Masterarbeit, 2000
68 Seiten, Note: cum laude
Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht
EINLEITUNG
KAPITEL I. DIE BEDEUTUNG UND DIE RECHTSGRUNDLAGEN DER REGIONALPOLITIK DER EU
I.1. RECHTSGRUNDLAGEN DER REGIONALPOLITIK DER EU
I.2. DEFINITIONEN VON REGION UND DER SUBSIDIARITÄT
I.3. ZIELE DER REGIONALPOLITIK
I.4. GEMEINSCHAFTSPROGRAMME
KAPITEL II. WEGE DER REGIONEN
II.1. RECHTSGRUNDLAGEN DER EUROREGIONEN
II.2. DIE REGIONALPOLITIK UND DIE NEUEN BEITRITTSLÄNDER
II.3. DIE ZUSAMMENSCHLÜSSE VON REGIONEN AUF DER EUROPÄISCHEN EBENE
KAPITEL III. DIE EUROREGIONEN
III.1. DIE ENTSTEHUNG UND FUNKTION VON EUROREGIONEN
III.2. EUROREGION PRO VIADRINA
III.3. EUROREGION NEISSE – NISA – NYSA
III.4. EUROREGION ELBE / LABE.
III.5. PROBLEMSCHWERPUNKTE DER GRENZÜBERSCHREITENDEN ZUSAMMENARBEIT
ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht die Einbeziehung von EU-Beitrittskandidaten in die Regionalpolitik der Europäischen Union, wobei ein besonderer Fokus auf die Rolle und Funktion der Euroregionen als Instrumente der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gelegt wird.
III.1. Die Entstehung und Funktion von Euroregionen
Etwa 10 % der gesamten Bevölkerung lebt in den Grenzregionen. Leben in den Grenzregionen ist sehr schwierig. Man saß immer mit dem Rücken zum Zentrum, wo die Entscheidungen fallen. Die Grenzgebiete haben sich zu einer Peripherie entwickelt, oder die Entwicklung hat sie dazu gemacht. Endlich machte aber der Prozess der europäischen Einigung die Grenzregionen interessant. Es war sehr wichtig, weil gerade hier die Voraussetzungen für des gemeinsamen Wachsen Europas so sind, wie nirgendwo anders. Europa kann zusammenwachsen. Die Geschichte der ersten Euroregionen geht auf die Unterzeichung der Römischen Verträgen zurück. Kurz danach entstanden die ersten Euroregionen. Lokale Gruppen, Städte, Gemeinden probten über die nahe Grenze hinweg eine neue Art der Zusammenarbeit.
Man musste mit etwas beginnen und man begann mit dem ersten Austausch von Jugendlichen, Senioren und Familienseminaren, mit Musik und mit Sportaktivitäten. Später kam auch das Interesse der Wirtschaft und der Energieversorgung hinzu. Inzwischen hat sich die Idee etabliert und institutionalisiert. Das ist in jedem Fall in der EU so. In den neuen Bewerberländern aus Mittel- und Osteuropa ist es ganz anders. Die Idee ist neu und sie müssten sich auf sie einige Zeit vorbereiten. Das oberste Prinzip der Grenzregionen ist die Gleichwertigkeit und die Gleichberechtigung der Partner. Niemand soll über den Anderen dominieren, weder in politischer, wirtschaftlicher, kultureller, noch sozialer Hinsicht. Die Kooperation tragen die lokalen Gebietskörperschaften der benachbarten Gegenden, deren etablierte Einrichtungen, oder spontan entstehende Gruppen.
KAPITEL I. DIE BEDEUTUNG UND DIE RECHTSGRUNDLAGEN DER REGIONALPOLITIK DER EU: Dieses Kapitel erläutert die rechtlichen Grundlagen der europäischen Regionalpolitik, insbesondere im Hinblick auf den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt sowie die Strukturfonds.
KAPITEL II. WEGE DER REGIONEN: Hier werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für Euroregionen sowie die Auswirkungen der EU-Regionalpolitik auf neue Beitrittsländer und die verschiedenen Zusammenschlüsse von Regionen auf europäischer Ebene untersucht.
KAPITEL III. DIE EUROREGIONEN: Das letzte Kapitel analysiert die Entstehung, Funktion und Problematik von Euroregionen anhand von konkreten Beispielen wie der Pro Viadrina, Neisse-Nisa-Nysa und Elbe/Labe.
Regionalpolitik, Europäische Union, Euroregionen, Subsidiarität, Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Strukturfonds, EU-Osterweiterung, Integration, Grenzregionen, Wirtschaftlicher Zusammenhalt, PHARE, Interreg, Transformation, Kommunale Selbstverwaltung, Europäischer Integrationsprozess.
Die Arbeit analysiert die Einbindung von Regionen und Grenzregionen in den europäischen Integrationsprozess, mit einem Fokus auf die Regionalpolitik der EU und die Funktion von Euroregionen.
Zentrale Themen sind die rechtlichen Grundlagen der Regionalpolitik, die Rolle der Subsidiarität, die Herausforderungen der Osterweiterung und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in spezifischen Euroregionen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Regionen als Akteure zur Stabilität und wirtschaftlichen Entwicklung beitragen und welche Bedeutung sie beim Beitritt mittel- und osteuropäischer Staaten haben.
Die Arbeit stützt sich auf eine juristische und politikwissenschaftliche Analyse der Verträge, Verordnungen und der praktischen Kooperationsstrukturen innerhalb verschiedener Euroregionen.
Der Hauptteil gliedert sich in drei Bereiche: die theoretischen und rechtlichen Grundlagen der Regionalpolitik, die institutionelle Zusammenarbeit der Regionen auf europäischer Ebene und die detaillierte Analyse der Euroregionen.
Wesentliche Begriffe sind Regionalpolitik, Euroregionen, Subsidiarität, EU-Osterweiterung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Sie fungiert als Brücke zwischen Ost- und Westeuropa, unterstützt durch die Europa-Universität Viadrina, und zielt auf die Vertiefung deutsch-polnischer Beziehungen durch gezielte Projektförderung.
Herausforderungen ergeben sich vor allem durch unterschiedliche Entwicklungsstufen, administrative Hindernisse, mangelnde Erfahrung der Behörden in Transformationsländern und finanzielle Hürden.
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