Diplomarbeit, 2008
164 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit untersucht die Steuerung des Programms „Soziale Stadt" am Beispiel der Fortschreibung des integrierten Handlungskonzeptes für das Quartiersmanagement Berlin-Moabit West. Ziel ist es, die Interaktionen der beteiligten Akteure im Steuerungs- und Umsetzungsprozess zu analysieren und die Steuerungseffizienz des Programms zu bewerten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik der Stadtentwicklung und die Entstehung des Programms „Soziale Stadt". Es werden die grundlegenden Fakten zum Programm, die Programmziele und die Bedeutung integrierter Handlungskonzepte erläutert. Anschließend wird der methodische Ansatz der Arbeit, der akteurszentrierte Institutionalismus, vorgestellt.
Im dritten Kapitel wird das innovative Steuerungsmodell der „Sozialen Stadt" analysiert. Es werden die zentralen Steuerungsziele und die Herausforderungen bei der Umsetzung des Programms beleuchtet.
Kapitel 4 befasst sich mit den Handlungskonzepten als zentrale Steuerungs- und Koordinierungsinstrumente. Es werden die Steuerungsvorgaben auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene dargestellt und die Bedeutung von Handlungskonzepten im Steuerungsverfahren erläutert.
Im fünften Kapitel erfolgt eine Interaktionsanalyse am Beispiel der Fortschreibung des integrierten Handlungskonzeptes Moabit West. Es werden die Gebietscharakteristik, die Strukturanalyse der Handlungskonzepte und die Akteure im Steuerungs- und Umsetzungsprozess vorgestellt.
Das sechste Kapitel analysiert die Interaktionsmuster im Steuerungs- und Umsetzungsprozess. Es werden die Interaktionsmuster im Steuerungs-, QM- und Handlungskonzeptfortschreibungsprozess untersucht.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die „Soziale Stadt", Quartiersmanagement, integrierte Handlungskonzepte, Steuerung, Interaktion, Akteure, Bürgerbeteiligung, Kooperation, Moabit West, Berlin, Stadtentwicklung, Governance, akteurszentrierter Institutionalismus.
Das Ziel ist die Stabilisierung und Aufwertung von Stadtteilen mit besonderen sozialen und baulichen Herausforderungen, um Segregation entgegenzuwirken.
Es beschreibt die ungleiche Verteilung sozialer Gruppen über das Stadtgebiet, was oft zu einer Konzentration von Benachteiligten in bestimmten Quartieren führt.
Das Quartiersmanagement fungiert als Steuerungsinstrument vor Ort, um lokale Akteure zu vernetzen, Bürger zu beteiligen und integrierte Handlungskonzepte umzusetzen.
Die Steuerung erfolgt kooperativ durch ein Netzwerk aus Verwaltung, Politik und Bürgern, statt durch eine rein hierarchische staatliche Lenkung (Governance-Ansatz).
Bürgermitwirkung sichert die Akzeptanz von Maßnahmen und nutzt das lokale Wissen der Bewohner, um nachhaltige Verbesserungen im Kiez zu erreichen.
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