Diplomarbeit, 2007
82 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
2 Begriffserklärung
2.1 Effektivität und Effizienz
2.1.1 Effektivität
2.1.2 Effizienz
2.2 „Rettungskette“
2.3 Sanitäter
2.3.1 Rettungssanitäter
2.3.2 Notfallsanitäter
2.3.3 Allgemeine Notfallkompetenzen
2.3.4 Besondere Notfallkompetenzen
2.4 Einsatzfahrzeuge
2.4.1 Krankentransportwagen
2.4.2 Rettungstransportwagen
2.4.3 Notärztliche Einsatzmittel
2.4.3.1 Notarztwagen
2.4.3.2 Notarzteinsatzfahrzeug
2.4.3.3 Notarzthubschrauber
3 Ökonomischer Hintergrund und Rahmenbedingungen
4 Rechtlicher Hintergrund und Rahmenbedingungen
5 Das Wiener Rettungssystem
5.1 Die Geschichte des Rettungswesens
5.1.1 Die Geschichte des österreichischen und des Wiener Rettungswesens
5.2 Die Organisationen im Rettungsverbund
5.2.1 Arbeiter Samariterbund
5.2.1.1 Arbeiter Samariterbund Österreich
5.2.1.1.1 Arbeiter Samariterbund Landesverband Wien
5.2.2 Wiener Berufsrettung
5.2.3 Rotes Kreuz
5.2.3.1 Österreichisches Rotes Kreuz
5.2.3.1.1 Österreichisches Rotes Kreuz Landesverband Wien
5.2.4 Malteser Hospitaldienst
5.2.4.1 Der Souveräne Malteser Ritterorden
5.2.4.2 Malteser Hospitaldienst Austria
5.2.4.2.1 Malteser Hospitaldienst Austria Bereich Wien
5.2.5 Johanniter Unfallhilfe
5.2.5.1 Der Johanniterorden
5.2.5.2 Johanniter Unfallhilfe Österreich
5.2.5.2.1 Johanniter Unfallhilfe Österreich Landesstelle Wien
5.3 Die Organisationen außerhalb des Wiener Rettungsverbundes
5.3.1 Grünes Kreuz
5.4 Der K-Kreis
6 Kennzahlen zur Einsatzentwicklung
6.1 Entwicklung der generellen Einsatzzahlen
6.2 Einsatzentwicklung nach Schweregrad
6.3 Einsatzentwicklung bei Alkoholintoxikation
6.4 Exkurs
7 Conclusio
7.1 Ökonomische Reflexion
7.2 Conclusio
Die vorliegende Diplomarbeit analysiert das Wiener Rettungs- und Notarztsystem vor dem Hintergrund stetig steigender Einsatzzahlen und der subjektiven sowie objektiven Belastung des Rettungspersonals. Ziel der Arbeit ist es, auf Basis einer Bedarfsanalyse den zukünftigen Bedarf an Rettungsmitteln zu evaluieren und die ökonomischen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen der beteiligten Rettungsorganisationen kritisch zu beleuchten.
2.4.3 Notärztliche Einsatzmittel
Es ist finanziell und personell nicht möglich jedes Fahrzeug der Wiener Rettung und der Organisationen der Vier für Wien mit einem eigenen Notarzt zu besetzen. Außerdem ist dies auch nicht notwendig, da die meisten Patienten von ausgebildeten Sanitätern auf jeden Fall ausreichend versorgt werden können. Um aber bei Einsätzen, die über die Fähigkeiten, und vor allem Kompetenzen eines Sanitäters hinaus gehen, einen Notarzt zum Einsatzort bringen zu können, gibt es diverse Einsatzmittel, die fix mit einem Notarzt besetzt sind. Man unterscheidet bei diesen zwischen boden- und luftgebundenen Einsatzmitteln. Als Bodengebundene gelten der Notarztwagen und das Notarzteinsatzfahrzeug und als Luftgebundenes gilt der Notarzteinsatzhubschrauber.
1 Einleitung: Beleuchtet die angespannte Personalsituation bei der Wiener Berufsrettung und die daraus resultierende Problematik für das Rettungspersonal.
2 Begriffserklärung: Definiert die zentralen wissenschaftlichen Begriffe Effektivität und Effizienz und erläutert das System der Rettungskette sowie die Qualifikationsstufen der Sanitäter und Fahrzeugtypen.
3 Ökonomischer Hintergrund und Rahmenbedingungen: Analysiert den Rettungsdienstmarkt als staatlich reguliertes Oligopol und diskutiert die Finanzierung durch Sozialversicherungsträger.
4 Rechtlicher Hintergrund und Rahmenbedingungen: Erläutert die gesetzlichen Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern sowie die spezifischen Regelungen des Wiener Rettungs- und Krankentransportgesetzes.
5 Das Wiener Rettungssystem: Zeichnet die historische Entwicklung des Rettungswesens nach und stellt die Strukturen der beteiligten Hilfsorganisationen vor.
6 Kennzahlen zur Einsatzentwicklung: Präsentiert statistische Daten zur Zunahme der Einsatzzahlen, zum Schweregrad der Fälle und zur Häufigkeit von Alkoholintoxikationen im Zeitraum 2000 bis 2006.
7 Conclusio: Reflektiert kritisch über die Rolle des Ehrenamts im Rettungswesen und mahnt eine Aufstockung der Ressourcen für die kommenden Jahre an.
Wiener Rettungsverbund, Rettungskette, Sanitätergesetz, MA 70, Notfallrettung, Krankentransport, Effizienz, Effektivität, Bedarfsanalyse, Notarztwagen, Rettungssanitäter, Notfallsanitäter, Einsatzentwicklung, Freiwilligkeit, Rettungsdienstmarkt.
Die Arbeit untersucht das Rettungssystem in Wien, analysiert dessen Effizienz und evaluiert den Bedarf an Rettungsmitteln angesichts steigender Einsatzzahlen.
Die Schwerpunkte liegen auf den rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen, der historischen Entwicklung und der detaillierten Beschreibung der im Wiener Rettungsverbund tätigen Organisationen.
Das Hauptziel ist eine Bedarfsanalyse, um zu ermitteln, ob die aktuelle Anzahl an Rettungsfahrzeugen ausreicht, um dem steigenden Patientenaufkommen gerecht zu werden.
Es handelt sich um eine systematische Bedarfsanalyse, die auf einer Auswertung historischer Einsatzzahlen (2000–2006) und einer Untersuchung der rechtlichen sowie ökonomischen Rahmenbedingungen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Effizienz und Sanitäterqualifikationen, eine detaillierte Organisationsbeschreibung der "Vier für Wien" sowie eine datengestützte Analyse der Einsatzentwicklung.
Begriffe wie Wiener Rettungsverbund, Rettungskette, Sanitätergesetz, Notfallrettung und Bedarfsanalyse sind zentral für das Verständnis der Arbeit.
Das System stützt sich stark auf freiwilliges Engagement, was die Kosten für das öffentliche Budget senkt und die Motivation der agierenden Personen als Hobby oder Freizeitbeschäftigung erklärt.
Der Autor warnt vor einer Überlastung des Personals und sieht einen Mangel an Fahrzeugen, der insbesondere bei Großereignissen wie der Fußball-Europameisterschaft 2008 zu Problemen führen könnte.
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