Bachelorarbeit, 2007
29 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Aufgabenstellung
1.3 Ziel der Arbeit
2 Der Begriff des Requirements Engineering
2.1 Aufgaben des Requirements Engineering
2.2 Qualitätskriterien für jede einzelne Anforderung
2.3 Folge von unzureichendem Requirements Engineering
2.4 Risiken
3 Modelltechniken
3.1 Datenflussmodelle – Use-Case-Diagramme
3.2 Zustandübergangsmodell
3.3 Entscheidungstabellen
3.4 Entity Relationship Attribute Modell
3.5 Strukturierte Sprache
3.6 Aktivitätsdiagramme
3.7 Klassendiagramme
4 Prüfen von Anforderungen
4.1 Prüftechniken – das Review
4.2 Die Reviewbeteiligten
4.3 Nicht-Funktionale Anforderungen
4.4 Testorientiertes Requirements Management – das V-Modell
4.5 Checklisten für die Testbarkeit
5 Schlussfolgerung
Die Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung des Requirements Engineering (RE) in der Softwareentwicklung, analysiert methodische Ansätze zur Anforderungsspezifikation und beleuchtet die kritische Rolle der Qualitätssicherung sowie der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit zur Vermeidung von Projektfehlern.
3.1 Datenflussmodelle – Use-Case-Diagramme
Aufgabe des Use-Case-Diagrammes ist es, eine grobe Ordnung in die zum Teil sehr detaillierten textlichen bzw. grafischen Anforderungen zu bringen. Das Use-Case-Diagramm soll uns einen Überblick verschaffen, was die zu entwickelnde Software eigentlich im Wesentlichen können muss. Es werden wichtige Funktionen der Software zueinander in Beziehung gesetzt. Die technische Implementierung spielt bei dieser Darstellungsform keine Rolle. Es geht um das „Was“, nicht um das „Wie“. Das Use-Case-Diagramm ist ein recht einfacher Diagrammtyp, der sehr anschaulich ist. Er kann auch zu Verwirrungen führen, wenn zu viele Funktionen, die in Beziehung stehen, grafisch dargestellt werden.
Wie in Abbildung 3 zu sehen ist, besteht ein solches Diagramm aus zwei Ebenen: dem Akteur – hier z.B.: der Kunde und dem System mit seinen Funktionen die in Ellipsen dargestellt werden. Die Funktionen befinden sich im System, hier der Online-Shop, während der Akteur außerhalb davon dargestellt wird.
Eine Abwandlung vom Use-Case-Diagramm ist die textuelle Beschreibung eines Use-Cases. Hier wird einfach ein Standardszenario textuell beschrieben und bei Abweichungen so genannte Alternativszenarien darstellten, die dann zum Standardszenario verlinkt werden. Tabelle 1 stellt hierbei ein einfaches Beispiel dar.
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation, die Aufgabenstellung sowie die Zielsetzung dieser Arbeit im Kontext der Softwareentwicklung.
2 Der Begriff des Requirements Engineering: Definiert die Grundlagen des Requirements Engineering, stellt Qualitätskriterien vor und erläutert die Folgen mangelhafter Prozesse sowie bestehende Projektrisiken.
3 Modelltechniken: Gibt einen Überblick über verschiedene Modellierungssprachen wie Use-Case-Diagramme, Zustandsübergangsmodelle, Entscheidungstabellen und Klassendiagramme zur systematischen Anforderungsbeschreibung.
4 Prüfen von Anforderungen: Behandelt den Prozess der Qualitätssicherung durch verschiedene Review-Techniken, die Einbindung der Beteiligten, den Umgang mit nicht-funktionalen Anforderungen sowie die Bedeutung des V-Modells für die Testbarkeit.
5 Schlussfolgerung: Fasst die Wichtigkeit der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit und des konsequenten Anforderungsmanagements für den Projekterfolg zusammen.
Requirements Engineering, Softwareentwicklung, Modelltechniken, Qualitätskriterien, Use-Case-Diagramm, Anforderungsanalyse, Review-Verfahren, V-Modell, Testbarkeit, Softwaretest, Lastenheft, Pflichtenheft, Projektmanagement, Prozessqualität, Stakeholder
Die Arbeit befasst sich mit dem Bereich des Requirements Engineering (RE) und dessen unverzichtbarer Rolle bei der Entwicklung qualitativ hochwertiger Softwaresysteme.
Zentrale Themen sind die Methoden zur Erstellung von Anforderungen, die Definition von Qualitätskriterien, Risiken bei mangelhafter Umsetzung sowie Verfahren zur systematischen Prüfung von Anforderungen.
Das Ziel ist es, eine Übersicht über gängige Modelltechniken zu geben, die Bedeutung der Anforderungsqualität darzulegen und den Entstehungsprozess sowie die Rolle des Softwaretests zu beleuchten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer systematischen Aufbereitung von Modellen und Prüfmethoden des Requirements Engineering.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von RE, die Vorstellung konkreter Modelltechniken (z.B. Use-Case, Klassendiagramme) und die detaillierte Beschreibung von Prüf- und Review-Prozessen.
Die wichtigsten Schlagworte sind Requirements Engineering, Softwareentwicklung, Modelltechniken, Qualitätskriterien, Testbarkeit und Review-Verfahren.
Die Techniken unterscheiden sich in ihrem Fokus: Während Use-Case-Diagramme das „Was“ (die Funktionalität) beschreiben, dienen Klassendiagramme der strukturellen Modellierung und Entscheidungstabellen der präzisen Abbildung komplexer Bedingungen.
Das Review ist das wichtigste manuelle Mittel zur frühzeitigen Fehlererkennung, um kostspielige Mängel in späteren Entwicklungsphasen zu vermeiden.
Das V-Modell veranschaulicht die enge Kopplung zwischen Anforderungsermittlung und Testplanung, wodurch sichergestellt wird, dass bereits bei der Spezifikation an die spätere Testbarkeit gedacht wird.
Das Hauptrisiko besteht darin, dass Projekte aufgrund unvollständiger Anforderungen oder Fehlinterpretationen entweder abgebrochen werden müssen oder erst mit erheblicher Verzögerung und Budgetüberschreitung fertiggestellt werden können.
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