Bachelorarbeit, 2021
38 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Konstrukt von Stress
2.2 Definition
2.3 Transaktionales Stressmodell nach Lazarus
2.4 Arbeitspsychologisches Stressmodell (Erweitertes Stressmodell)
2.5 Folgen von Stress
3. Digitaler Stress (Technostress)
3.1 Digitalisierung
3.2 Definitorische Einordnung
3.3 Ursachen und Entstehung von Technostress
4. Mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit
5. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Entstehung von digitalem Stress (Technostress) sowie dessen potenzielle Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit von Arbeitnehmern, wobei theoretische Modelle als Grundlage für die Analyse dienen.
2.3 Transaktionales Stressmodell nach Lazarus
Das bis heute einflussreichste Erklärungsmodell in der psychologischen Stressforschung ist das transaktionale Stressmodell nach dem amerikanischen Psychologen R. S. Lazarus. In der Psychologie ist das transaktionale Stressmodell ein etabliertes kognitives Erklärungsmodell und dient bis heute auch für die Forschung im Bereich Gesundheit und Arbeit. Grundlegend ist dabei, dass die Transaktion zwischen Umwelt und Mensch als Stress aufzufassen ist (vgl. Lützenkirchen 2017: 25). Psychologischer Stress ist „[…] a particular relationship between the person and the environment that is appraised by the person as taxing or exceeding his or her resources and endangering his or her well-being” (Lazarus & Folkman 1984: 19). Es handelt sich also nicht um ein einfaches Ursachen-Wirkungs-Schema eines Reizes und der darauffolgenden Reaktion, so wie beim einem reiz- und reaktionsorientierten Stressmodell (Reiz-Reaktions-Modell), sondern um Prozesse der emotionalen und kognitiven Bewertung einer Situation und der vorhandenen Bewältigungsmöglichkeiten eines Individuums. Somit ist nicht die objektive Beschaffenheit des Reizes für die Stressreaktion entscheidend, sondern es sind die psychischen (subjektiven) Bewertungs- und Bewältigungsprozesse des Individuums ausschlaggebend, woraus sich auch die individuelle wahrgenommene Belastung ergibt. (vgl. Franke 2012: 118, 123; Kramis-Aebischer 1995: 32 f.). Demzufolge werden Stresssituationen in dem Stressmodell von Lazarus als „komplexe und dynamische Interaktions- und Transaktionsprozesse zwischen den Anforderungen der Situation und dem handelnden Individuum“ beschrieben (Greif 1991: 9).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Relevanz der Digitalisierung im Berufsleben ein und leitet daraus die Forschungsfrage zur Entstehung und gesundheitlichen Auswirkung von digitalem Stress ab.
2. Theoretische Grundlagen: Das Kapitel erläutert den Stressbegriff sowie zentrale theoretische Erklärungsmodelle wie das transaktionale Stressmodell nach Lazarus und das arbeitspsychologische Stressmodell nach Bamberg.
3. Digitaler Stress (Technostress): Dieser Abschnitt beleuchtet die Digitalisierung als Treiber von Technostress, definiert den Begriff und identifiziert spezifische Belastungsfaktoren im Arbeitskontext.
4. Mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit: Hier werden die gesundheitlichen Folgen von digitalem Stress, wie Erschöpfung und verschiedene körperliche sowie psychische Erkrankungen, detailliert analysiert.
5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zur Entstehung und Wirkung von digitalem Stress zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungsansätze.
Digitaler Stress, Technostress, Stressmodell, Lazarus, Bamberg, Arbeitspsychologie, Gesundheit, Belastungsfaktoren, Digitalisierung, Bewältigungsstrategien, Coping, Arbeitszufriedenheit, Erschöpfung, Ressourcen, Prävention.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der digitalen Transformation in der Arbeitswelt und dem daraus resultierenden Stresserleben der Arbeitnehmer sowie dessen gesundheitlichen Folgen.
Die Themenfelder umfassen die Definition von Stress, die Anwendung psychologischer Stressmodelle auf die Arbeitswelt, die Analyse von Technostressoren und die gesundheitlichen Auswirkungen der digitalen Arbeit.
Das Ziel ist es, zu analysieren, wie digitaler Stress entsteht und welche negativen Auswirkungen dieser auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Arbeitnehmern haben kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der theoretischen Anwendung etablierter Stressmodelle (wie das transaktionale Stressmodell nach Lazarus) auf das moderne Phänomen des Technostresses.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung des Stressbegriffs, der spezifischen Einordnung von Technostress, der Identifikation von Belastungsfaktoren und deren Auswirkungen auf Organisationen und Individuen.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Technostress, Stressprävention, Arbeitszufriedenheit, Belastungsfaktoren und digitale Transformation geprägt.
Es handelt sich dabei um Ressourcen im Arbeitsumfeld, wie technische Unterstützung oder Schulungen, die dazu beitragen können, die negativen Auswirkungen von technologischen Stressoren zu mildern.
Die Arbeit zeigt auf, dass eine hohe Komplexität die Erwartungen an die ständige Weiterbildung erhöht und somit bei Arbeitnehmern Kompetenzdruck und Verunsicherung auslösen kann.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

