Magisterarbeit, 2008
91 Seiten, Note: 3,0
Die Magisterarbeit befasst sich mit der römischen Germanienpolitik während der Herrschaft von Augustus und Tiberius. Sie untersucht die Beziehungen zwischen Rom und den germanischen Stämmen und analysiert, ob und inwiefern die römische Politik als imperialistisch betrachtet werden kann.
Die Arbeit beginnt mit einer Darstellung der Quellenlage und beleuchtet anschließend die frühen Begegnungen der Römer mit den Germanen, beginnend mit dem Einfall der Kimbern und Teutonen und Caesars Begegnungen mit den Germanen. Im Anschluss wird die frühe augusteische Germanienpolitik unter Agrippa und Drusus erörtert, wobei die clades Lolliana und die Feldzüge des Drusus im Detail analysiert werden.
Kapitel 5 befasst sich mit der Weiterführung der Germanienpolitik durch Tiberius, einschließlich der Germanienoperationen bis zum Römisch-Germanischen Krieg und der Bedeutung der clades Variana. Die Gründe für die Abberufung des Germanicus durch Tiberius werden ebenfalls diskutiert.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die römische Germanienpolitik, das frühe Prinzipat, Augustus, Tiberius, Drusus, Germanicus, die clades Lolliana, die clades Variana, Arminius, Imperialismus, Quellenlage und die moderne Forschung.
Die Arbeit untersucht diese Frage kritisch und analysiert, ob die römischen Expansionen unter Augustus und Tiberius als systematischer Imperialismus oder als Reaktion auf Bedrohungen zu werten sind.
Die Arbeit beleuchtet die clades Variana als Wendepunkt, der die römische Strategie in Germanien nachhaltig beeinflusste und in der Forschung oft als Ende der offensiven Expansionspolitik gesehen wird.
Zentrale Figuren waren Agrippa, Drusus, Tiberius und Germanicus, die jeweils unterschiedliche Feldzüge und Strategien zur Sicherung der Rheingrenze verfolgten.
Es gab keine einheitliche germanische Nation; die Römer hatten es mit einer Vielzahl unabhängiger Stämme zu tun, die oft untereinander verfeindet waren oder wechselnde Bündnisse mit Rom eingingen.
Die Gründe für die Abberufung werden in der Forschung kontrovers diskutiert; sie reichen von strategischer Vorsicht über Kostengründe bis hin zu politischem Misstrauen gegenüber dem erfolgreichen Feldherrn.
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