Masterarbeit, 2021
74 Seiten, Note: 1,0
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Die vorliegende Master-Thesis analysiert die haftungsrechtlichen Aspekte der Wirtschaftsprüfer im Wirecard-Skandal. Ziel ist es, die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen und Haftungstatbestände im Kontext des Wirtschaftsprüferberufs zu beleuchten und die potentiellen Haftungsrisiken der Wirtschaftsprüfer im Wirecard-Fall zu bewerten.
Die Einleitung führt in das Thema der Master-Thesis ein und stellt die Relevanz des Wirecard-Skandals für das Wirtschaftsprüferrecht heraus.
Kapitel 2 beleuchtet die Grundlagen des Wirecard-Skandals, die Wirecard AG als Unternehmen, die Hintergründe des Skandals und dessen Auswirkungen. Es werden außerdem grundlegende Aspekte der Wirtschaftsprüfung, das Berufsbild, die beteiligten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und die Haftungsregelungen nach § 323 HGB erläutert.
Kapitel 3 analysiert die Haftungsfragen der Wirtschaftsprüfer im Wirecard-Skandal. Es werden verschiedene Haftungsformen untersucht, darunter die Haftung nach § 323 HGB, die Dritthaftung aus § 323 HGB, die Haftung aus Auskunftsvertrag, die Haftung aufgrund besonderer Vertrauensverhältnisse und die Deliktshaftung.
Kapitel 4 beleuchtet mögliche Maßnahmen zur Neuregelung des Wirtschaftsprüfungssystems und betrachtet dabei auch die Entwicklungen in anderen Ländern.
Die Master-Thesis behandelt zentrale Themen wie Wirtschaftsprüfung, Wirecard-Skandal, Haftung, Wirtschaftsprüferhaftung, § 323 HGB, Dritthaftung, Auskunftsvertrag, Deliktshaftung, Interessenkonflikt und Reform des Wirtschaftsprüfungssystems.
Es fehlten Nachweise über 1,9 Milliarden Euro Bankguthaben, was zur Insolvenz des DAX-Unternehmens und massiven Verlusten für Anleger führte.
Die Thesis untersucht die Haftungsgrundlagen nach § 323 HGB sowie deliktsrechtliche Ansprüche gegen die Prüfer (z.B. EY), die die Abschlüsse testierten.
Dritthaftung meint die Frage, ob Prüfer auch gegenüber Anlegern oder Gläubigern haften, obwohl der Prüfungsvertrag nur mit dem Unternehmen selbst bestand.
Das Finanzmarktintegritätsstärkungsgesetz (FISG) ist eine Reformreaktion auf Wirecard, um die Kontrolle von Unternehmen und die Unabhängigkeit der Prüfer zu erhöhen.
Prüfer werden von dem Unternehmen bezahlt, das sie kontrollieren sollen, was die Unabhängigkeit und Sorgfalt potenziell gefährden kann.
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