Diplomarbeit, 2007
216 Seiten, Note: 1,0
I. Einleitung
1. Situationsbeschreibung
2. Ziel der Arbeit
3. Aufbau der Arbeit
II. Theoretische Grundlagen
1. Psychophysische Kurzcharakterisierung der getesteten Altersstufen
1.1 SPÄTES SCHULKINDALTER
1.2 ERSTE PUBERALE PHASE
1.3 ZWEITE PUBERALE PHASE
2. Anthropometrische Entwicklung im Kindes- und Jugendalter
2.1 KÖRPERGRÖßE
2.2 KÖRPERGEWICHT
2.3 BODY-MASS-INDEX
2.4 BEWEGUNGSAPPARAT
2.4.1 AKTIVER BEWEGUNGSAPPARAT
2.4.2 PASSIVER BEWEGUNGSAPPARAT
2.5 KÖRPERFETT
3. Faktoren, welche die Sprungkraft beeinflussen
3.1 AUS ANTHROPOMETRISCHER SICHT
3.1.1 KÖRPERGRÖßE
3.1.2 KÖRPERGEWICHT
3.2 ÜBERSICHT DER FAKTOREN DER SPORTLICHEN LEISTUNGSFÄHIGKEIT
3.2.1 KONDITION
3.2.1.1 Kraft
3.2.1.1.1 Maximalkraft
3.2.1.1.2 Schnellkraft
3.2.1.2 Schnelligkeit
3.2.2 DIE KOORDINATION
3.3 MOTIVATION
4. Sprungkraftentwicklung im Kindes- und Jugendalter in den Kategorien Standweitsprung, Jump and Reach und Dreierhop
4.1 IM SPÄTEN SCHULKINDALTER
4.2 ERSTE PUBERALE PHASE
4.3 ZWEITE PUBERALE PHASE
III. Empirische Untersuchung
1. Zielsetzung der Arbeit und Formulierung der Hypothesen
2. Untersuchungsmethodik
2.1 VERSUCHSANORDNUNG
2.2 STICHPROBENBESCHREIBUNG
2.3 GERÄTEBESCHREIBUNG
2.3.1 HOCHSPRUNGSTÄNDER
2.3.2 BIOIMPEDENZWAAGE
2.3.3 MAGNESIUMCARBONAT
2.3.4 SCHULTURNMATTEN
2.3.5 WEITSPRUNGANLAGE
2.4 TESTBESCHREIBUNG
2.4.1 TESTARTEN
2.4.1.1 Standweitsprung
2.4.1.2 Jump and Reach
2.4.1.3 Dreierhop
2.5 ORT DER UNTERSUCHUNG
2.6 ABLAUF DER UNTERSUCHUNG
2.6.1 ERHEBUNGSBOGEN
2.6.2 AUFWÄRMEN
2.6.3 TESTREIHENFOLGE
2.7 TESTGÜTEKRITERIEN
2.7.1 HAUPTGÜTEKRITERIEN
2.7.1.1 Objektivität (Genauigkeit)
2.7.1.2 Reliabilität (Zuverlässigkeit)
2.7.1.3 Validität (Gültigkeit)
2.7.2 NEBENGÜTEKRITERIEN
2.8 STATISTISCHE AUSWERTUNG
2.8.1 DESKRIPTIVE STATISTIK
2.8.1.1 Maße der zentralen Tendenz
2.8.1.1.1 Arithmetische Mittel
2.8.1.1.2 Median
2.8.1.2 Streuungsmaße
2.8.1.2.1 Standardabweichung
2.8.1.2.2 Varianz
2.8.2 KOMPARATIVE STATISTIK
3. Darstellung der Ergebnisse
3.1 HYPOTHESE 1
3.1.1 ERGEBNISSE DER HYPOTHESE 1
3.1.1.1 Anthropometrische Messergebnisse
3.1.1.1.1 Mädchen
3.1.1.1.1.1 Körpergröße
3.1.1.1.1.2 Körpergewicht
3.1.1.1.1.3 BMI
3.1.1.1.1.4 Körperfett
3.1.1.1.2 Jungen
3.1.1.1.2.1 Körpergröße
3.1.1.1.2.2 Körpergewicht
3.1.1.1.2.3 BMI
3.1.1.1.2.4 Körperfett
3.1.1.2 Sportmotorische Messergebnisse
3.1.1.2.1 Nicht Sport treibende Schülerinnen
3.1.1.2.1.1 Standweitsprung
3.1.1.2.1.2 Jump and Reach
3.1.1.2.1.3 Dreierhop
3.1.1.2.2 Sporttreibende Schülerinnen
3.1.1.2.2.1 Standweitsprung
3.1.1.2.2.2 Jump and Reach
3.1.1.2.2.3 Dreierhop
3.1.1.2.3 Nicht Sport treibende Schüler
3.1.1.2.3.1 Standweitsprung
3.1.1.2.3.2 Jump and Reach
3.1.1.2.3.3 Dreierhop
3.1.1.2.4 Sporttreibende Schüler
3.1.1.2.4.1 Standweitsprung
3.1.1.2.4.2 Jump and Reach
3.1.1.2.4.3 Dreierhop
3.2 HYPOTHESE 2:
3.2.1 ERGEBNISSE DER HYPOTHESE 2
3.2.1.1 Anthropometrische Messergebnisse – LeichtathletInnen
3.2.1.1.1 Mädchen
3.2.1.1.1.1 Körpergröße
3.2.1.1.1.2 Körpergewicht
3.2.1.1.1.3 BMI
3.2.1.1.1.4 Körperfett
