Masterarbeit, 2000
68 Seiten, Note: cum laude
Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht
Diese Masterarbeit untersucht die Einbeziehung der EU-Beitrittskandidaten in die Regionalpolitik der Europäischen Union unter Berücksichtigung der Euroregionen. Sie analysiert die Rechtsgrundlagen, Ziele und Gemeinschaftsprogramme der Regionalpolitik, beleuchtet die Wege der Regionen von den Rechtsgrundlagen bis zu Zusammenschlüssen auf europäischer Ebene und analysiert die Entstehung und Funktion von Euroregionen.
Kapitel I beleuchtet die Bedeutung und die rechtlichen Grundlagen der Regionalpolitik der EU. Es werden die Rechtsgrundlagen der EU-Regionalpolitik, Definitionen von Region und Subsidiarität sowie die Ziele und Gemeinschaftsprogramme der Regionalpolitik erörtert.
Kapitel II befasst sich mit den Wegen der Regionen, beginnend bei den Rechtsgrundlagen der Euroregionen. Es analysiert die Auswirkungen der Regionalpolitik auf die neuen Beitrittsländer und die Zusammenschlüsse von Regionen auf der europäischen Ebene.
Kapitel III befasst sich mit der Entstehung und Funktion von Euroregionen. Es analysiert die Funktionsweise von Euroregionen am Beispiel von Pro Viadrina, Neisse – Nisa – Nysa und Elbe/Labe und beleuchtet die Problemschwerpunkte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
EU-Beitrittskandidaten, Regionalpolitik, Euroregionen, grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Rechtsgrundlagen, Ziele, Gemeinschaftsprogramme, Subsidiarität, Integration, regionale Besonderheiten.
Die Regionalpolitik unterstützt Beitrittsländer dabei, wirtschaftliche Disparitäten abzubauen und sich in die Strukturen der EU zu integrieren, wobei regionale Spezifika und kulturelle Vielfalt gewahrt bleiben sollen.
Euroregionen sind Zusammenschlüsse von Regionen über Staatsgrenzen hinweg. Sie dienen dazu, die durch Grenzen entstandene Isolierung zu überwinden und gemeinsame Interessen in materieller, gedanklicher und menschlicher Hinsicht zu fördern.
Die Arbeit analysiert die Euroregionen Pro Viadrina, Neisse – Nisa – Nysa und Elbe/Labe als konkrete Beispiele für grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Subsidiarität bedeutet, dass Aufgaben möglichst auf der untersten (regionalen oder lokalen) Ebene gelöst werden sollen, sofern dies effektiv möglich ist, um die demokratische Teilhabe zu stärken.
Zu den Problemschwerpunkten gehören unterschiedliche Rechtsgrundlagen, administrative Hürden und die Notwendigkeit, historische oder politische Barrieren zwischen den Grenzregionen abzubauen.
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