Masterarbeit, 2021
75 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen des Controllings
2.1 Definition
2.2 Ziele und Funktionen
2.3 Operatives und strategisches Controlling
3 Unternehmenskrise
3.1 Begriffsbestimmung und Arten
3.2 Ursachen für Unternehmenskrisen
3.2.1 Endogene Krisenursachen
3.2.2 Exogene Krisenursachen
3.3 Das Vier-Phasen-Modell des Krisenprozesses nach Krystek
4 Krisenmanagement
4.1 Grundlagen des Krisenmanagements
4.2 Prozess der Krisenbewältigung
4.2.1 Krisenerkennung und Initiierung der Krisenbewältigung
4.2.2 Grobanalyse und Sofortmaßnahmen
4.2.3 Erstellung, Implementierung und Kontrolle eines Restrukturierungskonzeptes
4.3 Gegenstand der Krisenvorsorge
4.3.1 Ansätze zur Erhaltung des bisherigen Unternehmenszustandes (Status Quo)
4.3.1.1 Risikomanagement
4.3.1.2 Contingency Planning
4.3.1.3 Betriebliches Kontinuitätsmanagement
4.3.2 Gestaltung eines widerstandsfähigen (resilienten) Unternehmens
4.3.2.1 Antifragilität
4.3.2.2 Organisationale bzw. unternehmerische Resilienz und Resilienzmanagement
5 Controlling und unternehmerische Resilienz
5.1 Controlling als wichtige Komponente der Krisenvorsorge und beim Aufbau der Unternehmensresilienz
5.2 Identifikation wichtiger controllingrelevanter Resilienzfaktoren
5.2.1 Ausgewählte individuelle/teambezogene Faktoren
5.2.1.1 Aufmerksamkeit gegenüber schwachen Signalen
5.2.1.2 Diversität und eigene Wahrnehmung
5.2.1.3 Feedback
5.2.2 Vom Controlling beeinflussbare Faktoren gesamtunternehmerischer Ebene
5.2.2.1 Unternehmensressourcen
5.2.2.2 Unternehmenskultur
5.3 Resilienzförderndes Controlling in einem resilienten Unternehmen
5.3.1 Zentrale Anforderungen an ein resilienzförderndes Controlling
5.3.2 Angestrebte Positionierung und situationsabhängig zu erfüllende Funktionen
5.3.3 Mögliche Ausgestaltung einer flexiblen Controlling-Organisation
5.4 Konkrete Aufgabenbereiche des Controllings im Rahmen des Resilienzmanagements
5.4.1 Berücksichtigung des Faktors Resilienz bei Unternehmensentscheidungen
5.4.2 Einbettung der Resilienz in die Unternehmenssteuerung
5.4.3 Ausrichtung der Informationssysteme auf Resilienz und ihre Erfassung
6 Abschließende Überlegungen zu einem auf Resilienzsteigerung ausgerichteten Controlling
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, aufzuzeigen, wie das Controlling den Aufbau von Resilienz in einem Unternehmen unterstützen kann. Dabei wird analysiert, wie Controller Faktoren der Resilienz – sowohl auf individueller als auch auf gesamtunternehmerischer Ebene – fördern können, um somit einen aktiven Beitrag zur Krisenvorsorge zu leisten.
