sinnhaftigkeit eines staatlichen Verbots von Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, vor dem Hintergrund technischer, ökonomischer und regulatorischer Aspekte sowie der geopolitischen Machtverhältnisse im globalen Finanzsystem.
3.1 Blockchain-Technologie
Charakteristisch für das Peer-to-Peer Netzwerk ist, dass eine direkte Zahlungsabwicklung zwischen Sendern und Empfängern stattfindet (vgl. Nakamoto 2008: 1).
Ein Peer-to-Peer Netzwerk bezeichnet ein gleichberechtigtes Rechnernetzwerk, bei denen alle Computer zusammenarbeiten und sich die notwendigen Ressourcen ohne eine zentrale Instanz zur Verfügung stellen. Sie bilden die Basis der Blockchain (vgl. Gayvoronskaya & Meinel 2020: 23).
Jeder Rechner, der das Netzwerk nutzt, kann als Netzwerkknoten (Node) bezeichnet werden (vgl. Sixt 2017: 27). Wenn eine Bitcoin-Zahlung stattfinden soll, dann wird die Transaktion an alle Nodes versendet (vgl. Nakamoto 2008: 4).
1 Einleitung: Hinführung zur Forschungsfrage der Angemessenheit eines Bitcoin-Verbots unter Berücksichtigung sozialer, geld- und geopolitischer Kontexte.
2 Kryptowährungen: Definition von Kryptowährungen als digitale Währungen und Abgrenzung zu klassischen Geldfunktionen sowie Differenzierung zwischen Coins und Tokens.
3 Bitcoin: Detaillierte Betrachtung der Entstehungsgeschichte, technischen Struktur (Blockchain), Chancen sowie Kritikpunkte und Einsatzmöglichkeiten.
4 Das Geldsystem: Erläuterung des zweistufigen Bankensystems und der Geldschöpfung, insbesondere im Hinblick auf Fiatgeld, Zentralbanken und die Rolle des Dollars als Leitwährung.
5 Politische Relevanz von Bitcoin: Untersuchung der Nutzung von Bitcoin als Fluchtmöglichkeit aus instabilen Währungsräumen und als Instrument zur Umgehung von US-Sanktionen.
6 Hintergründe des Bitcoin Verbots: Analyse der Motive für staatliche Restriktionen wie den Schutz der Staatssouveränität, Disruption des Bankensektors und Anlegerschutz.
7 Regulierung: Diskussion möglicher Handlungsspielräume und Regulierungsansätze im Vergleich, inklusive einer Länderanalyse und Empfehlungen für effektive Konzepte.
8 Digitale Staatswährungen: Untersuchung der Pläne und Auswirkungen von Central Bank Digital Currencies (CBDC) als staatliche Reaktion auf Kryptowährungen.
9 Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit der Sinnhaftigkeit von Verboten versus Regulierungen sowie Abwägung zwischen Kontrolle und Innovation.
10 Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass ein Bitcoin-Verbot nicht zielführend ist und stattdessen ein Fokus auf Regulierung und technologische Innovation ratsam wäre.
Bitcoin, Blockchain, Regulierung, Geldsystem, Digitale Staatswährung, CBDC, Staatssouveränität, Finanzmarktstabilität, Anlegerschutz, Kryptowährungen, Geldwäscheprävention, Währungswettbewerb, Zentralbanken, Fiatgeld
Die Arbeit analysiert kritisch, ob und warum Staaten Kryptowährungen wie Bitcoin regulieren oder verbieten sollten, und setzt dies in einen ökonomischen und politischen Kontext.
Die zentralen Themenfelder sind die Funktionsweise von Bitcoin und der Blockchain, die Mechanismen des bestehenden Fiat-Geldsystems, die politische Rolle von Bitcoin als alternatives Zahlungsmittel sowie die verschiedenen internationalen Regulierungsansätze.
Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage „Sollten Cryptocurrencies, insbesondere Bitcoin, staatlich verboten werden?“ zu beantworten.
Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Literaturanalyse, bei der eine Vielzahl von Fachbüchern, wissenschaftlichen Artikeln und Berichten ausgewertet wird.
Der Hauptteil befasst sich mit der technischen Struktur von Bitcoin, dem bestehenden Geldsystem, der politischen Relevanz von Bitcoin, den Hintergründen für staatliche Verbotsversuche sowie detaillierten Regulierungsbeispielen verschiedener Länder.
Bitcoin, Blockchain, Regulierung, Geldsystem, Digitale Staatswährung (CBDC) und Staatssouveränität.
Bitcoin ist ein dezentrales, nicht durch Zentralbanken kontrolliertes System, das mit der staatlichen Kontrolle über das Geldsystem konkurriert und geldpolitische Instrumente wie die Geldschöpfung oder Zinssätze in Frage stellen könnte.
Die Corona-Krise führte durch expansive Geldpolitik und Inflationssorgen dazu, dass Bitcoin verstärkt als alternative Anlageform und Wertspeicher in den Fokus von Investoren und Bürgern rückte.
Aufgrund der dezentralen Architektur Bitcoins sowie unterschiedlicher Kapazitäten und politischer Interessen der verschiedenen Staaten ist eine globale, effektive Durchsetzung eines solchen Verbots faktisch kaum möglich.
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