Bachelorarbeit, 2021
83 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG
2. BANKENSYSTEM IN DEUTSCHLAND
2.1 Universalbanken
2.1.1 Kreditbanken
2.1.2 Sparkassen
2.1.3 Genossenschaftsbanken
2.2 Spezialbanken
3. CHARAKTERISIERUNG DES STATIONÄREN VERTRIEBS
4. FILIALSCHLIEßUNGEN NACH INSTITUTSTYPEN
4.1 Kreditbanken
4.2 Sparkassen
4.3 Genossenschaftsbanken
5. AKTUELLE EINFLUSSFAKTOREN AUF FILIALSCHLIEßUNGEN IM KREDITGEWERBE
5.1 Flächenmäßige Filialdichte
5.1.1 Urbanisierung
5.1.2 Demografischer Wandel
5.3.2 Schrumpfende Regionen
5.1.4 Wachsende Regionen
5.4 Digitalisierung
5.4.1 Online-Banking
5.4.1.1 Nutzungsgrad
5.4.1.2 Anwendungsvielfalt
5.4.1.3 Sicherheit
5.4.2 Interne Prozessoptimierung
5.4.2.1 Künstliche Intelligenz
5.4.2.1.1 Kundeninformation
5.4.2.1.2 Informationsextraktion und -aufarbeitung
5.4.2.2 Blockchain
5.4.3 Auswirkung auf die Bankfiliale
5.5 Direktbanken
5.5.1 Charakterisierung
5.5.2 Vergleich zur Filialbank
5.6 COVID-19-Pandemie
5.6.1 Hygienekonzept
5.6.2 Intensivierung von Filialschließungen
6. FOLGEN VON FILIALSCHLIEßUNGEN
6.1. Sicht der Universalbanken
6.1.1 Außenwirkung
6.1.2 Veränderung der Kostenstruktur
6.1.2.1 Entwicklung des Jahresüberschuss im Zeitverlauf
6.1.2.2 Einsparungen bei Filialschließungen
6.1.2.3 Investitionen in Digitalisierungsprojekte
6.2 Sicht der Bankmitarbeiter
6.2.1 Stellenabbau
6.2.1.1 Kreditbanken
6.2.1.2 Sparkassen
6.2.1.3 Genossenschaftsbanken
6.2.2 Anforderungen und Möglichkeiten
6.2.2.1 Home-Office
6.2.2.2 Bedarf an neuen Soft-Skills
6.2.2.3 Bankaußendienst
6.2.2.3.1 Charakterisierung
6.2.2.3.2 Zukunftsträchtiger Vertriebskanal
6.3. Sicht der Bankkunden
6.3.1 Betroffenheit von Kunden
6.3.1.1 Junge Bankkunden
6.3.1.2 Erwerbstätige Bankkunden
6.3.1.3 Senioren
6.3.2 Kundenloyalität
7. MÖGLICHKEITEN STRATEGISCHER NEUAUSRICHTUNGEN
7.1 Lokale Konzepte
7.1.1 Fahrbare Filiale
7.1.1.1 Charakterisierung
7.1.1.2 Verbesserung der Erreichbarkeit und Versorgung
7.1.2 Kooperationen zwischen Universalbanken
7.1.3 Kommunikations-Center
7.1.4 Community-Banking
7.2 Flagship-Store
7.2.1 Charakterisierung
7.2.2 Quartier Zukunft der Deutschen Bank
7.2.3 Flagship-Stores der Commerzbank
8. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der zunehmenden Ausdünnung des Filialnetzes im deutschen Bankensektor. Ziel ist es, die Gründe für diese Entwicklung zu analysieren, die Auswirkungen auf verschiedene Interessensgruppen (Banken, Mitarbeiter, Kunden) zu beleuchten und potenzielle strategische Alternativen für die Zukunft der Bankfiliale aufzuzeigen.