3.3 Das Vier-Phasen-Modell des Krisenprozesses nach Krystek
Ein weiterer, neben den Arten und Ursachen wichtiger Aspekt des Themenkomplexes Unternehmenskrise ist ihr Prozessablauf. Gerade vor dem Hintergrund der Suche nach dem optimalen Umgang mit einer Krise ist es von Vorteil, ihren Verlauf in eindeutig differenzierbare Phasen zu unterteilen. Hierfür existieren verschiedene Ansätze. In der Literatur wird dabei gehäuft auf die Vier-Phasen-Modelle nach R. Müller und U. Krystek Bezug genommen. Müller verfolgt in seinem Ansatz zunächst das Ziel, Arten von Unternehmenskrisen herauszuarbeiten. Dabei kommt das Phasenschema erst anhand der von ihm durchgeführten zeitlichen Vernetzung einzelner Krisenarten zustande. Auf diese wurde bereits in Kapitel 3.1 eingegangen, sodass nun allein die Darstellung des Vier-Phasen-Modells nach Krystek analysiert wird. Grundsätzlich nehmen im Modell von Krystek die beiden Aspekte „Aggregatzustand“ und „Beeinflussbarkeit“ eine zentrale Rolle ein. Während Aggregatzustände die Beschaffenheit der einzelnen Phasen beschreiben, welche Unternehmenskrisen in ihrem Prozessablauf einnehmen können, charakterisiert Beeinflussbarkeit die sich währenddessen bietenden Vermeidungs- und Bewältigungsmöglichkeiten. Unter Berücksichtigung dieser Merkmale teilt Krystek sein Modell in die vier Phasen der potenziellen, latenten, akut/beherrschbaren sowie der akut/nicht beherrschbaren Unternehmenskrise ein. Dabei ist zu beachten, dass das Eintreten der einzelnen Phasen nicht unbedingt einer zeitlichen Reihenfolge nachgehen muss, sondern primär als eine Kette logisch aufeinanderfolgender Vorgänge zu interpretieren ist.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Resilienz in einer vernetzten Weltwirtschaft und skizziert die Rolle des Controllings als Partner bei der Krisenvorsorge.
2 Grundlagen des Controllings: Dieses Kapitel definiert das Controlling als Führungsunterstützungsfunktion und erläutert seine zentralen Ziele sowie die Abgrenzung zwischen operativem und strategischem Controlling.
3 Unternehmenskrise: Hier werden Definitionen und Arten von Krisen sowie deren Ursachen (endogen/exogen) analysiert, ergänzt durch das Krystek-Modell zur Beschreibung des Krisenprozesses.
4 Krisenmanagement: Das Kapitel behandelt den Prozess der Krisenbewältigung und die verschiedenen Ansätze der Krisenvorsorge, einschließlich Risikomanagement, Contingency Planning und Betrieblichem Kontinuitätsmanagement.
5 Controlling und unternehmerische Resilienz: Dies ist das Kernkapitel, in dem controllingrelevante Resilienzfaktoren auf individueller und Unternehmensebene identifiziert und konkrete Aufgabenbereiche für ein resilienzförderndes Controlling definiert werden.
6 Abschließende Überlegungen zu einem auf Resilienzsteigerung ausgerichteten Controlling: Das Fazit fasst die Rolle des Controllers als "Hüter der Resilienz" zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, sich proaktiv mit diesen dynamischen Entwicklungen auseinanderzusetzen.
Controlling, Resilienz, Krisenmanagement, Krisenvorsorge, Unternehmenskrise, Risikomanagement, Antifragilität, Resilienzfaktoren, Unternehmenssteuerung, Business Partner, Unternehmenskultur, Flexibilität, Disruption, Kompetenzmanagement, Krisenbewältigung
Die Arbeit untersucht, wie das Controlling gezielt zum Aufbau von Resilienz in Unternehmen beitragen und somit die Krisenvorsorge und -bewältigung stärken kann.
Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittmenge von Controlling, Krisenmanagement und Resilienzkonzepten in einem dynamischen wirtschaftlichen Umfeld.
Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Controlling-Instrumente und Rollenbilder angepasst werden müssen, um die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens gegenüber Krisen nachhaltig zu erhöhen.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und verschiedene Modelle (z.B. Krystek, Antifragilität, ISO-Normen) integriert.
Neben den Grundlagen von Controlling und Krisenmanagement konzentriert sich der Hauptteil auf die Identifikation von Resilienzfaktoren und die Ausgestaltung einer flexiblen Controlling-Organisation.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Resilienz, Krisenmanagement, Controlling, Unternehmenskrise, Risikomanagement und Resilienzfaktoren.
In der potenziellen Phase ist die Krise nur eine theoretische Gefahr ohne Anzeichen, während sie in der latenten Phase bereits im Verborgenen vorhanden, aber noch nicht durch Standardinstrumente entdeckt ist.
Controller besitzen durch ihre Informationsdrehscheiben-Funktion und ihr methodisches Fachwissen die Fähigkeit, kritische Abweichungen zu erkennen und resilienzfördernde Investitionen gegenüber kurzfristigen Effizienzzielen zu vertreten.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