3.2.1.1.2 Jungen
3.2.1.1.2.1 Körpergröße
3.2.1.1.2.2 Körpergewicht
3.2.1.1.2.3 BMI
3.2.1.1.2.4 Körperfett
3.2.1.2 Sportmotorische Messergebnisse – LeichtathletInnen
3.2.1.2.1 Mädchen
3.2.1.2.1.1 Standweitsprung
3.2.1.2.1.2 Jump and Reach
3.2.1.2.1.3 Dreierhop
3.2.1.2.2 Jungen
3.2.1.2.2.1 Standweitsprung
3.2.1.2.2.2 Jump and Reach
3.2.1.2.2.3 Dreierhop
3.3 HYPOTHESE 3
3.4 FRÜHERE SPORTMOTORISCHE MESSERGEBNISSE
3.4.1 MÄDCHEN
3.4.1.1 Standweitsprung
3.4.1.2 Jump and Reach
3.4.1.3 Dreierhop
3.4.2 JUNGEN
3.4.2.1 Standweitsprung
3.4.2.2 Jump and Reach
3.4.2.3 Dreierhop
4. Diskussion der Ergebnisse
4.1 HYPOTHESE 1
4.1.1 VERGLEICH DER ANTROPOMETRISCHEN MESSERGEBNISSE
4.1.1.1 Schülerinnen vs. Schülerinnen mit freizeitsportlicher Betätigung
4.1.1.1.1 Körpergröße
4.1.1.1.2 Körpergewicht
4.1.1.1.3 Body Mass Index
4.1.1.1.4 Körperfett
4.1.1.2 Schüler vs. Schüler mit freizeitsportlicher Betätigung
4.1.1.2.1 Körpergröße
4.1.1.2.2 Körpergewicht
4.1.1.2.3 BMI
4.1.1.2.4 Körperfett
4.1.2 VERGLEICH DER SPORTMOTORISCHEN MESSERGEBNISSE
4.1.2.1 Schülerinnen vs. Schülerinnen mit freizeitsportlicher Betätigung
4.1.2.1.1 Standweitsprung
4.1.2.1.2 Jump and Reach
4.1.2.1.3 Dreierhop
4.1.2.2 Schüler vs. Schüler mit freizeitsportlicher Betätigung
4.1.2.2.1 Standweitsprung
4.1.2.2.2 Jump and Reach
4.1.2.2.3 Dreierhop
4.2 HYPOTHESE 2
4.2.1 VERGLEICH DER ANTROPOMETRISCHEN MESSERGEBNISSE
4.2.1.1 Schülerinnen mit freizeitsportlicher Betätigung vs. Leichtathletinnen
4.2.1.1.1 Körpergröße und Körpergewicht
4.2.1.1.2 BMI und Körperfett
4.2.1.2 Schüler mit freizeitsportlicher Betätigung vs. Leichtathleten
4.2.1.2.1 Körpergröße und Körpergewicht
4.2.1.2.2 BMI und Körperfettanteil
4.2.2 VERGLEICH DER SPORTMOTORISCHEN MESSERGEBNISSE
4.2.2.1 Schülerinnen mit freizeitsportlicher Betätigung vs. Leichtathletinnen
4.2.2.1.1 Standweitsprung
4.2.2.1.2 Jump and Reach
4.2.2.1.3 Dreierhop
4.2.2.2 Schüler mit freizeitsportlicher Betätigung vs. Leichtathleten
4.2.2.2.1 Standweitsprung
4.2.2.2.2 Jump and Reach
4.2.2.2.3 Dreierhop
4.3 HYPOTHESE 3
4.3.1 VERGLEICH DER ANTROPOMETRISCHEN MESSERGEBNISSE VON SCHÜLER INNEN VON FRÜHER UND HEUTE
4.3.1.1 Körpergröße und Körpergewicht der Schülerinnen
4.3.1.2 Körpergröße und Körpergewicht der Schüler
4.3.2 VERGLEICH DER SPORTMOTORISCHEN MESSERGEBNISSE VON SCHÜLER INNEN VON FRÜHER UND HEUTE
4.3.2.1 Schülerinnen
4.3.2.1.1 Standweitsprung
4.3.2.1.2 Jump and Reach
4.3.2.1.3 Dreierhop
4.3.2.2 Schüler
4.3.2.2.1 Standweitsprung
4.3.2.2.2 Jump and Reach
4.3.2.2.3 Dreierhop
5. Zusammenfassung
6. Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Stand der sportlichen Leistungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern im Alter von 10 bis 19 Jahren, insbesondere im Bereich der Sprungkraft (Standweitsprung, Jump and Reach, Dreierhop). Die Forschungsfrage zielt darauf ab, Leistungsunterschiede zwischen trainierten und untrainierten Probanden sowie Einflüsse durch regelmäßiges Leichtathletiktraining aufzuzeigen und diese mit historischen Daten zu vergleichen.
