Bachelorarbeit, 2021
72 Seiten, Note: 1,3
Die Bachelorarbeit befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Mentalisierung und Bindung in gemeinsamen Wohnformen für Mütter/Väter und Kinder. Sie untersucht, inwiefern Mentalisierungsstörungen die Eltern-Kind-Bindung beeinflussen und welche Interventionsmöglichkeiten in diesem Kontext bestehen.
Die Einleitung der Arbeit verdeutlicht die Relevanz des Themas, indem sie sich mit der Situation von Müttern auseinandersetzt, die in schwierigen Lebensumständen ihre Kinder großziehen.
Kapitel II. beleuchtet rechtliche Grundlagen und den Arbeitsansatz in Mutter/Vater-Kind-Häusern.
Kapitel III. thematisiert die Bedeutung von Bindung für die kindliche Entwicklung, wobei verschiedene Bindungstypen und die Reflexionsfunktion im Fokus stehen.
Kapitel IV. beschäftigt sich mit Mentalisierung, ihrer Entwicklung, dem Einfluss auf die Mutter-Kind-Bindung und den Folgen von Störungen der Mentalisierungsfähigkeit.
Kapitel V. präsentiert Fallbeispiele aus der Praxis, die die Zusammenhänge zwischen Mentalisierungsstörungen und der Eltern-Kind-Bindung veranschaulichen.
Die Arbeit behandelt die zentralen Themen Mentalisierung, Bindung, Eltern-Kind-Bindung, gemeinsame Wohnformen, Mutter/Vater-Kind-Haus, Interventionsmöglichkeiten, psychische Entwicklung, Bindungsstörungen, Mentalisierungsstörungen, transgenerationale Weitergabe, Fallbeispiele, Praxisbezug.
Mentalisierung ist die Fähigkeit, das eigene Verhalten und das Verhalten anderer durch die Zuschreibung mentaler Zustände (wie Gefühle, Bedürfnisse oder Absichten) zu verstehen.
Störungen der Mentalisierungsfähigkeit können dazu führen, dass Eltern die Signale ihres Kindes falsch interpretieren, was die Entwicklung einer sicheren Bindung erschwert.
Dies beschreibt das Phänomen, dass Eltern ihre eigenen (oft unsicheren) Bindungserfahrungen unbewusst an ihre Kinder weitergeben, besonders wenn sie selbst in dysfunktionalen Systemen aufgewachsen sind.
Mutter/Vater-Kind-Häuser bieten einen geschützten Rahmen und professionelle Unterstützung, um die Bindung zu stärken und die elterliche Mentalisierungsfähigkeit zu fördern.
Eine sichere Bindung dient als Schutzfunktion für die gesunde psychische Entwicklung und ist die Basis für spätere soziale Kompetenzen und Emotionsregulation.
Ja, die Soziale Arbeit nutzt bindungs- und mentalisierungsbasierte Ansätze, um die reflexive Kompetenz der Eltern zu erhöhen und so die Interaktion mit dem Kind zu verbessern.
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