Diplomarbeit, 2008
168 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Thematische Einführung
1.2. Fragestellung
1.3. Überblick
2. Begriffsklärung
2.1. Entwicklung
2.2. Unterentwicklung
2.3. Entwicklungsländer
2.4. Schwellenländer
2.5. Welten der Erde
2.6. Entwicklungshilfe bzw. Entwicklungszusammenarbeit
2.7. Humanitäre Hilfe
2.8. Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung
2.9. Soziale Arbeit
3. Aspekte der Entwicklungszusammenarbeit
3.1. Probleme der Entwicklungsländer
3.2. Ursachen für Unterentwicklung
3.3. Motive der Entwicklungshilfe
3.4. Tätigkeitsfelder und Akteure in der deutschen Entwicklungshilfe
3.5. Ziele und Grundsätze der Entwicklungszusammenarbeit
3.6. Arten der Entwicklungszusammenarbeit
3.7. Folgen der Entwicklungshilfe für die Dritte Welt
4. Entwicklungszusammenarbeit - ein Arbeitsfeld für die Soziale Arbeit
4.1. Schnittstellen der Sozialarbeit mit der Entwicklungszusammenarbeit
4.2. Möglichkeiten der Sozialen Arbeit in der Entwicklungshilfe
4.3. Anzahl der sozialen Fachkräfte
4.4. Zur Bedeutung der Sozialen Arbeit in der Entwicklungshilfe
4.5. Grenzen einer Mitarbeit von Sozialarbeitern
5. Gesichtspunkte der Arbeit im Entwicklungsland
5.1. Motivation
5.2. Anforderungen
5.3. Vorbereitung und Nachbetreuung
5.4. Bedingungen vor Ort
5.5. Zwischen den Kulturen
5.6. Kommunikation
5.7. Rückkehr
6. Kritik an der personellen Entwicklungszusammenarbeit
7. Empirische Untersuchung
7.1. Zielvorstellung und Hypothese
7.2. Darstellung der Strategie
7.2.1. Experteninterview als Datenerhebung
7.2.2. Problemzentriertes Interview als Datenerhebung
7.2.3. Instrumentarien zur Datenerfassung
7.2.4. Aufarbeitung der Daten – Transkription
7.2.5. Zu den Rahmenbedingungen
7.2.6. Spezifische Gesprächsführung
7.2.7. Ablauf
7.2.8. Analyse
7.3. Durchführung
7.4. Auswertung und Ergebnisse
7.4.1. Interviewpartner
7.4.2. Interviewsituation
7.4.3. Kritische Stellungnahme
7.4.4. Ergebnisse
8. Diskussion/ Schlussfolgerung
9. Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht, inwieweit die Soziale Arbeit ein relevantes Betätigungsfeld innerhalb der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) darstellt. Die zentrale Forschungsfrage ist, ob Sozialarbeiter eine gefragte Berufsgruppe in der EZ sind und ob westliche Ansätze der Sozialen Arbeit in fremden Kulturkreisen überhaupt sinnvoll anwendbar sind.
1.1. Thematische Einführung
Spätestens seit dem G8-Gipfel vom 6. Juni 2007 in Heiligendamm erlangt das Thema Entwicklungshilfe erneut erhöhte Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Kontrovers werden die Höhen der finanziellen Mittel und die Arten der Hilfen diskutiert. Werden die Milliarden betrachtet, die in Entwicklungsländer fließen, kann es entweder beeindruckend oder enttäuschend sein, sie können als Fass ohne Boden angesehen werden oder als gebeutelte Kontinente. Obwohl die technischen Möglichkeiten wie zum Beispiel das World Wide Web dazu beitragen, dass Nachrichten aus den entlegensten Orten der Erde überall zu empfangen sind, existieren dennoch viele vergessene Konflikte und Milliarden von Menschen, die unter unwürdigen Bedingungen leben und versuchen zu überleben.
Folgende allgemeine Grundüberlegungen werden diese Diplomarbeit begleiten. Wo, in dem weiten und komplexen Feld der Entwicklungszusammenarbeit (EZ), steht die von den Industrienationen ausgehende Soziale Arbeit? Kann sie ihren Teil zur Entwicklungshilfe beitragen?
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Entwicklungszusammenarbeit und Darstellung der Fragestellung bezüglich der Rolle Sozialer Arbeit.
2. Begriffsklärung: Definition zentraler Begriffe wie Entwicklung, Unterentwicklung, Entwicklungsländer, Entwicklungszusammenarbeit, Humanitäre Hilfe und Soziale Arbeit.
3. Aspekte der Entwicklungszusammenarbeit: Analyse von Problemen, Ursachen, Motiven, Akteuren sowie Zielen und Arten der Entwicklungszusammenarbeit.
4. Entwicklungszusammenarbeit - ein Arbeitsfeld für die Soziale Arbeit: Untersuchung der Schnittstellen, Möglichkeiten und Grenzen für Sozialarbeiter in der EZ.
5. Gesichtspunkte der Arbeit im Entwicklungsland: Analyse von Motivation, Anforderungen, Vorbereitung, Bedingungen vor Ort, interkultureller Kommunikation und Rückkehr.
6. Kritik an der personellen Entwicklungszusammenarbeit: Darstellung kritischer Positionen zur personellen Hilfe.
7. Empirische Untersuchung: Methodische Beschreibung der Experteninterviews, der Durchführung und der Auswertung der Ergebnisse.
8. Diskussion/ Schlussfolgerung: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und kritische Reflexion.
9. Zusammenfassung: Kurze Zusammenfassung der Arbeit.
Entwicklungszusammenarbeit, Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Entwicklungshilfe, Unterentwicklung, Experteninterview, Interkulturelle Kommunikation, Entwicklungshelfer, Partizipation, Hilfe zur Selbsthilfe, Projektarbeit, Methodenübertragung, Rückkehr, Berufsbild, Soziale Dienste.
Die Diplomarbeit untersucht die Rolle und die Beschäftigungsmöglichkeiten von Sozialpädagogen und Sozialarbeitern innerhalb der Entwicklungszusammenarbeit.
Die Themen umfassen die Definition von Entwicklung, die Analyse der Entwicklungszusammenarbeit, die Spezifik der Sozialen Arbeit im interkulturellen Kontext sowie die kritische Reflexion des Personaleinsatzes.
Das Ziel ist herauszufinden, ob Sozialarbeiter eine gefragte Berufsgruppe in der EZ sind und ob die westliche Form der Sozialen Arbeit in einem fremden Kulturkreis sinnvoll angebracht ist.
Es wird eine qualitative Untersuchung durchgeführt, die auf einer Literaturrecherche und problemzentrierten Experteninterviews mit in der EZ tätigen Sozialarbeitern basiert.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen als auch die empirischen Ergebnisse analysiert, die die Zusammenarbeit, die Herausforderungen vor Ort und die Rückkehr der Fachkräfte beleuchten.
Schlüsselbegriffe sind Entwicklungszusammenarbeit, Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Interkulturelle Kommunikation und Hilfe zur Selbsthilfe.
Die Arbeit stellt fest, dass der soziale Sektor im Vergleich zu anderen technischen Fachbereichen einen eher geringen Anteil an der gesamten Entwicklungsarbeit einnimmt.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass deutsche bzw. westliche Sozialarbeit nicht eins zu eins übertragbar ist, da lokale Gegebenheiten, kulturelle Hintergründe und spezifische Bedürfnisse vor Ort eine individuelle Anpassung erforderlich machen.
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