3.1.1 Körpergröße
Vergleicht man die Entwicklung der heutigen Kinder mit der der vorangegangenen Generationen, so ist aus Beobachtungen und Untersuchungen der letzten Jahrzehnte das säkulare Akzelerationsphänomen bekannt, d.h. die Entwicklung der Kinder schreitet schneller voran. (vgl. Demeter 1981, 15-16). Vollzieht sich aber die Entwicklung im Verhältnis zur Entwicklungsnorm verzögert, wird von Retardierung gesprochen (vgl. Weineck 2002, 403).
Besonders deutlich tritt die Entwicklung der Körpergröße in der Pubertät in Erscheinung. Vergleicht man die Körpergrößenwerte bei 11-Jährigen Jungen im Zeitraum von 1880 bis 1976, so beträgt die Differenz im Mittel 12,8 cm und bei den 13Jährigen sogar 17,2 cm. Diese enorme Differenz, vor allem bei den 13Jährigen, ist durch die Vorverlegung der Pubertät bedingt (Crasselt/Forchel/Stemmler 1985, 107). Der Wachstumsunterschied wird durch die nachfolgende Tabelle verdeutlicht.
I. Einleitung: Dieses Kapitel beschreibt die Ausgangslage der heutigen, technologisch geprägten Welt und deren negative Auswirkungen auf das körperliche Leistungsvermögen im Kindes- und Jugendalter, verschärft durch die mangelnde Situation im Sportunterricht.
II. Theoretische Grundlagen: Hier werden die psychophysischen Entwicklungsstufen, anthropometrische Grundlagen sowie die beeinflussenden Faktoren der Sprungkraft (Kondition, Koordination, Motivation) detailliert erläutert.
III. Empirische Untersuchung: Dieser Teil definiert die Zielsetzung, die verwendeten Messmethoden (Versuchsaufbau, Testarten) und die statistische Auswertungsbasis der Untersuchung.
3. Darstellung der Ergebnisse: Hier werden die erhobenen Daten zu den drei Hypothesen in Bezug auf anthropometrische und sportmotorische Parameter für Mädchen und Jungen detailliert aufbereitet.
4. Diskussion der Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die gefundenen Ergebnisse interpretiert und kritisch im Hinblick auf die aufgestellten Hypothesen sowie im Vergleich zu historischen Daten analysiert.
5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung führt die wesentlichen Erkenntnisse der Untersuchung zur körperlichen Entwicklung und Sprungkraft zusammen.
6. Ausblick: Der Ausblick formuliert Anforderungen an Politik, Gesellschaft und Sportpädagogik, um die sportliche Aktivität und Lebensqualität junger Menschen nachhaltig zu verbessern.
Sprungkraft, Standweitsprung, Jump and Reach, Dreierhop, Anthropometrie, Body-Mass-Index, Körperfettanteil, Pubertät, säkulare Akzeleration, sportliche Leistungsfähigkeit, Kondition, Koordination, Schulsport, Leichtathletik, Jugendforschung.
Die Arbeit untersucht Unterschiede in der sportlichen Leistungsfähigkeit im Bereich der Sprungkraft zwischen trainierten und untrainierten Schülern und Schülerinnen.
Die zentralen Felder sind die anthropometrische Entwicklung (Größe, Gewicht, BMI) und die motorische Leistungsfähigkeit in verschiedenen Altersstufen.
Ziel ist es, den aktuellen Stand der Sprungkraft zu ermitteln und diesen sowohl zwischen verschiedenen Aktivitätsgruppen als auch mit Daten von vor 25 Jahren zu vergleichen.
Es handelt sich um eine empirische Feldstudie, bei der sportmotorische Tests (Standweitsprung, Jump and Reach, Dreierhop) und anthropometrische Messungen durchgeführt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Entwicklung, die detaillierte Darstellung der Testergebnisse und deren Diskussion.
Wichtige Begriffe sind Sprungkraft, Anthropometrie, BMI, Akzeleration und sportliche Leistungsfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen.
Er dient dazu, das Phänomen der säkularen Akzeleration zu beleuchten und Veränderungen im Leistungsvermögen heutiger Schülergenerationen aufzuzeigen.
Die Leichtathleten bilden eine Vergleichsgruppe, die in der Regel bessere anthropometrische Werte und eine höhere sportliche Leistungsfähigkeit aufweist.
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