Bachelorarbeit, 2008
30 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Aufgabenstellung
1.3 Ziel der Arbeit
2 Performance Measurement
2.1 Definition von Performance
2.2 Performance Measurement Systeme
2.3 Key Result Indicator – KRI
2.4 Performance Indicator – PI
2.5 Key Performance Indicator – KPI
2.6 Die 10/80/10 Regel
2.7 Warum KPIs
3 SW Metriken
3.1 Anforderungen an SW Metriken
3.1.1 Skalierbarkeit
3.1.2 Anpassbarkeit
3.1.3 Effizienz und Effektivität
3.2 Klassifizierung von Metriken
3.2.1 Produkt- und Prozessmetriken
3.2.2 Statische und dynamische Produktmetriken
3.2.3 Konventionelle und objektorientierte Metriken
3.3 SW Metriken
3.3.1 Function-Points Metrik
3.3.2 Lines of Code Metrik
3.3.3 Halstead Metrik
3.3.4 COCOMO
3.3.5 McCabe Metrik
4 Die Entwicklung der Metriken zu KPIs
5 Schlussfolgerung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen Überblick über gängige Metriken in der Softwareentwicklung zu geben und aufzuzeigen, wie diese mithilfe des Goal-Question-Metric (GQM) Ansatzes in aussagekräftige Key Performance Indicators (KPIs) überführt werden können, um die Softwarequalität messbar und steuerbar zu machen.
3.3.1 Function-Points Metrik
Die Function-Points Metrik ist eine der am weitesten verbreitesten Metriken in der SW Entwicklung. Sie dient zur Aufwandsabschätzung und ist daher besonders für das Management von Interesse. Es werden hierbei aus den Produktanforderungen die Entwicklungssaufwände in Personenmonaten abgeleitet, welche die für das entsprechende Projekt aufgewendet werden.
Der erste Schritt ist, die Anforderungen an das Produkt in fünf Kategorien einzuteilen: • Eingabedaten: Alles, was in das System eingegeben werden kann • Abfragen: Funktionen, die Daten aus dem Datenbestand ausgeben • Ausgabedaten: Daten, die via Funktionen aus den Datenbeständen abgeleitet wurden • Datenbestände: Daten, die im eigenen System gepflegt werden • Referenzdaten: Daten eines Fremdsystems
Nach dieser Einteilung werden die Produktanforderungen anhand ihrer Komplexität bewertet. Meist in Stufen von einfach, mittel und komplex. Danach wird die jeweilige Anzahl an Produktanforderungen, die entsprechend gewichtet wurden, in ein Berechnungsformular eingetragen, und die Summe berechnet. Dies geschieht für jede der fünf Kategorien. Weiters wird daraus dann eine Gesamtsumme berechnet. Anschließend müssen noch etwaige Einflussfaktoren bestimmt werden. Dies könnte z.B. der Verfechtungsgrad in andere Systemteile sein. Nun werden die vorher berechneten Werte mit den Einflussfaktoren bewertet. Hier kann noch eine Verschiebung der Wertigkeit geschehen. Die daraus resultierenden Function-Points können nun mit Aussagen früherer Projekte verglichen werden und daraus kann dann der Entwicklungsaufwand in Personenmonaten berechnet werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Problematik der Softwarequalität im wirtschaftlichen Kontext und definiert das Ziel, gängige Metriken zu analysieren und deren Überführung in KPIs zu beschreiben.
2 Performance Measurement: Dieses Kapitel erläutert moderne Performance-Measurement-Systeme, unterscheidet zwischen KRI, PI und KPI und stellt die 10/80/10-Regel zur Kennzahlensteuerung vor.
3 SW Metriken: Dieser Abschnitt behandelt die Anforderungen, Klassifizierung und spezifische Modelle zur Messung von Softwarekomplexität und -aufwand, darunter Function-Points, LOC, Halstead, COCOMO und McCabe.
4 Die Entwicklung der Metriken zu KPIs: Hier wird der GQM-Ansatz als Methode eingeführt, um durch zielgerichtete Fragestellung die passenden Metriken auszuwählen und in KPIs zu übersetzen.
5 Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Relevanz einer abteilungsübergreifenden Steuerung durch qualitativ hochwertige Kennzahlen zusammen, um den Entwicklungsprozess effizienter zu gestalten.
Softwaremetriken, Performance Measurement, Key Performance Indicator, KPI, KRI, GQM-Ansatz, Softwarequalität, Aufwandsabschätzung, Prozessverbesserung, Softwareentwicklung, Function-Points, Lines of Code, McCabe, COCOMO, Softwaretest.
Die Arbeit befasst sich mit dem Performance Measurement in der Softwareentwicklung und dem Softwaretest, insbesondere mit der Auswahl und Anwendung von Metriken zur Qualitätssteuerung.
Zentrale Themen sind Performance-Measurement-Systeme, die Klassifizierung von Softwaremetriken sowie die praktische Umsetzung von Messkonzepten zur Unternehmenssteuerung.
Ziel ist es, eine Übersicht über gängige Softwaremetriken zu geben und einen methodischen Weg aufzuzeigen, wie Unternehmen mittels GQM-Ansatz daraus KPIs ableiten können.
Es wird eine Literaturanalyse sowie der strukturierte GQM-Ansatz (Goal-Question-Metric) zur Erstellung und Interpretation von Kennzahlen verwendet.
Der Hauptteil analysiert theoretische Definitionen von Performance, die Klassifizierung von Metriken sowie spezifische Berechnungsverfahren wie LOC, Function-Points und die McCabe-Metrik.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Softwaremetriken, KPIs, Performance Measurement, Softwarequalität und den GQM-Ansatz geprägt.
Der Autor betont, dass KRIs (Key Result Indicators) auf vergangene Resultate blicken und für die Geschäftsführung relevant sind, während KPIs (Key Performance Indicators) handlungsorientiert sind und das Management bei der Steigerung der Performance unterstützen.
Das CMMI-Modell dient zur Einordnung der Prozessreife eines Unternehmens, wobei der Übergang von Stufe 3 zu 4 als kritisch für den systematischen Einsatz von Metriken identifiziert wird.
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