7.1.4 Community-Banking
Beim Community-Banking schließt sich das jeweilige Kreditinstitut mit Kooperationspartnern zusammen, um das Produkt- und Dienstleistungsangebot in der Filiale zu erhöhen und den Mehrwert erlebbarer zu machen. Hierbei können sowohl das örtliche Bürgerbüro als auch ein Café oder Buchladen mögliche Kooperationspartner sein. Das Erlebnis zielt wie in Einkaufszentren darauf ab, die effektive Zeit in der Filiale zu erhöhen und die Atmosphäre zwischen Bank und Kunde aufzulockern und dadurch die Beziehung und die Kommunikation zu stärken und dadurch Bedarfe ggf. schneller zu erkennen.67
1. EINLEITUNG: Einführung in die Problematik der Filialschließungen im deutschen Bankenmarkt und Erläuterung des weiteren Vorgehens der Arbeit.
2. BANKENSYSTEM IN DEUTSCHLAND: Darstellung der Struktur des deutschen Bankenmarktes mit seinen drei Säulen und der Unterscheidung zwischen Universal- und Spezialbanken.
3. CHARAKTERISIERUNG DES STATIONÄREN VERTRIEBS: Definition der Rolle der Bankfiliale als Ursprung des Bankvertriebs und Ort für persönlichen Kundenkontakt.
4. FILIALSCHLIEßUNGEN NACH INSTITUTSTYPEN: Analyse des Rückgangs des Filialnetzes differenziert nach privaten Kreditbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken.
5. AKTUELLE EINFLUSSFAKTOREN AUF FILIALSCHLIEßUNGEN IM KREDITGEWERBE: Untersuchung der Treiber hinter den Schließungen, insbesondere Urbanisierung, demografischer Wandel, Digitalisierung und die Auswirkungen der Pandemie.
6. FOLGEN VON FILIALSCHLIEßUNGEN: Erörterung der Auswirkungen der Standortschließungen auf die Kostenstruktur der Banken, die Bankmitarbeiter sowie auf die Kundenerfahrungen und Loyalität.
7. MÖGLICHKEITEN STRATEGISCHER NEUAUSRICHTUNGEN: Darstellung neuer Konzepte wie mobile Filialen, Kooperationen, Kommunikationscenter und Flagship-Stores als Lösungsansätze.
8. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Fazit zur Zukunft der Bankfiliale unter dem Aspekt ständiger Innovation bei gleichzeitiger Wahrung des persönlichen Vertrauensverhältnisses.
Filialschließungen, Bankfiliale, Digitalisierung, Online-Banking, Universalbanken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Filialdichte, Demografischer Wandel, Kostenstruktur, Kundenloyalität, Strategische Neuausrichtung, Community-Banking, Flagship-Store, Bankvertrieb
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Ursachen und Folgen der massiven Filialschließungen im deutschen Bankensektor sowie mit den strategischen Optionen, wie Banken ihre Präsenz in der Zukunft gestalten können.
Die Themenfelder umfassen die Struktur des Bankenmarktes, die Treiber der Digitalisierung, die Auswirkungen auf die Belegschaft sowie die veränderten Erwartungen der Bankkunden.
Das Ziel ist es, die Beweggründe für die Filialschließungen zu systematisieren und aufzuzeigen, wie Kreditinstitute trotz schrumpfender Filialnetze eine hohe Kundenbindung und Wirtschaftlichkeit erreichen können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung von Branchenstudien (z.B. durch KfW, Bankenverband) sowie der Analyse von Fallbeispielen zu neuen Vertriebskonzepten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Ursachenanalyse (Digitalisierung, Demografie, Pandemie), eine Betrachtung der Folgen für Banken, Mitarbeiter und Kunden sowie die Vorstellung konkreter Lösungsansätze für die Zukunft.
Die wichtigsten Schlagworte sind Filialschließungen, Digitalisierung, Bankfiliale, Kundenloyalität und strategische Neuausrichtung.
Die Pandemie fungierte als Beschleuniger, da sie einerseits das Kundenverhalten massiv in Richtung Online-Banking verschob und andererseits Anlass für eine tiefgreifende Wirtschaftlichkeitsanalyse des Filialnetzes bot.
Es handelt sich um eine Kooperation zwischen Instituten, die durch die geteilte Nutzung von Geschäftsstellen die Kosten für den stationären Vertrieb signifikant senkt, ohne die Kundenbetreuung vor Ort aufzugeben.
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